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Deutsche Rentenversicherung Rentenbeitrag soll 2014 weiter sinken

Der Beitragssatz für die Rentenversicherung könnte im kommenden Jahr weiter sinken - davon gehen jedenfalls Experten aus. Doch die durchschnittliche Entlastung für Arbeitnehmer wäre nur begrenzt.
05.07.2013 - 13:57 Uhr 18 Kommentare
Der Betragssatz für Renten soll 2014 wieder fallen - zum dritten Mal in Folge. Quelle: dpa

Der Betragssatz für Renten soll 2014 wieder fallen - zum dritten Mal in Folge.

(Foto: dpa)

Berlin Der Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt Anfang 2014 voraussichtlich von 18,9 auf 18,4 Prozent - und damit stärker als bisher angenommen. Das geht aus einem internen Schreiben der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor, das der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Berlin vorlag. Der Beitragssatz von 18,4 Prozent soll dann bis Ende 2017 gelten. Grundlage ist die jüngste Prognose des Schätzerkreises.

Damit zeichnet sich die dritte Beitragssenkung in Folge ab. 2011 lag der Beitrag noch bei 19,9 Prozent des Bruttoeinkommens. Erst zu Jahresbeginn hatte es eine Senkung von 19,6 auf 18,9 Prozent gegeben.

Sollte es zu der Absenkung kommen - entscheiden wird sich das im Herbst -, bedeutet dies bei einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 2600 Euro eine Entlastung von jeweils 6,50 Euro im Monat für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Bei einem Verdienst von 3500 Euro sind es 8,75 Euro im Monat.

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    • dpa
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    18 Kommentare zu "Deutsche Rentenversicherung: Rentenbeitrag soll 2014 weiter sinken "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @aspi, Sie sollten sich etwas besser informieren! Ihre Rechnung mit dem Muster-Arbeitnehmer hat doch einige Haken.

      3.500 EUR pro Monat sind 42.000 EUR Jahreseinkommen. Bei 52 Wochen im Jahr haben wir vereinfacht gerechnet 260 bezahlte Arbeitstage (inkl. Urlaub, Feiertage, etc.) bzw. 2.080 Arbeitsstunden (40-Std. Woche). Ihr Muster-Arbeitnehmer hat also einen Bruttolohn von rund 20,20 EUR.

      1. Haken: Für die Mehrzahl der einfachen Arbeitnehmer ist dies ein utopischer Wert!

      2. Haken: Selbst ein Musterarbeiter mit 3.500 EUR Monatslohn zahlt nur die Hälfte des Rentenbeitrages. Die andere Hälfte zahlt sein Arbeitgeber. Somit bleiben im Jahr für Ihren Musterarbeiter doch nur 315 EUR mehr im Geldbeutel.

      3. Haken: Möchte der Muster-Arbeitnehmer später einmal 70% von seinem letzten Netto-Einkommen als Rente haben, muss er mit 35 Jahren derzeit ca. 10% seines Bruttoverdienstes in eine private Vorsorge stecken. Er hätte durch die Beitragssenkung monatlich 26,25 EUR mehr aber müsste monatlich 350 Euro in eine private Rente zahlen.

      Fazit:

      Der Arbeitnehmer profitiert in keinster Weise von der Beitragssenkung, denn diese resultiert aus einer späteren Niedrigrente.

      Der Arbeitgeber (vor allem die Groß-Industrie) sparen sich Millionen durch die Beitragssenkung.


    • . . sich unser Staat zu überwiegenden Teilen dann über das Umlageverfahren namens Lohnsteuer? . . .
      Bitte beachten:
      Der im Bundeshaushalt aufgeführte Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung ist kein Zuschuss, sondern Ersatzleistungen des Bundes, für die aus der GRV entnommenen versicherungsfremden Leistungen, also allgemeinstaatliche Aufgaben, die man der GRV aufgedrückt hat. Der GRV fehlen deshalb bis heute rund 700 Mrd. Euro- Eigentum der Versicherten. Der Staat bedient sich und nicht die GRV! Dieser Bundeszuschuss hat aber noch vollständig alle aus der GRV entnommenen Milliarden zurückbezahlt, so wie sein muss, (SGB VI § 213)
      Dieser angebliche Bundeszuschuss, wird stets von den Gegenern der GRV benutzt, um die Legitimation der GRV zu zerstören. Wie ist diese (absichtliche) Irreführung möglich, das geht so: http://www.adg-ev.de/aktivitaeten/aktionen/information-zum-aktuellen-vortrag/472-der-vortrag-als-livestream

