DeutschlandDuell Finanzexperten streiten über Steuerpolitik

Steuererhöhungen – für die einen unerlässlich, für die anderen ein Tabu. Warum das so ist, darüber diskutieren beim DeutschlandDuell die Finanzexperten Lisa Paus (Grüne) und Martin Lindner (FDP). Um 18 Uhr geht's los.
17 Kommentare
Die Duellanten: Lisa Paus von den Grünen und FDP-Mann Martin Lindner.

Die Duellanten: Lisa Paus von den Grünen und FDP-Mann Martin Lindner.

Müssen Steuern rauf oder runter? Eine Frage, die vor der Bundestagswahl kontrovers diskutiert wird. Und die Zündstoff bieten für das vierte und letzte DeutschlandDuell von Handelsblatt Online und Zeit Online. Es duellieren sich am heutigen Mittwoch ab 18 Uhr Lisa Paus, Obfrau der Grünen im Bundestags-Finanzausschuss, und Martin Lindner, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Moderiert wird die Diskussion in Berlin, die auch im Livestream auf unserer Seite verfolgt werden kann, von Oliver Stock, Chefredakteur von Handelsblatt Online.

Geschichte wiederholt sich, Wahlkampf sowieso: Schon vor vier Jahren gab es einen Steuerwahlkampf. Damals versprach vor allem die FDP eine radikale Umkehr im System. „Einfach, niedrig und gerecht“ sollte es zugehen. Doch durchgesetzt haben die Liberalen ihr Versprechen nicht. Erst scheiterten sie an CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble, dann an der Euro- und Staatsschuldenkrise. Der vielfach geäußerte Wunsch, dass es gerechter zugehen solle im Steuersystem, ist aber geblieben.

Dass sich etwas ändern muss, dürfte allen klar sein. Denn die gute Konjunktur, ordentliche Gewinne der Unternehmen und kräftige Lohnerhöhungen in Verbindung mit mehr Beschäftigten lassen die Steuern üppiger denn je sprudeln. Klar, dass auch die Bürger davon profitieren wollen. Antworten geben die Parteien in diesem Bundestagswahlkampf – doch an der Gerechtigkeitsfrage scheiden sich die Geister. SPD, Grüne und Linkspartei wollen die Steuerlast für Gut- und Spitzenverdiener sowie Vermögende deutlich nach oben schrauben und Geringverdiener im Gegenzug entlasten. Für Union und FDP sind Steuererhöhungen dagegen tabu. Vielmehr sollen schleichende Mehrbelastungen durch den Steuertarif („kalte Progression“) verhindert werden. Nur welcher Weg ist der Richtige?

Um diese Frage dreht sich das DeutschlandDuell an diesem Mittwoch. Mitdiskutieren können auch unsere Leser: Wer live vor Ort mit dabei sein möchte, kann sich kurzfristig noch eine Karte reservieren. Beteiligen können Sie sich aber auch via Twitter und per Mail. Schicken Sie uns einfach Ihre Fragen, Anregungen, Diskussionsbeiträge unter dem Hashtag #dduell oder per Mail an deutschlandduell@handelsblatt.com

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17 Kommentare zu "DeutschlandDuell: Finanzexperten streiten über Steuerpolitik"

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  • "Finanzexperten streiten über......."

    Ich kenne wenige, aber viele mit Kompetenzleere !!!

    Einfacheres Steuersystem ? Es geht ! Aber !!!

    Dann kommt ein gewaltiger AUFSCHREI der Steuer-PARASITEN! Die unter zu vielen Steuertatbeständen ihre versteckten Vorteile und das ist politisch gewollt, wieder anzapfen können !

    Was nutzt da noch ein Steuersatz von X , wenn man durch die Hintertür diesen Steuersatz zu seinen Gunsten aushebelt !

    Beispiel: Volkswagen erhält für seine "Entwicklungen" vom STAAT, 1 Milliarde Euro Subventionen im Jahr !

    Gleichzeitig betreibt dieses Unternehmen in den Steuer-Oasen-INSELN seine Fluglinien, wegen..., richtig !


    Nur ein Beispiel, aber wie viele Unternehmen haben wir in D , die diese politischen geduldeten Geschenke anwenden können ?

    Liebe verarschte Steuerzahler, Lohnsklaven, zukünftige noch ärmere RENTNER, verarmte Familien, unverschuldete Arbeitslose und Hartz IV - Empfänger... = damit diese "Geschenke" bezahlt werden können !

    Die typische politische verlogene Begründung: ...........GLOBALISIERUNG.................

  • Das Problem mit den Steuern ist doch folgendes.
    a) haben wir so viele Steuern und Abgaben und laufend kommen neue dazu.
    b) keiner weiß so genau für was und warum er Steuern und Abgaben bezahlt.
    c) durch die vielen Steuern und Abgaben bleibt vielen Leuten nichts mehr, oder zu wenig in der Tasche.
    Wir haben so viele schlaue Politiker, Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsmathematiker da müsste doch ein funktionierendes, einfacheres, gerechteres Steuer/Abgabensystem durchgespielt, durchgerechnet und angewandt werden.

