Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dankesworte an Vorgänger Gerhardt Westerwelle übernimmt FDP-Fraktionsvorsitz

Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat am Montag das Amt des Fraktionschefs im Bundestag übernommen.

HB BERLIN. Westerwelle dankte in einer in Berlin veröffentlichten Erklärung seinem Vorgänger Wolfgang Gerhardt für die bisherige Arbeit und erklärte, als neu gewählter Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung und als Parlamentarier werde Gerhardt „auch weiterhin eine tragende Säule freiheitlicher Politik und ein entscheidender Ratgeber für alle in der liberalen Familie sein“.

Die Entscheidung, Westerwelle neben dem Partei- auch den Fraktionsvorsitz zu geben, war bereits kurz nach der Bundestagswahl gefallen. Sie wurde damit begründet, dass in Zeiten einer großen Koalition ein schlagkräftiges Auftreten der Oppositionspartei von größter Bedeutung sei.

Westerwelle dankte am Montag auch dem Ehrenvorsitzenden Otto Graf Lambsdorff, der die Friedrich-Naumann-Stiftung elf Jahre lang geführt hatte. Der Parteichef erklärte, mit dem Parteitag in Rostock in zehn Tagen und dem Wechsel an der Fraktionsspitze „wollen wir die Schlagkraft der stärksten Opposition bündeln und erhöhen“. Der Bundesregierung und den sie tragenden Parteien warf er ein „atemberaubendes Tempo“ beim „Agendawechsel“ vor: „Beide Regierungsparteien setzen auf das Prinzip: „Staat vor Privat'.“ Das Programm der FDP heiße dagegen: „Privat vor dem Staat“.

Startseite