CSU schießt gegen AfD Europafeindlichkeit schädlich für Deutschland

Gerda Hasselfeldt (CSU) schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD aus und lehnt deren europafeindlichen Vorstellungen entschieden ab. Der Kritik von Parteikollege Hans-Peter Friedrich an der Kanzlerin stimmt sie nicht zu.
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„Für Hetze und Verleumdung oder gar Fremdenfeindlichkeit kann in Deutschland kein Platz sein“, erklärt Gerda Hasselfeldt. Quelle: dpa

„Für Hetze und Verleumdung oder gar Fremdenfeindlichkeit kann in Deutschland kein Platz sein“, erklärt Gerda Hasselfeldt.

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BerlinDie CSU will die Politik der eurokritischen AfD offensiv als schädlich für Deutschland und Europa entlarven. „Wichtig ist, dass wir uns mit den Vorstellungen auseinandersetzen und dass wir auch in der Bevölkerung klar machen: Die europafeindlichen Vorstellungen der AfD schaden Deutschland, schaden Europa und sind damit eindeutig falsch“, sagte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Ich sehe überhaupt keine Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit den europafeindlichen Kräften der AfD.“

Ex-Bundesinnenminister und Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte kürzlich kritisiert, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vernachlässige konservative Themen und trage so zum Erstarken der AfD und der anti-islamischen Pegida-Bewegung bei. Hasselfeldt sagte nun, die CSU setze sich permanent mit den Konzepten anderer Parteien auseinander – das gelte auch für die Grünen, die Linkspartei und die AfD.

Über die Demonstrationen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) sagte Hasselfeldt: „Für Hetze und Verleumdung oder gar Fremdenfeindlichkeit kann in Deutschland kein Platz sein.“ Man müsse „differenzieren zwischen den Ängsten und den Befürchtungen auf der einen Seite und der Instrumentalisierung dieser Menschen durch fremdenfeindliche Parolen“.

Zu einer Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl 2017 äußerte sich Hasselfeldt vor der Klausur der CSU-Abgeordneten im oberbayerischen Wildbad Kreuth zurückhaltend. „Ich glaube nicht, dass es eine Dauerkonstellation sein sollte. Sondern es ist jetzt eine Angelegenheit auf Zeit.“

Über die Perspektive einer schwarz-grünen Regierung im Bund sagte sie: „Derzeit stellt sich diese Frage nicht.“ Haupthürden für eine solche Zusammenarbeit wären nach ihren Worten die Steuerpolitik und die Haushaltskonsolidierung.

„Die Grünen wollten immer schon und auch immer noch eine Erhöhung der Steuern und zum zweiten aber auch ein Abgehen von der Nullverschuldung. Das heißt, vom soliden Haushalt ohne neue Schulden. Und mit diesen beiden Positionen können wir uns mit Sicherheit auch künftig nicht anfreunden.“

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21 Kommentare zu "CSU schießt gegen AfD: Europafeindlichkeit schädlich für Deutschland"

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  • Deutschlandfeindlichkeit in Europa ist schädlich für Deutschland. Unsere Politiekr wollen nur noch zahlen um Deutschland schädigen zu können. So sieht wohl der neue Amtseid aus!

  • Wieder eine, die EU und Europa nicht unterscheiden kann und statt Argumenten nur Anschuldigungen vorbringen kann. Wie kommt solch eine Dumpfbacke bloss an so einen Posten?

  • Wir brauchen wieder die alte Europ. Union ohne das kriminelle Drecknest in Brüssel

  • Herr Ro Stu
    ja stimmt. Arber FJS, der würde sich im Grab umdrehen, wenn er solche Figuren wie diese Hasselfeld erleen müßte

  • Walter Traustein
    können Sei auch al was andres schreiben, Als überall bei jedem Artikel den gleichn Mist?

  • Wolfi Fischer
    hier gebe ich Ihnen völlig Rec ht.
    Auch die ständigen Lügen von Europa-Feinklichkeit
    Die AfD it nicht europafeindlich, ie ist Eurofeindlich
    Und ja, Frau Hasselfeld sollte mal darüber nachdeken, dwas Merkel aus der CDU gemacht hat. Die CDU ist doch inzwischen ein völlig entkernter Haufen

  • Frau Hasselfeldts Position kennen wir ja auch von vielen Anderen aus der gleichen Kaste. Aber noch NIE habe ich diese Position mit Argumenten untermauert gesehen. Ob dies der Grund ist, sich wirklichen (Gegen)Argumenten zu verschließen ?
    Ja, Europa an sich ist eine feine Sache und deswegen muss es aus den Fängen der EU befreit werden - auf dass es uns nicht nur teuer, sondern auch lieb ist.

  • „Für Hetze und Verleumdung oder gar Fremdenfeindlichkeit kann in Deutschland kein Platz sein.“ sagt Frau Hasselfeld! Wohin will sie denn nun auswandern, um ihren eigenen Ansagen Konsequenzen folgen zu lassen?

  • Eine ähnlich dämliche Aussage hat es von Christine Lieberknecht vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gegeben und ihr mit großer Wahrscheinlichkeit die knappe Wahlschlappe und den Verlust des Ministerpräsidentenamtes gebracht. Den Menschen Sachsen-Anhalts hat sie damit ein Bündnis aus Rot-Rot-Grün und einen Kommunisten als Ministerpräsidenten beschert. Gratulation für soviel Realitätsfremdheit. Frau Hasselfeld steht ihr diesbezüglich in nichts nach und agiert genauso dämlich.

  • Ich verstehe die Demonstrationen in Dresden und anderswo!

    Schade, dass nur an dem Thema Islamfeindlichkeit so gezerrt wird! So wie ich die Menschen zu ihren Beweggründen verstehe, ist das eine allgemeine Politikverdrossenheit!

    Die Politik macht nicht für das Volk seine Arbeit sondern für Lobbyisten!!!!
    Das stinkt uns!

    Warum wird in der Flüchtlingspolitik nicht so gehandelt, dass man vor Ort die Menschen aufnimmt, nach Deutschland und andere EU-Staaten schafft und sie dann wieder bei Kriegsende in ihr Heimatland zurück befördert. Damit wäre diese unsägliche Flucht mit Schleusern fast ausgeschaltet!

    Die EU gibt unsäglich viel Geld für Banken aus, warum kann sie nicht Geld locker machen für die Hilfe von Kriegsflüchtlingen???????

    Jetzt kommt da eine Frau Hasselfeldt und meint, dass ihre Stimme noch benötigt wird um gegen das dumme Volk zu sprechen!

    Wer zahlt denn das Einkommen und die fürstliche Pension für Sie?????????????
    Der deutsche Michl!!!!!!!!!!!!

    Hören Sie auf das Volk und reden Sie mit den Menschen! Vor allem handeln Sie für die Menschen!

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