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Debatte zur Vertrauensfrage "Sie kommen mir vor wie ein Soufflé im Ofen"

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Freitag die Vertrauensfrage gestellt und verloren. Es folgt eine Auswahl an Zitate aus der Debatte vor der Abstimmung im Bundestag:
Grund Zur Freunde: CDU-Vorsitzende Angela Merkel: Foto: dpa

Grund Zur Freunde: CDU-Vorsitzende Angela Merkel: Foto: dpa

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD):

"Es ist ein Gebot der Fairness und Aufrichtigkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, gegenüber meiner Partei, dem Partner in der Koalition, dem Hohen Haus und auch gegenüber mir selbst, die Vertrauensfrage zu stellen."

"Der (von Rot-Grün eingeleitete) Reformprozess ist in Umfang und Konsequenzen einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik. Wir haben in Angriff genommen, was unsere Vorgängerregierung unterlassen hatte. Wir haben begonnen, wozu CDU und FDP 16 Jahre Zeit, aber niemals den Mut hatten."

"Die Reformagenda 2010 hat zu Streit zwischen den Parteien und in den Parteien geführt... und, das will ich nicht verschweigen, meine Partei hat darunter besonders gelitten."

"Ebenso klar muss sein, dass dort, wo Vertrauen nicht mehr vorhanden ist, öffentlich nicht so getan werden kann, als gäbe es dieses Vertrauen."

Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel:

"Noch nie hat eine Regierung durch ständiges Nachbessern, ohne etwas besser zu machen, durch ständiges Ankündigen und Aufkündigen, durch Kommissionen anstelle von Entscheidung so das Vertrauen der Bürger verspielt wie diese Bundesregierung. Das Vertrauen ist aber so etwas wie der Schmierstoff unserer Demokratie."

"Dieses Land braucht Politik aus einem Guss."

"CDU und CSU sind gemeinsam mit der SPD, äh, FDP."

"Noch nie hat eine Regierung durch ständiges Nachbessern, ohne etwas besser zu machen, durch ständiges Ankündigen und Aufkündigen, durch Kommissionen anstelle von Entscheidung so das Vertrauen der Bürger verspielt wie diese Bundesregierung. Das Vertrauen ist aber so etwas wie der Schmierstoff unserer Demokratie."

"Sie sind 1998 angetreten, haben nahezu alles rückgängig gemacht, was wir in richtiger Weise unter der Führung von CDU/CSU und FDP auf den Weg gebracht hatten, und Sie mussten dann erkennen, dass es so nicht weitergeht."

SPD-Chef Franz Müntefering:

"Frau Merkel, Sie werden sich nicht verstecken können. "Rüttgern" geht in Berlin nicht."

"Wichtig ist, ..., dass wir uns aber einig sind in dem Bewusstsein, dass Gerhard Schröder als Bundeskanzler das Vertrauen der SPD-Bundestagsfraktion hat und dass wir ihn weiter als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland haben wollen."

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