Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Deutscher Mieterbund Mieterbund begrüßt Barleys Vorstoß für verschärfte Mietpreisbremse

Die Bundesjustizministerin will die Mitpreisbremse anziehen – und bekommt Rückendeckung vom Mieterbund. Doch die Mieten werde das nicht dämpfen.
1 Kommentar
Mietpreisbremse: Barley erhält Unterstützung von Mieterbund Quelle: Reuters
Katharina Barley

Die Bundesjustizministerin will die Mietpreisbremse verschärfen.

(Foto: Reuters)

Hamburg Der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, hat den Vorschlag von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) begrüßt, die Mietpreisbremse zu verschärfen. „Es ist richtig, wenn Mieter rückwirkend zu viel gezahltes Geld vom Vermieter zurückverlangen könnten“, sagte er NDR Info.

Bislang können Mieter zu viel gezahlte Miete erst ab dem Zeitpunkt zurückverlangen, zu dem sie den Vermieter gerügt haben. Das will Barley ändern.

Siebenkotten erwartet von der geplanten Gesetzesverschärfung jedoch keine allgemeine mietdämpfende Wirkung. „Die Mietpreisbremse betrifft nur Neu- und Wiedervertragsmieten, aber nicht die laufenden Verhältnisse, die mehr als 90 Prozent aller Mietverhältnisse ausmachen.“ Siebenkotten schlug vor, Mieten für einen begrenzten Zeitraum, zum Beispiel fünf Jahre, nur noch in Höhe der Inflationsrate steigen zu lassen.

Der Chef des Wohnkonzerns Vonovia, Rolf Buch, plädierte unterdessen dafür, bei der Neuausweisung von Wohngebieten einen festgeschriebenen Anteil von Sozialwohnungen auszuweisen. „Ich plädiere stark für eine Drittellösung: ein Drittel Eigenheim, ein Drittel Mietwohnungen, ein Drittel Sozialwohnungen. Das ist aus meiner Sicht eine vernünftige Maßnahme“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag).

Zu der Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert, jeder solle nur noch die Wohnung besitzen dürfen, in der er selbst wohne, sagte Buch: „Das hilft nicht weiter. Ich rate dazu, genau hinzuschauen und die Fakten nicht zu vernachlässigen.“ Private und kommunale Wohnungsunternehmen bewegten sich auf einem vergleichbaren Mietniveau.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Deutscher Mieterbund - Mieterbund begrüßt Barleys Vorstoß für verschärfte Mietpreisbremse

1 Kommentar zu "Deutscher Mieterbund: Mieterbund begrüßt Barleys Vorstoß für verschärfte Mietpreisbremse"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ist der Papst katholisch?

Serviceangebote