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Deutsche Industrie Chemikalien sorgen für Auftragsplus

1,5 Prozent statt 0,1: Zur Überraschung von Ökonomen wuchs die Binnennachfrage in Deutschland stärker als erwartet. Besonders gefragt waren unter anderem Chemikalien, Konsumgüter dagegen weisen ein Minus auf.
07.01.2016 - 09:06 Uhr
Industriepark Bayer Bitterfeld: Die Nachfrage nach Chemikalien sorgte für ein kräftiges Auftragsplus in der deutschen Industrie. Quelle: dpa
Die Chemie boomt

Industriepark Bayer Bitterfeld: Die Nachfrage nach Chemikalien sorgte für ein kräftiges Auftragsplus in der deutschen Industrie.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutsche Industrie hat im November wegen der guten Binnennachfrage überraschend viele Aufträge an Land gezogen. Die Bestellungen wuchsen um 1,5 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag erklärte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs von 1,7 Prozent im Oktober. „Nach der rückläufigen Entwicklung der Auftragseingänge im dritten Quartal festigt sich der Eindruck einer verhaltenen Belebung der Nachfrage im Verarbeitenden Gewerbe“, erklärte das Ministerium.

Dafür sorgte zuletzt vor allem die kräftige Nachfrage auf dem Heimatmarkt. Die Bestellungen aus dem Inland zogen im November um 2,6 Prozent an, die aus dem Ausland dagegen nur um 0,6 Prozent – wobei die Nachfrage aus der Euro-Zone sogar um 0,5 Prozent schrumpfte. „Der Anteil an Großaufträgen war für einen November leicht unterdurchschnittlich“, betonte das Ministerium.

Besonders gefragt waren bestimmte Vorleistungen wie Chemikalien. Hier gab es ein Auftragsplus von 4,8 Prozent. Die Bestellungen von Maschinen, Fahrzeugen und anderen Vorleistungen sank um 0,1 Prozent, die von Konsumgütern um 2,4 Prozent.

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