    Leute wie wäre folgendes.
    Für bestimmte Staatsleistungen wie Rente, Krankenversicherung wird von jedem Bürger ein monatlicher Abgabesatz fällig.
    Jeder bekommt daraus eine dementsprechende Versorgung. Für alle gleich und gerecht.
    Alle anderen Steuereinnahmen des Staates ergeben sich aus einem ermäßigten und erhöhten Abgabesatz der auf alle Geldausgaben der Bürger wie eine MWST, (wie man das Kind nennt????) erhoben.
    Gerecht an dieser Steuer wäre, dass Menschen die mehr ausgeben können, dementsprechend auch mehr zahlen (automatisierte Steuerprogression). Im ermäßigten Steuersatz müsste halt definiert werden, was Dinge des täglichen Bedarfs darstellen.
    Sonstige Steuern fallen für den Bürger keine mehr an.
    Aus diesen Einnahmen kann der Staatshaushalt dann definiert werden, unsere Finanzminister bräuchten keine Zweckentfremdung von Kassen mehr zu machen.

  • @OLDENDORP
    Richtig.

    Grüne Finanzpolitik heißt: Wir müsen die Steuern erhöhen, damit wir sie noch effektiver verschwenden können.

  • Nonsens! Bei höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten über Steuererhöhungen zu reden, ist absoluter Unsinn. Wann wird endlich über Sparmaßnahmen und das Steuerverschleudern gesprochen? Wann wird das Antikorruptionsgesetz der UN in Deutschland eingeführt?? Diese Fragen sind viel wichtiger als Steuererhöhungen für die Gier des verlogenen Staates!

  • Wer mit dem Wort kommt "Rekordsteuereinnahmen" der hat unserer Wirtschaftsystem nicht verstanden oder der Will den Staat kaputt machen. Der Staat sind im übrigen alle Bürger. Ohne Bürger gibt es kein Staat.
    In der Wirtschaft gibt es soetwas das nennt sich Inflation.
    Da der deutsche Haushalt sehr viele Gehaltpositionen drinne hat sei es direckt oder indireckt.
    Müssen die Staatsausgaben langfristig immer weiter steigen.
    Wenn man es nicht möchte, soll man sich bitte schön nicht über Bürokratie(weniger Geld heißt auch weniger Personal zum bearbeiten) oder kaputte Straßen aufregen.

    Ich wäre dafür, dass jeder pro Monat ein Freibetrag (z.B. 800€ bis 1200€) bekommt und alles was darüber ist wird mit 50% besteuert. Die Freibeträge von den Kindern können auf die Eltern angerechnet werden und schon haben wir ein einfaches und gerechteres Steuersystem.

  • Ständiges Erhöhen der Diäten der Politiker, die mit ca. 5000 € (und oft mehr) in Pension gehen, Finanzieren von Millionen von Scheinasylaten, as siend die dringendsten Posten die angegangen wrden müssen

  • Republikaner
    Ich kann Ihnen voll und ganz zustimmen.
    Würden mir alle Steuern und Abgaben im Land behalten, wäre Deutschland enorm reich.
    Ja, unser Krankenkassen und Rentenvers. muß endlich auf den Prüfstand, denn sie wrden von der Politk mißbraucht, obwohl sie, nimmt man es mal genaz genau, nicht der Politik gehören, sondern us Bürgern, denn wir zahlen ein.

  • Mich wundert, dass bei allen diesen Diskussion ob Steuern rauf oder runter kaum jemand mal die Ausgangslage betrachtet: Bei durchschnittlicher Lebensweise und durchschnittlichem Gehalt landen neben den direkten Abzügen durch alle möglichen weiteren "Alltags"-Steuern auf Versicherungen, Energie, Benzin usw und durch die Mehrwertsteuer jetzt schon 2/3 vom verdienten Geld beim Staat!!!! Entweder ist das den meisten nicht bewußt oder es wird bewußt irgendwie von allen ignoriert und ich wäre echt neugierig wie die Reaktion der Politik wäre wenn Zeitungen und TV genau diese Rechnung plakativ jeden Tag rauf und runter rechnen würden!!!???

  • Hallo liebe Leser, bitte wählen gehen. Warum zeigt der Clip. Aber nur die AfD. Sonst wird noch mehr Geld verschwendet.

    Folge 11, Warum Nichtwähler auch wählen
    https://www.alternativefuer.de/lucky-und-die-kanzelette/

  • Kaum ein Land in Europa (inkl. Griechenland) hätte Probleme mit den Staatshaushalten, wenn multinationale Konzerne und kriminelle und moralische Steuerhinterzieher ihren Obolus zu den Staatsfinanzen beitrügen. Allerdings ist die Beseitigung dieses Missstandes auch Aufgabe der Politik. Finanzierungen durch Steuererhöhungen für den wehrlosen Bürger weisen nur auf die Unfähigkeit der Politiker hin auf nationaler und internationaler Ebene zusammen zu arbeiten. - Allerdings, ich möchte kein Politiker sein. Es ist halt ein dreckiges, korruptes und selten an hehre Ziele führendes Geschäft.

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