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Coronakrise Kultusminister: Kein regulärer Schulbetrieb vor den Sommerferien

Im Schulbetrieb wird es keine rasche Rückkehr zur Normalität geben. Dennoch sollen die Schüler die Schulen vor den Sommerferien wieder besuchen können – zumindest tageweise.
28.04.2020 Update: 28.04.2020 - 17:23 Uhr Kommentieren

Hubig: „Kein reguläres Unterrichtsgeschehen vor den Sommerferien“

Berlin Bis Ende April sollten die Kultusminister der Länder ein Konzept entwickeln, wie der Schulbetrieb in der Coronakrise wieder hochgefahren werden kann. Nun liegt das Ergebnis vor: Bis zu den Sommerferien wird es keine Rückkehr zum normalen Unterricht geben.

Kinder und Jugendliche sollen aber zumindest abwechselnd in der Schule und mit digitalen Mitteln zu Hause unterrichtet werden. Am Donnerstag diskutieren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten über die Vorschläge.

Nach Beratungen der Kultusministerkonferenz (KMK) teilte die Vorsitzende Stefanie Hubig (SPD) am Dienstag in Mainz mit: „Es wird vor den Sommerferien kein reguläres Unterrichtsgeschehen mehr stattfinden.“

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin sagte, der Normalbetrieb an Schulen sei allein schon wegen des Abstandsgebots von mindestens 1,50 Metern nicht möglich. Die elf Millionen Schüler in Deutschland sollten aber „vor den Sommerferien wochen- oder tageweise in die Schule zurückkommen und dort Präsenzunterricht erhalten“.

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    Die Kultusminister schlagen einen Ausbau digitaler Lernangebote vor, mit denen Kinder und Jugendliche zu Hause unterrichtet werden können. Bedürftige Schüler, die keinen Computer oder kein Tablet haben, sollen Geräte gestellt bekommen.

    „Maßgabe für alle weiteren Schritte“

    Die Vizevorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Katja Suding, forderte ein „unbürokratisches Investitionsprogramm für digitale Lernmittel“. Die Bildungspolitikerin sagte dem Handelsblatt: „Bund und Länder müssen endlich sicherstellen, dass alle Schüler Zugang zu digitaler Bildung haben. Der Digitalpakt ist nach wie vor auf die technische Ausstattung an den Schulen ausgerichtet. Das hilft den Schülern nicht, die nicht in die Schule können.“

    Die Kultusminister betonen in ihrem Konzept, Infektions- und Gesundheitsschutz seien die „Maßgabe für alle weiteren Schritte“. Zwar ist es demnach keine Pflicht, in den Schulen einen Nase-Mund-Schutz zu tragen. Geplant ist aber eine Reihe von Hygienevorgaben: Klassen sollen verkleinert, räumlich getrennt und zeitversetzt unterrichtet werden. Das Abstandsgebot müsse auch für den Pausenhof gelten. Jede Schule soll einen Hygieneplan ausarbeiten. Schüler und Lehrer, die wegen Vorerkrankungen gefährdet sind, sollen vorerst nicht zurückkehren.

    Wie genau der Schulbetrieb in der Pandemiezeit aussieht, entscheidet jedes Bundesland in Eigenregie. Schon jetzt gibt es kein einheitliches Vorgehen. Bayern will erst am 11. Mai mit dem Unterricht starten, eine Woche später als die meisten anderen Bundesländer. Begonnen werden soll mit den oberen Grundschuljahrgängen sowie Schülern, die 2021 einen Abschluss machen.

    Die anderen Klassenstufen folgen später. Jugendliche, die in diesem Jahr vor dem Abschluss stehen, sind in vielen Ländern bereits in der vergangenen Woche für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitungen an die Schulen zurückgekehrt.

    Mehr: Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog.

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