CSU-Chef Horst Seehofer „Flüchtlinge notfalls an deutscher Grenze stoppen“

Zum Bayernplan der CSU gehört die Einführung einer Obergrenze für Flüchtlinge. Horst Seehofer spricht sich dafür aus, Menschen notfalls an der deutschen Grenze aufzuhalten, sollten Fluchtursachen nicht eingedämmt werden.
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Eine Zurückweisung sei notwendig, sollte es nicht gelingen, die Fluchtursachen zu bekämpfen, erklärte Bayerns Ministerpräsident. Quelle: dpa
Horst Seehofer

Eine Zurückweisung sei notwendig, sollte es nicht gelingen, die Fluchtursachen zu bekämpfen, erklärte Bayerns Ministerpräsident.

(Foto: dpa)

MünchenZur Durchsetzung einer Obergrenze für Flüchtlinge sollten diese nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer notfalls auch an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werden. „Sie können nicht sagen: Wir wollen nicht, dass sich das (die unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen wie im Jahr 2015, Anm. d. Redaktion) wiederholt und dann machen Sie die Tore auf“, sagte der bayerische Ministerpräsident dem Politikmagazin „Kontrovers“ des BR-Fernsehens (Dienstag).

Eine Zurückweisung sei notwendig, sollte es nicht gelingen, die Fluchtursachen zu bekämpfen, die europäischen Außengrenzen zu kontrollieren oder die Flüchtlinge zu verteilen, betonte Seehofer. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund der nächsten Landtagswahl in Bayern im Interesse des Freistaats.

2018 wird dort ein neuer Landtag gewählt. Die CSU will dann ihre absolute Mehrheit verteidigen. Seehofer hatte in den vergangenen Wochen bereits wiederholt erklärt, dass die CSU bei der Landtagswahl auch an ihren gehaltenen Versprechen für die anstehende Bundestagswahl gemessen werde.

Die CSU fordert in ihrem eigenen Programm für die Bundestagswahl, dem sogenannten Bayernplan, die Einführung einer starren Obergrenze von maximal 200 000 Flüchtlingen pro Jahr. Die CDU lehnt dies kategorisch ab, deshalb wurde der Punkt auch nicht in das gemeinsame Wahlprogramm der Union aufgenommen. Vor Monaten machte Seehofer den Punkt gar zur Bedingung für eine Koalitionsbeteiligung der CSU, seither will er diese Forderung aber nicht erneut wiederholen.

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12 Kommentare zu "CSU-Chef Horst Seehofer: „Flüchtlinge notfalls an deutscher Grenze stoppen“"

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  • Der Seehofer ein Populist? Niemals! -oder ? Die Quittung gibt's am 24.09. Mit dem am 24. zu erwartenden schlechten CSU-Wahlergebnis kann Seehofer in Berlin nicht mehr punkten. Schade ist's um die lange zurückliegenden glorreichen CSU-Ergebnisse der Vergangenheit. Die Stimmen, die zur AFD wandern, werden Herrn Seehofer arge Pein bereiten.

  • Zu spät, die Hesse (Neudeutsch: Deutsch-Türke) komme.

  • Lösungsversuche für Probleme, die wir ohne die CDU/CSU gar nicht hätten!

    Das ist doch nur noch lächerlich, wie sich die Politiker bemühen, den gewaltigen Schaden einigermaßen zu vertuschen, den sie selbst angerichtet haben!

    Die CSU ist nichts als ein Erfüllungsgehilfe der Berliner CDU ohne Macht und Einfluß. Es wird getan, was AM bestimmt, egal wie sinnlos und schädlich es auch sein mag. Was muß AM noch tun, bevor der Streichellöwe aus Bayern mal reagiert.

  • Herr Seehofer wie wollen Sie denn die Flüchtlinge aufhalten???

    Per Schießbefehl??!!

    AfD lässt grüßen

  • 200.000 pro Jahr? Plus Familiennachzug, der ja in öffentlichen Statistiken dann gar nicht auftaucht?

    Wie schnell ist da nächste Million erreicht.

    Wir sind ja jetzt schon heillos überfordert.

    Die Gesamtkosten der Flüchtlingskrise werden von einigen Wirtschaftswissenschaftlern bereits mit den Kosten der deutschen Wiedervereinigung verglichen.

    Im übrigen: Wer Seehofer wählt, wählt Merkel. Das heißt Open-Borders-Unlimited.

  • Das sicherste Bundesland ist Bayern vielleicht, auch wenn man nicht die Statistik mit der Realität vergleichen kann.

    Zur "Sicherheit" kopierte man dort auch die Personalausweise aller Besucher im vollbesetzten Zuschauerraum, als das Urteil gegen den Islamhetzer Michael Stürzenberger zur Verkündung anstand.

  • Bereits die Verwendung des sprachmissbräuchlichen Begriffs „Flüchtlinge“ entlarvt den begnadeten Populisten Seehofer als das, was er ist – ein politischer Dummschwätzer, der glaubt, dass man ihm glaubt.

    Dümmer geht’s nimmer – rückwärts immer.

  • Fest steht, bei allen hier geäußerten Vermutungen und Annahmen nur, nach dem jährlich erscheinenden Sicherheitsreport war und ist Bayern das sicherste Bundesland Deutschlands.

    Dass es da einen Zusammenhang mit der Regierungspolitik eines Bundeslandes geben könnte, vermuteten wohl auch die Wähler in NRW, bei ihrer letzten Landtagswahl.

  • Per Schießbefehl????


    Herr Seehofer - ein Populist wie er im Buche steht...

  • Ich will nun aber stark hoffen, daß Horst Seehofer die Zurückweisung von Wirtschaftsmigranten an der Grenze nicht zur Koalitionsbedingung macht, denn dies könnte dann seine Glaubwürdigkeit unter den Nullpunkt befördern. :)

    @ Herr Holger Narrog23.08.2017, 11:11 Uhr

    Auf den Plätzen 1 und 2 der wicntigsten Fluchtursachen finden sie die Sozialleistungen für Migranten in Deutschland und die "Befriedungspolitik" einer befreundeten nicht näher benannten Großmacht, die auch Atomwaffen in D unterhält, welcher ein nicht näher benannter Kanzlerkandidat angeblich weghaben möchte.

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