      Im Übrigen ist auch der §158 SGB VI 2004 von RotGrün so geändert worden, dass immer bei Überschüssen der Rentenbeitrag gesenkt werden muss. Überschüsse die gar keine sind, werden erreicht, indem man durch die vielen rentenkürzenden Faktoren (Riester-Nachhol- und Nachhaltigkeitsfaktoren zu den schon seit 1978 erfolgten Rentenkürzungen) die Renten kürzt, sowie die Rückhaltereserve drastisch schrumpft. Eine Spirale nach unten. Die Rentenbeiträge werden wieder steigen, dann aber nur einseitig für die Arbeitnehmer, der AG-Anteil wird einegfroren auf ein Minium. Das alles wir vor allem die zukünftigen Rentner in voller Wucht treffen. Die Kaufkraft der Rentner ist offensichtlich nicht erwünscht. Die der Pensionen sehr wohl?

    • Ich kann dieses dümmliche Gejole nicht mehr ertragen!!!

      Wie kann ich nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden CDUGRÜNESPDFDPLINKECSU zu wählen? Die noch nie etwas für unser Land u. Volk getan haben! Die aber mit unserem Geld nur so umherwerfen! Also wähle ich AfD, die haben noch keinen Unfug getrieben und haben ein Programm, das mich 100% überzeugt! Wer wagt, der kann auch mal gewinnen! Verloren haben wir doch schon über Jahrzehnte, egal welche Couleur die Regierung hatte! Deutschland heute, ein echter Trümmerhaufen! Ich kann noch nicht einmal mehr gefahrlos mit dem Auto von a nach B fahren ohne Gehirnerschütterung! Wie bescheuert müsste ich also sein, nicht AfD zu wählen!
      22.09.2013 wähle ich AfD!


      UMFRAGE

      http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_63395934/forsa-umfrage-beide-politischen-lager-ohne-mehrheit.html

      Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?

      Es haben 22275 Besucher abgestimmt
      Stand Samstag 06.07.2013 20:08 Uhr

      CDU/CSU
20.7%
(4595 Stimmen)

      SPD
10.5%
(2328 Stimmen)

      Die Grünen
3.3%
(736 Stimmen)

      FDP
2.6%
(570 Stimmen)

      Piratenpartei
1.5%
(324 Stimmen)

      AfD
49.8%
(11034 Stimmen)

      Die Linke
3.6%
(788 Stimmen)

      Keine Partei
3.3%
(742 Stimmen)

      Andere Parteien
4.7%
(1047 Stimmen

      * Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Online-Umfragen sind einem hohen technischen Missbrauchsrisiko ausgesetzt, die Ergebnisse dieser Umfrage könnten eventuell von Dritten manipuliert worden sein.

    • Wer soll das in der Zukunft bezahlen? Raubeinkapitalismus pur: Die Rentenbeiträge sollen sinken, die Altersarmut in der Zukunft aber wird steigen. Welch ein Widerspruch: In guten Zeiten soll man für die schlechten sparen. Wie kann man da die Rentenbeiträge kürzen, wenn doch heute bereits klar ist, dass unsere Renten aufgrund des demographischen Wandels zukünftig ins Schlingern kommen. Gesetze müssen die Zukunft im Auge behalten. Es ist falsch, bei einem bestehenden Gesetz zur Anpassung der Rentenbeiträge nach unten nicht das Morgen und Übermorgen zu berücksichtigen. Das Gesetz muss geändert werden. Doch der Raubeinkapitalismus sieht offensichtlich eine Änderung vor Wahlen nicht vor. Lieber speist man die West-Rentner mit Monatserhöhungen von unter einem bis 2 Euro im Durchschnitt, also weit unter der Inflationsrate, ab. Die Rentner aber sind eine Wählermacht. Sie kennen die Antwort bei den nächsten Wahlen. Wolfgang Werkmeister, Buchautor, Eschborn

