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CTS Eventim und Kapsch Deutsch-österreichisches Konsortium erhebt Pkw-Maut

Laut Eventim läuft der Vertrag über mindestens zwölf Jahre ab Beginn der Erhebung der sogenannten Infrastrukturabgabe.
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Gegen die Kooperation von Eventim und Kapsch gab es keine Einwände. Quelle: dpa
PKW-Maut

Gegen die Kooperation von Eventim und Kapsch gab es keine Einwände.

(Foto: dpa)

BerlinEin deutsch-österreichisches Konsortium hat endgültig den Zuschlag für die Erhebung der umstrittenen Pkw-Maut in Deutschland erhalten. Das teilte einer der beiden Partner, der deutsche Konzertveranstalter und Ticketverkäufer CTS Eventim, am Sonntagabend mit.

Der zweite Beteiligte ist der österreichische Mautsystem-Anbieter Kapsch Traffic Com. Der genaue Start der Pkw-Maut ist noch unklar. Laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wird dies noch in der laufenden Wahlperiode sein - also spätestens 2021.

Dass beide Unternehmen den Zuschlag bekommen sollen, hatte das Bundesverkehrsministerium bereits vor Weihnachten mitgeteilt. Nun sei die Frist abgelaufen, innerhalb der unterlegene Bieter Gebrauch von ihrem vergaberechtlichen Rechtsschutz machen konnten, hieß es in der Ad-hoc-Mitteilung von Eventim. Daher hätten Auftraggeber und Auftragnehmer am Sonntag ihre Zusammenarbeit per notarieller Beurkundung besiegelt.

Laut Eventim läuft der Vertrag über mindestens zwölf Jahre ab Beginn der Erhebung der sogenannten Infrastrukturabgabe. Das Auftragsvolumen für diese Zeit liege bei knapp zwei Milliarden Euro. Der Auftraggeber habe die Möglichkeit, die Zusammenarbeit einmalig um drei Jahre oder dreimal um jeweils ein Jahr - also auf insgesamt maximal 15 Jahre - zu verlängern.

  • dpa
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