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Die türkische Regierung wirft viel mehr deutschen Unternehmen und Einzelpersonen vor, sie würden den Terror unterstützen. Auf einer entsprechenden Liste finden sich nach Handelsblatt-Informationen fast 700 Namen.

Kommentare

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  • Das ECE Einkaufszentrum in Istabul wurde schon beschlagnahmt, der Grund war angebliche Unterstützung von Gülen. Nun steht ein weiterer Raubzug an, 700 deutsche Firmen oder Beteiligungen in der Türkei. Mit meiner Tochter habe ich gewettet das es soweit kommt.


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Terrorunterstützer in den Reihen von deutschen Unternehmen - ein interessanter Gedanke.

    Dumm ist nur, dass weder EgoWahn noch unsere sogenannte „Regierung“ etwas gegen den alltäglichen Terror von (Messer-Pöbel-Attacken, Raub und sexuelle Übergriffe) „geretteten Schutzsuchenden“ gegenüber dem gemeinen Pack etwas zu unternehmen gedenkt.

    Belohnen wir also, genauso wie die „getürkten Deutschen“ mit ihrer Jubelstimme beim Referendum unsere alte und neue Bundeskanzlerin in 2 Monaten mit unserer Zustimmung zu einem „weiter so“ – für weitere 4 Jahre. Solange will diese Merkel ja durchhalten.

    Eine Frage habe ich da noch: Wenn ich zusätzlich zu meinem Analphabeten-Kreuz schreibe „wir schaffen das“ – wird dann der Stimmzettel ungültig?

  • @ Helmut Metz

    Ihr Zitat über das Kapital ist ganz großartig! Was das allerdings mit der Türkei zu tun haben soll, die man nun beim besten Willen nicht als sozialistisch o. kommunistisch bezeichnen kann, wohl aber als autoritär, erschließt sich mir nicht.

  • Nichts passt zu diesem Artikel besser als das folgende Zitat:
    "Wo das Kapital (...) diskriminiert wird, da werden auch die Menschen diskriminiert; wo man das Kapital schwächt, da schwächt man auch die Lebenschancen und das Lebensglück der Menschen, denn Kapital potenziert die Leistungs- und Überlebenskräfte um ein Hundert- und Tausendfaches; EIN POLITISCHER APPARAT, DER DAS KAPITAL JAGT UND EINSPERRT, WIRD ALSBALD AUCH DIE MENSCHEN JAGEN UND EINSPERREN; wo man das Kapital verstaatlicht, da werden auch die Bürger verstaatlicht, werden zu staatlichem Eigentum, sprich "Sklaven". Nur wo das Kapital frei ist, sind auch die Menschen frei." (Roland Baader: Fauler Zauber, Gräfelfing: Resch, 1997, S.100)
    Ob das Kapital nun aufgrund einer politischen (Raub-)Ideologie (Marxismus) oder einer religiösen Ideologie verfolgt wird, ist letztendlich unerheblich.
    Die Türkei ist bei der Verfolgung des Kapitals jedoch nur ein aktuell besonders extremes Beispiel. Eine softere Version davon konnte man in den letzten Jahren beispielsweise unter den Sozialisten in Frankreich beobachten...

  • @Herr Heinz Keizer

    Irgendwie finde ich die veröffentlichten "News" aus der Türkei etwas substantieller als bei uns.

    Da muss man nur unterscheiden in klare Fakten (... sind verhaftet .... wird der Prozess gemacht, etc.) und die "Begründungen", die Fakten sein sollen.

    Auch wenn EgoWahn sagt "der ist schuldig", dann ist das für

    - ein türkisches Gericht Fakt

    - für den Betroffenen Fakt

    - für die Medien Fakt

    und bei uns sowieso Fakt, denn diese Wahrheiten sind schließlich knallharte Fakten - keine FakeNews - wie man so gerne verschwörerisch sagt.

  • @ Herr Ilyas Kurtbecer21.07.2017, 13:37 Uhr

    Da haben sie recht. Aber völlig haltlose Vorwürfe zu erheben, dass ist i.O., oder? Von der türkischen Regierung werden doch fake-news am laufenden Band produziert.

  • Die Firmen und ihre Investitionen sind so sicher, wie die Meinungsfreiheit garantiert und die Türkei ein lupenreiner demokratischer Staat ist.

  • @Ilyas Kurtbecer

    Aber die Meldungen aus den Sicherheitskreisen der Türkei bzgl. der "berechtigten" Inhaftierung von Personen mit anderer Staatsbürgerschaft aufgrund des Verdachtes der Terrorunterstützung finden sie glaubhaft?

    Allerdings stimme ich Ihnen zu, dass bei solchen Themen gerne sehr früh unbestätigte Aussagen als Fakten wiedergegeben werden. Passt gut zur Stimmung und generiert Klicks. Persönlich kann ich mir jedoch durchaus vorstellen, dass eine solche Liste existiert und diese an das BKA weitergeleitet wurde - in welchem Umfang auch immer.

    Die Beziehungen beider Länder wird es definitiv nicht verbessern.

  • Die Türkei ist nur solange der Freund Deutschlands, solange Deutschland zahlt. Außerdem liegen der Türkei ja dank Deutschland auch die Hartz IV Empfänger nicht auf der Tasche. Darum sollte man alle türkischen Staatsbürger ein Never Come Back Ticket nach Istanbul zahlen!

Mehr zu: Deutsche Unternehmen im Visier - Fast 700 Firmen auf schwarzer Liste der Türkei

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