    • @ aspi,
      zu den "gutbetuchten" Geringrentenbeziehern:
      Das sind also Frauen welche vor ihrer Heirat etwas gearbeitet haben und dann einen Beamten geheiratet haben?
      Oder sind das Frauen welche statt oder neben einer Familie sich in der Selbständigkeit versucht haben? Als solche unterstellt der Gesetzgeber ihnen allerdings die Befähigung sich eigenverantwortlich um ihre Alterssichefung selber zu kümmern, das gilt auch für Einkunftsbezieher oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze.
      Dann fließen später Minirente und Erträge aus dieser Altersscherung.
      Merkwürdig ist nur, dass Politiker sich selber und ihren Begünstigten, auch oberhalb der Beitragsbemessungsgtrenze, diese Befähigung zur eigenverantwortlichen Alterssicherung nicht zugestehen.
      Woran mangelt es also?
      An der Befähigung zur Eigenverantwortung oder ist die Unbedarftheit zu groß?
      Oder sollte die Gier sich, entgegen jeder Mathematik, auf Kosten aller anderen Bürger zu bereichern einfach zu groß sein?

    • Mal eine naive Frage: Wenn das Umlageverfahren so schlecht ist, warum finanziert sich unser Staat zu überwiegenden Teilen dann über das Umlageverfahren namens Lohnsteuer?

      Und was ist daran "generationengerecht" (O-Ton RV-Nachhaltigkeitsgesetz 2004), dass der Beitragssatz bis 2030 nicht über 22 % steigen darf (Arbeitgeber 11%, Arbeitnehmer 11%), aber der Arbeitnehmer schon jetzt 13,3% zahlen muss (9,3 gesetzliche Rente + 4% Riester)? Das ist eine Industriesubvention und ein Absatzförderprogramm für die Finanzbranche und sonst gar nichts!

    • Es wäre nur gerecht, folgendes zu machen:
      1. Rentenbeitrag wieder auf 19,9 % erhöhen,
      2. Nachhaltigkeitsrücklage auf 5 Monatsbeiträge erhöhen, um die Belastungen ab 2020 abzufedern,
      3. Rente mit 67 aussetzen und das Rentenalter bei 65 belassen.
      4. Die harten Kriterien für die Grundsicherung aufweichen, insbesondere die unsinnig niedrigen Vermögensgrenzen - mindestens 10.000 Euro sollten es für Ehepaare sein. Die Einkommensprüfung kann ja bestehen bleiben, um die vorgenannten Fälle (Ehefrau Rente 150 Euro, Ehemann Pensionär 3500 Euro) auszuschließen.
      5. Die Rechtsstellung der Rentenversicherung und den Status des Bundeszuschusses in der Verfassung verankern - gern auch gekoppelt mit einer Abwägung der Ausgaben für sämtliche Nichterwerbstätigen (diese Zahl muss betrachtet werden udn nicht der Altenquotient allein).

      Und unsere Politiker sollen bitte beantworten, warum es für Beamtenpensionen noch keinen Nachhaltigkeitsfaktor gibt - bei der Rente war der ja angeblich alternativlos.

    • Nicht nur das sich die Beiträge dann erhöhen werden, sie werden einseitig auf Kosten der Arbeitnehmer erhöht, denn der "Wirtschaft" sind weitere Belastungen nicht zuzumuten.

      Das ist doch krank, das die Renten immer weiter eingeschmolzen werden, die Beiträge aber sinken.

    • Jaja. Kürzlich gab es eine vielzitierte Studie, dass es in unserem Land Millionen Menschen gibt, die (z.B. wg. geringer Rente) angeblich "unter dem Existenzminimum leben" und es offenbar gar nicht bemerken, weil sie aufgrund dessen Harz-IV beantragen könnten, aber es nicht tun (angeblich aus "Scham"). Ich schließe daraus, dass dieses Millionenheer noch andere Einkünfte hat, die unsere allwissenden Forscher nicht mit einrechnen. Denn ansonsten wäre es ein Wunder: wie kann man "unterhalb des Existenz-Minimums" fröhlich weiterleben, ohne seine Existenz umgehend zu beenden? Oder das angebliche "Existenzminimum" ist viel zu hoch angesetzt. Jedenfalls gehören die 200-Euro-Rentner meist in diese Kategorie: Der Ehemann ist 3000-Euro-Pensionär, seine Gattin hat 150 Euro Rentenanpruch, weil sie vor der Hochzeit ein paar Jahre gearbeitet hatte, ist aber bestens anderweitig versorgt.

    • Manche vertragen den Alkohol und manche nicht.

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