Deutschlandtrend Deutsche fürchten Anschläge im eigenen Land

Zwei Drittel der Deutschen sind der Ansicht, Polizei und Geheimdienste müssten mehr zum Schutz vor Terroranschlägen tun. Dies ergaben eine Woche nach den Anschlägen von Paris Umfragen im Auftrag von ARD und N24.
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Viele Deutsche fordern größere Bemühungen für die Sicherheit des Landes. Playmobil hat dieses Bedürfnis schon erkannt und stellte die "SEK Polizei"-Spielzeugfiguren auf der Internationalen Spielwarenmesse im Januar 2014 vor. Quelle: dpa

Viele Deutsche fordern größere Bemühungen für die Sicherheit des Landes. Playmobil hat dieses Bedürfnis schon erkannt und stellte die "SEK Polizei"-Spielzeugfiguren auf der Internationalen Spielwarenmesse im Januar 2014 vor.

(Foto: dpa)

BerlinEine Woche nach den Attentaten in Paris ist die Angst vor Anschlägen auch in Deutschland weiterhin groß: Rund 45 Prozent der im ARD-Deutschlandtrend befragten Bürger befürchten, dass es in nächster Zeit auch hierzulande Anschläge geben könnte. Eine knappe Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) teilt diese Sorgen nicht. Im Vergleich zum Deutschlandtrend am Tag nach dem Anschlag auf die "Charlie Hebdo"-Redaktion ist die Besorgnis, dass sich diese Verbrechen auch in Deutschland ereignen könnten, nur geringfügig gesunken (von 49 Prozent auf 45 Prozent).

Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) sind der Meinung, dass mehr getan werden müsste, um mögliche Sicherheitslücken zu finden. Eine deutliche Mehrheit (75 Prozent) glaubt nicht, dass der Aufwand für Sicherheitskontrollen und -überwachungen übertrieben ist. Nur drei von zehn Bürgern (30 Prozent) achten im Alltag verstärkt auf verdächtige Personen und Gegenstände.

Befragt wurden vom 12. bis 14. Januar 1017 Bundesbürger.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) versicherte in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag), die Sicherheitsbehörden täten alles, um Anschläge wie in Frankreich zu verhindern. „Völlig ausschließen können wir einen solchen Anschlag aber auch in Deutschland nicht.“

  • rtr
  • dpa
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5 Kommentare zu "Deutschlandtrend: Deutsche fürchten Anschläge im eigenen Land"

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  • Aha, die Mehrheit der Deutschen befürchtet Anschläge durch Muslime.

    Aber sie haben doch Erika gewählt und 65% der Wähler lieben Erika, die anderen 35% haben die grüne Mischpoke und die roten Vaterlandsverräter ins Parlament gebracht.

    Und Erika hat gesagt, der Islam gehört zu Deutschland.
    Zum Islam gehören aber auch möderische Anschläge.

    Also, was jetzt - sollen die 65% jetzt Erika mit ihrem gefährlichen Geschwätz nicht mehr lieben?

  • Da hocken sie wieder zusammen, die Couchpotatos und labern sich ein zweites Loch in den Hintern, anstatt mal nach den Ursachen des Terrors zu fragen.
    Eine sog. zivilisierte Nation führt seit 200 Jahren rund um den Erdball (gerechte?) Kriege und behauptet von sich: »Amerika ist das Land das die moralische Autorität besitzt überall auf der Welt »Gutes« zu tun« (Originalton Pentagon). Der treue Vasall Deutschland glaubt er bleibt verschont nur weil er brav gehorcht und nebenbei noch Gewinne aus dem Waffenhandel schöpfen darf. Mit jedem Bundessöldner, der seinen Fuß auf fremden Boden setzt wächst die Gefahr. – Herr, lass Hirn regnen!

  • Und die Syrienheimkehrer sind oft bekannt!
    Aber wer will schon in Polizeibeamte investieren, wenn wir doch die schwarze Null haben wollen!

    Man könnte auch Grenzkontrollen wieder einführen - aber das wäre wohl ein zu großer Schlag gegen die organisierte Kriminalität (und vor allem gegen die Wirtschaft).

  • Das kann/darf doch nicht sein!
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    Deutschland ist doch die Insel der Seligen! Hier gibt es keine Terroristen/Islamisten (IS, Al-Qaida).
    Und es gibt auch keine Syrienrückkehrer.
    Das versichern uns auch unsere Politiker.

  • Ja, mit Angst lässt sich gut Politik machen. Da lassen sich Gesetze durchsetzen, für die es sonst keine Mehrheit gibt.

    Die Wirtschaft wünscht sich längst die Totale Überwachung in Form der Vorratsdatespeicherung - Urheberrecht als Stichpunkt. Dieses Gesetz könnte man nun durchboxen.

    Da stöt es auch nicht, das auch dieses Gesetz die Vorfälle in Paris nicht verhindert hätte.
    Übrigens, auch alle Gesetze die sofort nach dem 11.Sept. in den USA verabschiedet wurden, hätten die Anschläge nicht verhindert! Aber sie lagen (rein zufällig) in den Schubladen, und die Gelegenheit war günstig.

    Ich weis nicht was schlimmer ist, der Mißbrauch der Toten von Paris durch Pegida oder durch die Machthaber.

    Und wieder wurden die Ausweise der Attentäter gefunden, beim 11.September in den Trümmern des Towers, inParis im Fluchtfahrzeug....

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