Demokratie-Stärkung Union und SPD wollen mehr Wahlbeteiligung

Demokratie soll attraktiver werden: Union und SPD wünschen sich eine höhere Wahlbeteiligung. Dafür sollen Parteien, Gremien und Stiftungen stärker werben. Aus der SPD werden noch andere Vorschläge laut.
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Die deutschen Regierungsparteien wollen für eine höhere Wahlbeteiligung werben. Quelle: dpa
Union und SPD

Die deutschen Regierungsparteien wollen für eine höhere Wahlbeteiligung werben.

(Foto: dpa)

BerlinUnion und SPD wollen angesichts sinkender Wahlbeteiligungen gemeinsam nach Wegen suchen, demokratische Abstimmungen attraktiver zu machen. Die Generalsekretäre der Regierungsparteien vereinbarten am Dienstag die Initiative „Demokratie stärken“.

Schwerpunkt seien die Vermittlung der Bedeutung von Wahlen, die Stärkung des Engagements in Parteien und die Erhöhung der Wahlbeteiligung. In die Maßnahmen sollen auch andere Parteien, parlamentarische Gremien und politische Stiftungen mit einbezogen werden.

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hatte bereits vergangenes Jahr Sympathien für das schwedische Modell geäußert, wo an mehreren Tagen gewählt wird. Wahllokale könnten zudem in Einkaufszentren oder anderen gut besuchten öffentlichen Gebäuden eingerichtet werden.

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8 Kommentare zu "Demokratie-Stärkung: Union und SPD wollen mehr Wahlbeteiligung"

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  • Die Damen und Herren Politiker sollen einfach mal einen ordentlichen Job machen und das tun, für was Sie von den Leuten gewählt werden wollen.

    Das stellt sich ganz einfach dar: Politik FÜR die Wähler machen.

    Da können die Wahlen über drei Wochen oder im Einkaufszentrum (toller Vorschlag von der SPD, man könnte ja bei der Gelegenheit gleich, selbstverständlich sozial gerecht, ein paar Einkaufsgutscheine als Bonus verteilen) abgehalten werden.

    Solange Otto Normalbürger von den "Eliten" ständig nur abfällig als "Stammtisch" abgetan wird und die "Inhalte" nicht stimmen, sich da nix ändern.

  • Den Kopf, ob die Wahlbeteiligung hoch ist oder nicht brauchen sich die Politiker nicht zerbrechen!

    Es gibt eigentlich keine Partei mehr die man freiwillig wählt. Vielleicht noch die Freien Wähler!

    Nur eine direkte Demokratie kann das Ganze noch retten.

    Also bundesweite Volksabstimmungen zu wichtigen Themen, dann passt der Bürger auch wieder auf und hat das Gefühl, dass er nicht verarscht wird!

  • ganz ehrlich, wen soll man denn von diesen unfähigen Politikern wählen? Sie erfinden Befragungen und tricksen das Ergebnis damit versuchen sie eine Gehirnwäsche zu erzeugen. leider gibt es viele, die darauf reinfallen.

  • Wir brauen neue Parteien, die ihren Job richtig machen und wissen was demokratie ist, dann kann man auch damit rechnen, dass mehr leute wählen gehen.

  • Mehr Wahlbeteiligung? Dann macht doch endlich mal ehrliche Politik mit Rückrat und zum Wohle des eigenen Landes!

  • Der "Schwanz" wedelt immer kräftiger mit dem "Hund".

    Anstatt umgekehrt. Demokratie auf dem Kopf !!!

  • Der manipulierte zwangsbeglückte Staat.

    Orwell lässt grüssen. :-(


    PFUI

  • Der einfachste Weg wäre eine Politik FÜR ALLE Bürger zu machen!
    Als Goodwill sollten auf den Wahlscheinen ein Kästchen eingedruckt sein, welches "Ich wähle keine Partei/Person" markiert.
    Der Sinn ist, dass für diese Personen weder Wahlkampfkosten erstattet werden, noch diese Stimmen den anderen Parteien proportional zugerechnet werden.

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