Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Cyberkriminalität Maas nimmt digitale Dienstleister in die Pflicht

Nachdem der erneute millionenfache Datenklau von Passwörtern und Logins bekannt geworden ist, appelliert Verbraucherschutzminister Heiko Maas an die digitalen Anbieter, mehr zum Schutz ihrer Kunden und Nutzer zu tun.
Kommentieren
„Ein Anbieter, bei dem die Kundendaten unsicher sind, wird auch bei den Verbrauchern kein Vertrauen finden“: Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD). Quelle: dpa

„Ein Anbieter, bei dem die Kundendaten unsicher sind, wird auch bei den Verbrauchern kein Vertrauen finden“: Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD).

(Foto: dpa)

Berlin Angesichts des neuen gigantischen Datendiebstahls hat Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) die Internet-Anbieter in die Pflicht genommen. „Dass jetzt zum wiederholten Mal innerhalb weniger Monate millionenfach Nutzerdaten abgefischt werden, zeigt, wie wichtig das Thema der Datensicherheit ist“, sagte Maas „Spiegel-Online“.

In ihrem eigenen Interesse müssten die Anbieter mehr zum Schutz von Passwortdaten und persönlichen Daten ihrer Kunden tun. Wie am Donnerstag bekanntwurde, sind insgesamt 18 Millionen E-Mail-Adressen samt dazugehöriger Passwörter in die Hände von Kriminellen geraten.

„Die Verbraucher haben ein Anrecht darauf, dass ihre Daten und Passwörter bei digitalen Dienstleistern so sicher wie möglich sind", sagte der SPD-Politiker. „Ein Anbieter, bei dem die Kundendaten unsicher sind, wird auch bei den Verbrauchern kein Vertrauen finden.“

Bereits im vergangenen Jahr entdeckten vier auf Cyberkriminalität spezialisierte Staatsanwälte aus Verden an der Aller eine Datenbank mit 16 Millionen E-Mail-Adressen und den dazugehörigen Passwörtern. Es war ein Zufallsfund, der monatelange Ermittlungen nach sich zog.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite

0 Kommentare zu "Cyberkriminalität: Maas nimmt digitale Dienstleister in die Pflicht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.