Deutsche Polizeigewerkschaft Gewerkschaft stützt Hamburger Polizeiführung

In der Debatte um Attacken auf Polizisten in Hamburg hat die Deutsche Polizeigewerkschaft Zweifel an einem Angriff auf die Davidwache zurückgewiesen. Ein Anwalt hatte der Polizei bewusst falsche Darstellung vorgeworfen.
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Polizeibeamte tragen vor dem Kulturzentrum "Rote Flora" im Schanzenviertel in Hamburg einen bewusstlosen Kollegen weg. Über das Vorgehen der Polizei wird seit Tagen diskutiert. Quelle: dpa

Polizeibeamte tragen vor dem Kulturzentrum "Rote Flora" im Schanzenviertel in Hamburg einen bewusstlosen Kollegen weg. Über das Vorgehen der Polizei wird seit Tagen diskutiert.

(Foto: dpa)

HamburgIn der Debatte um Attacken auf Polizisten in Hamburg hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Zweifel an einem Angriff auf die Davidwache an der Reeperbahn zurückgewiesen. Der Anwalt des besetzten, linksalternativen Kulturzentrums „Rote Flora“, Andreas Beuth, hatte der Polizei eine bewusst falsche Darstellung vorgeworfen. Beuth sei ein Lügner, sagte der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg, Joachim Lenders, am Freitag. Laut Polizei hatten bis zu 40 Vermummte die Davidwache (Pk 15) am 28. Dezember angegriffen und drei Beamte zum Teil schwer verletzt.

Beuth hatte erklärt, es habe zu keinem Zeitpunkt Stein- oder Flaschenwürfe auf die Revierwache oder Polizisten, die aus dem Gebäude kamen, gegeben, und der Polizei „politische Interessen“ unterstellt. Die Polizei hatte das bereits am Montag bestritten und erklärt, die Mitteilung vom 29. Dezember müsse nur in einem Detail korrigiert werden.

„Was uns empört, ist, dass der Eindruck erweckt wird, die Polizeibeamten würden lügen“, erklärte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt. Am Freitag verschickte Beuth eine „Klarstellung“: „Nach den mir vorliegenden Augenzeugenberichten hat (...) kein koordinierter und gezielt geplanter Angriff einer 30 bis 40-köpfigen, teilweise vermummten Personengruppe auf das PK 15 stattgefunden.“

Die Vorfälle waren einer der Gründe der Polizei, am Wochenende ein sogenanntes Gefahrengebiet in Teilen Hamburgs einzurichten. Dort durfte sie jeden Bürger verdachtsunabhängig überprüfen.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Deutsche Polizeigewerkschaft: Gewerkschaft stützt Hamburger Polizeiführung"

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Hier hat die Polizei recht.
    Was da so abgeht, da muß durchgegriffen werden.
    Gefahrenzonen finde ich deshalb in dieser Situation richtig.
    Die Polizei wird doch sonst nur belächelt von diese gewissen Gruppen, die werden doch nicht mehr ernst genommen. Überall bilden sich Brennpunkte, wo die Polizei schon ohnmächtig zuschauen und sich schlimmstenfalls fast vertreiben lassen muß , das kann nicht sein.
    Ansonsten artet das aus und es gibt keine Sicherheit mehr ,auch für ganz normale Bürger nicht.

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