Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Demografischer Wandel CDU-Politiker Spahn plädiert für Familienwahlrecht

Pro Kind eine zusätzliche Stimme: CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn fordert ein Familienwahlrecht. Er warnt vor einer zu großen Macht der Älteren. Denn Politiker schauten zunächst auf die, „die Stimmen bringen“.
Der Vorschlag für ein Familienwahlrecht wird bereits seit mehreren Jahren diskutiert. Nun schließt sich Jens Spahn den Befürwortern an. Quelle: dpa
Mehr Macht für Familien

Der Vorschlag für ein Familienwahlrecht wird bereits seit mehreren Jahren diskutiert. Nun schließt sich Jens Spahn den Befürwortern an.

(Foto: dpa)

Berlin CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn macht sich für ein Familienwahlrecht in Deutschland stark. „Es besteht auf Dauer die große Gefahr, dass die Mehrheit der Älteren die Richtung bestimmt“, sagte Spahn dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Denn Politiker hätten die Neigung, „auf die zu schauen, die Stimmen bringen“. Bei einem Familienwahlrecht sollten Familien bei Wahlen für jedes minderjährige Kind zusätzlich eine Stimme erhalten.

Entsprechende Überlegungen gibt es schon länger. Ein Antrag für ein Wahlrecht von Geburt an war vor wenigen Jahren von Politikern mehrerer Parteien unterstützt worden. Bis Kinder ihr Wahlrecht selbst ausüben können, sollen dies dem Konzept zufolge die Eltern tun. Auch Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) machte sich bereits für ein Familienwahlrecht stark.

Insgesamt sieht Spahn die Spielräume der Politik zum Ausgleich zwischen den Generationen begrenzt. „Zugegeben: In einer Gesellschaft, in der bald jeder Dritte über 60 ist, ist Generationengerechtigkeit ohnehin schwer machbar“, sagte er.

  • dpa
Startseite
Serviceangebote