Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

"Defizite bei Benutzerfreundlichkeit" Rechnungshof rügt Mängel bei Online-Jobbörse

Der Bundesrechnungshof hat einem Bericht zufolge festgestellt, dass fast jede zweite Suchabfrage beim «Virtuellen Arbeitsmarkt» der BA falsch war. Der BA zufolge wurde das Programm inzwischen stark verbessert.

HB BERLIN. Der «Virtuelle Arbeitsmarkt», die Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA), ist offenbar noch voller Fehler. Der Bundesrechnungshof (BRH) hat festgestellt, dass bis zu 44 Prozent der Suchabfragen falsch waren, wie das Nachrichtenmagazin «Focus» am Samstag vorab unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht des BRH berichtete.

Entweder habe es an der Eignung der Bewerber oder der Umsetzung ihrer Wünsche gefehlt, hieß es demnach in dem Bericht. Die Vermittlungschancen hätten sich durch die neuen Programme, die nicht einmal BA-Mitarbeiter «in gebotenem Umfang» benutzten, «nicht verbessert», zitierte «Focus» aus dem Papier. Bislang habe die BA 98 Millionen Euro für die Bereitstellung der Programme aufgewendet, aber keine deutliche Verbesserung der Qualität erreicht.

Eine Sprecherin der BA erwiderte darauf am Samstag in Nürnberg, die Prüfung der virtuellen Jobbörse habe bereits in der ersten Jahreshälfte 2004 stattgefunden. Seitdem sei der «Virtuelle Arbeitsmarkt» stark verbessert worden und werde weiterhin optimiert. Erst im Dezember habe die BA die Jobbörse um neue Funktionen erweitert. Allerdings könne sich die BA noch nicht abschließend äußern, da der Abschlussbericht des BRH noch fehle. Dieser wird für Anfang 2005 erwartet.

Wie «Focus» weiter berichtete, haben die Prüfer auch «Defizite in Funktionstüchtigkeit und Benutzerfreundlichkeit» der Jobbörse festgestellt. Es sei «nicht erkennbar», wie die BA den Nachweis führen wolle, dass das seit einem Jahr laufende Projekt 100.000 Arbeitslos-Meldungen pro Jahr verhindere.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%