Datenerfassung Gläserner Bankkunde? Behörden starten immer mehr Kontenabfragen
Bundesbehörden beschaffen immer mehr persönliche Daten von Bankkunden.
Berlin Was das Bundeszentralamt für Steuern genau macht, können wohl die wenigsten Steuerzahler sagen. Dabei sind die 2.200 Mitarbeiter der Bonner Behörde diejenigen, die alles über den deutschen Steuerzahler wissen. Sie sind die Datensammler des Bundesfinanzministeriums, auch über die Bankkonten wissen sie Bescheid. Und hier wird es für Steuerzahler interessant: Denn immer häufiger geben die Beamten Kontodaten an externe Stellen weiter.
Da in den vergangenen Jahren das Bankgeheimnis immer weiter ausgehöhlt wurde, fragen Steuerbehörden, Sozialämter und Gerichtsvollzieher immer häufiger Kontodaten beim Bundeszentralamt für Steuern an. Die Zahl explodierte regelrecht: von rund 57.000 im Jahr 2010 auf 692.000 im Jahr 2017. Und in diesem Jahr dürfte dieser Rekord nochmals deutlich übertroffen werden.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





