Deutsche Universitäten Zahl der ausländischen Studienanfänger steigt

Die Zahl der Erstsemester insgesamt sinkt. Dafür immatrikulieren sich immer mehr Menschen ohne deutschen Pass. Jeder fünfte Studienanfänger an einer Universität ist demnach Ausländer.
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An deutschen Universitäten steigt die Zahl der ausländischen Studienanfänger. Quelle: dpa
Erstsemester

An deutschen Universitäten steigt die Zahl der ausländischen Studienanfänger.

(Foto: dpa)

WiesbadenDeutliches Plus bei der bei der Zahl ausländischer Studienanfänger: An deutschen Hochschulen haben sich im vergangenen Jahr 107 000 Studenten mit ausländischem Pass neu eingeschrieben, 4,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt ging die Zahl der Erstsemester mit 501 000 jedoch um 1,6 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Anteil der Ausländer stieg damit von rund 20 Prozent auf 21,4 Prozent.

Insgesamt sind im laufenden Wintersemester 2014/15 fast 2,7 Millionen Studenten an den deutschen Hochschulen eingeschrieben, so viele wie nie zuvor.

Ein großer Teil der ausländischen Studienanfänger begann im Sommersemester 2014 und Wintersemester 2014/15 ein Studium der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – ihre Zahl stieg um 5,2 Prozent auf 30.900. Ein Studium der Ingenieurwissenschaften begannen 27.500 Ausländer, ein Plus von 6,7 Prozent.

Das sind die besten Universitäten
tu berlin
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Technische Universität Berlin
Die 1879 gegründete TU Berlin schafft es gleich in fünf Fächern unter die ersten Zehn: Platz zwei in den Naturwissenschaften, Rang vier im Wirtschaftsingenieurwesen, Platz fünf in der Informatik. Sechster wurde die TU Berlin in der Elektrotechnik, siebter im Maschinenbau. Insgesamt konnte sich der Hochschulstandort in diesem Jahr deutlich verbessern und in zahlreichen Kategorien aufsteigen.

Für das Ranking der Beratungsgesellschaft Universum und des Personaldienstleisters access KellyOCG bewerteten Personaler die deutsche Hochschullandschaft. In den vergangenen Monaten beantworteten dazu deutschlandweit 571 Personalverantwortliche die Frage, welche Universitäten und Fachhochschulen die Studenten am besten für ihre Bedürfnisse ausbilden.

Universität
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Universität zu Köln
Ihre Vorgänger-Uni wurde 1388 als vierte Universität im deutsch-römischen Kaiserreich gegründet. 1798 wurde sie unter napoleonischer Besetzung geschlossen. 1919 wurde sie neu gegründet. Auch 625 Jahre nach ihrer ursprünglichen Gründung ist die Hochschule noch auf dem neusten Stand, wie das Uni-Ranking zeigt. Die Volkswirte der Universität zu Köln schaffen es auf den zweiten Platz. Im Fach BWL reicht es diesmal für den dritten Rang. Unter die ersten Fünf gelangt sie außerdem bei dem Wirtschaftsinformatikern.

lmu münchen
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Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München)
Doch die bayrische Hauptstadt beherbergt noch eine weitere Spitzenuniversität – die LMU München. Schon Konrad Adenauer, Theodor Heuss und Gustav Heinemann studierten hier. Die 1472 gegründete Hochschule zählt zu den renommiertesten Universitäten Deutschlands. Im internationalen Times-Higher-Education-Ranking wurde sie aktuell als beste deutsche Universität ausgezeichnet. Und auch die deutschen Personaler kann sie von sich überzeugen, vor allem in den Wirtschaftswissenschaften. Rang zwei erreicht sie im Fach BWL, in der Volkswirtschaftslehre reicht es für den dritten Rang. Die Bronzemedaille sicherte sich die LMU außerdem in den Naturwissenschaften.

Technische Universität München
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Technische Universität München
Bereits 1868 gegründet, kann die TU München auf eine fast 150-jährige Geschichte zurückblicken, die von reichlich Erfolgen geprägt ist. So wurden zum Beispiel schon 13 Alumni und Professoren der Universität mit einen Nobelpreis ausgezeichnet. Auch im diesjährigen Hochschul-Ranking der WirtschaftsWoche kann die TU überzeugen. In der Wirtschaftsinformatik belegt sie hinter Darmstadt den zweiten Rang. Platz drei geht an die Informatiker der TU München. Auch im Maschinenbau (5. Platz), in der Elektrotechnik (4. Platz) und den Naturwissenschaften (5. Platz) punktete die bayrische Hochschule.

Goethe-Figuren auf dem Uni-Campus
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Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
Die Bankenstadt Frankfurt am Main bleibt auch im Uni-Ranking 2014 ihrem Image treu und punktet vor allem in den Wirtschaftswissenschaften: Sie siegt in der Volkswirtschaftslehre und schafft es im Fach BWL immerhin auf den fünften Rang. Genauso wie bei den Naturwissenschaften.

Uni-Bibliothek in Darmstadt
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Technische Universität Darmstadt
Hoheitlich ist ebenfalls der Sitz der TU Darmstadt. Wie in Mannheim, beherbergt auch in Darmstadt ein Residenzschloss die Hochschule. Ihr universitärer Status ist allerdings nochmal 30 Jahre jünger als der Mannheimer. Seit 1877 ist sie eine Technische Hochschule, zur Universität wurde sie erst 1997. Getreu ihrem Namen liegen ihre Stärken im technischen Bereich: In der Wirtschaftsinformatik konnte die Universität ihren Sieg aus dem Vorjahr verteidigen. Im Maschinenbau, der Elektrotechnik und dem Wirtschaftsingenieurwesen belegt sie jeweils Rang drei. Platz vier wurde es in der Informatik.

Zahl der Studienanfaenger steigt 2011 um 16 Prozent
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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen)
Obwohl die RWTH Aachen in gleich drei Disziplinen (Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau) ihren Spitzenplatz ans KIT abgeben muss, gehört sie weiterhin zu den Top-Hochschulen Deutschlands. Das ist auch der Anspruch der RWTH Aachen, die als eine der wenigen deutschen Elite-Unis gilt. Mit ihrem Zukunftskonzept „RWTH 2020“ hat sie sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahrzehnts eine der weltweit besten „integrierten interdisziplinären technischen Hochschulen“ zu werden. Diese Anstrengungen fördert die Bundesregierung mit ihrer Exzellenz-Initiative. Neben den zweiten Plätzen in Informatik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen, konnten die Aachener in Elektrotechnik und den Naturwissenschaften die Konkurrenz hinter sich lassen.

Die Zahl der Studienanfänger hatte 2011 den bisher höchsten Stand erreicht - damals schrieben sich 518.748 Erstsemester an deutschen Hochschulen ein, darunter gut 88.000 Ausländer. Im Jahr darauf sank die Zahl der Erstimmatrikulierten.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Deutsche Universitäten: Zahl der ausländischen Studienanfänger steigt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das geht noch viel weiter, wenn ein Studienplatz für einen Ausländer gebraucht wird, gehen unsere Kinder in einer anderen Stadt zur UNI und die Michel zahlt
    die Miete oder auch die Fahrkosten. Unverschämt dieses System.

  • Ist dochklar. In Deutschland brauchen die ja auch nicht zahlen, bekommen noch Geld vom Staat.
    Schicken wir unsre Kinder ins Ausland an die Uis kostet das viel Geld

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