CSU-Politikerin Ilse Aigner Oberbayerisch ist Trumpf

Ilse Aigner will sich endlich als Bayerns Ministerpräsidentin empfehlen. Dazu wagt die sonst ruhige Oberbayerin erste Angriffe gegen ihren Konkurrenten, den Franken Markus Söder. Die Herkunft könnte entscheidend sein.
Die CSU-Politikerin will Landeschef Horst Seehofer in Bayern beerben. Quelle: Wolf Heider-Sawall/laif
Stellvertreterin Ilse Aigner

Die CSU-Politikerin will Landeschef Horst Seehofer in Bayern beerben.

(Foto: Wolf Heider-Sawall/laif)

BerlinNeuerdings redet Ilse Aigner nicht mehr nur über Stromtrassen oder Gaskraftwerke. Am Sonntag etwa trat die sonst eher zurückhaltende bayerische Wirtschaftsministerin bei Günther Jauch in der ARD gegen Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles an und verteidigte lautstark Unternehmer gegen den Generalverdacht, beim Mindestlohn zu tricksen. Tags zuvor hatte Aigner gar Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ermahnt, die Erbschaftsteuer mittelstandsfreundlich zu reformieren. Und in der Landespolitik wirbt die 50-Jährige für den Bau der dritten Startbahn am Münchener Flughafen als „die wichtigste Infrastrukturmaßnahme dieser Dekade“ – obwohl Landeschef Horst Seehofer lieber auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts wartet.

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