„Deutschlandtrend“ Steinbrück sackt in Umfragen weiter ab

Inmitten der Krise wollen sich die Deutschen nicht auf einen neuen Kanzler einlassen: SPD-Kandidat Steinbrück sackte in einer neuen Umfrage weiter ab, während Bundeskanzlerin Angela Merkel zulegte.
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Ist im Rennen abgeschlagen wie noch nie: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Quelle: dpa

Ist im Rennen abgeschlagen wie noch nie: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.

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BerlinSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist im jüngsten ARD-Deutschlandtrend weiter zurückgefallen. Im Direktvergleich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel würden ihn nach der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage 25 Prozent der Befragten wählen, das ist ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat. Die CDU-Vorsitzende Merkel kommt dagegen auf einen Wert von 60 Prozent (plus zwei).

Einen so großen Abstand zwischen den beiden Politikern gab es im Deutschlandtrend noch nie. Zugleich hat Steinbrück die niedrigste Zustimmungsrate für seine Arbeit seit Mai 2005. Nur noch 32 Prozent (minus vier) der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden. Lediglich 37 Prozent (minus acht) meinen, die nächste Regierung sollte von der SPD geführt werde.

Merkels Arbeit stößt unverändert bei 68 Prozent der Befragten auf Zustimmung. Die Kanzlerin bleibt auch an der Spitze der beliebtesten Politiker. Schlusslicht ist weiter FDP Chef Philipp Rösler, der um fünf Punkte auf nur noch 18 Prozent Zustimmung absackt.

Wenig verändert hat sich in der vom Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap Anfang April bei 1502 Wahlberechtigten erhobene Umfrage an der Stärke der Parteien, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Danach legt die Union zwei Punkte auf 41 Prozent zu, die FDP verharrt bei vier Prozent.

Die SPD und die Grünen verlieren je einen Punkt und landen bei 27 und 14 Prozent. Die Linkspartei liegt weiter bei acht, die Piratenpartei sowie die sonstigen Parteien kommen jeweils auf drei Prozent.

Die Skepsis gegenüber der Schuldenkrise ist unverändert groß: Drei Viertel der Befragten glauben, dass der schlimmste Teil noch bevorsteht. Gleichzeitig denken aber zwei Drittel der Befragten, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel bisher richtig und entschlossen gehandelt habe. Nur ein Drittel teilt die Kritik, dass die Bundesregierung zu wenig an die Menschen in den Euro-Krisenländern denke.

Im Falle Zyperns ist die Bevölkerung gespalten: 50 Prozent halten es für richtig, dass auch Anleger und Sparer zur Rettung des Landes herangezogen werden. Für den ARD-Deutschlandtrend befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am 02. und 03. April 1002 Bürger.

Steinbrück beschließt Linksruck

  • rtr
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44 Kommentare zu "„Deutschlandtrend“: Steinbrück sackt in Umfragen weiter ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Also 25% sind beachtlich, einen solch hohen Zuspruch hätte ich für diesen Kandidaten nicht erwartet.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Heute gibt es einen Artikel in der Bild, wo Steinbrück auf seiner Klartext -Tour, getrennten Sportunterricht von Mädchen und Jungen fordert. Was es bedeutet wenn Steinbrück,Trittin,Wagenknecht regieren, kann sich jeder schon mal ausrechen: Zurück in das Mittelalter. Vom modernen Land über Jahrzehnte gefordert von Organisationen,Frauenvereinigungen,Politiker geht es jetzt
    zu einen islamistischen Staat mit großen Schritten. Scharia und Gottesfürchtigkeit werden wichtiger als wirtschaftlicher Aufschwung. Die Gleichberechigung zwischen Mann und Frau wird abgeschafft. Angefangen beim Sportunterricht,Klassenfahrten, etc. Die Kampfhennen der Jahrzehnte schweigen, sie sind ebenfalls umgefallen.

  • Die linke? gehts Ihnen noch? viel Spaß wenn Sie dann sich Ihren Schuh teilen können, den zisch andere benutzt haben und Sie nicht bezahlt haben! Wenn Sie die linke wählen wollen, dann fahren Sie nach Russland da haben sie puren Kommunismus.

  • Fredi, haben Sie schon einmal das Internet zur Meinungsbildung genutzt?

    Vermutlich nicht, denn sonst würden Sie nicht sagen: "Die linke ist die Einzig wählbare Partei im Bundestag"!

  • george.orwell,
    genau.
    Oder wie Stalin schon einmal sagte:"ich traue nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe!!!!!"

  • Falk
    das wird kommen, wenn mitte April die offizielle Parteigründung ist und das die Presse berichtet.
    Dann wird eine große Anzahl Bürger wissen, dass es da was gib, was die Verarmung Deutschlands durch den Euro stoppen will
    Und wenn die im Herbt in dn Budnesag kommen, dann wird da Schluß sein mit dem ewigen Gleichklang der Blockparteien, dann wid da endlich wieder eine wirkliche Opposition sein

  • Dass die AfD aus dem Nichts und vor ihren eigentlichen Gründungsparteitag schon 3,8% verbuchen kann, ist die eigentliche Sensation.
    Wenn die Existenz dieser Partei und ihr Progrmm in das Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt sein wird, ist eine deutiches Nemen der 5% Hürde bis in den zweistelligen Bereich durchaus denkbar.

  • Und die "Alternative für Deutschland" wird die ganzen Umfragen noch gehörig verändern. Diese neue Anti-Euro-Partei ist bereits in aller Munde, ohne die verlogene staatliche Presse! Sie dürfte Millionen Stimmen holen: Die Gründung ist nur noch Formsache! Ein gutes und bürgernahes Programm mit klugen führenden Köpfen.

  • "Steinbrück sackt in Umfragen weiter ab"

    Schönes Equilvalent zu dem sonstigen: "Steinbrück sackt ein"

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