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Deutschlandtrend-Umfrage Rekordwert für die Liberalen

Politikverdrossenheit in Deutschland: Ein Jahr nach der Bundestagswahl ist mehr als die Hälfte der Bürger mit der von ihnen gewählten Partei unzufrieden. Vor allem die Regierungskoalition und ihr Personal haben derzeit schlechte Karten bei den Wählern. Grund zur Freude hat nur eine Partei.
Hat Grund zur Freude: der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle. Foto: dpa

Hat Grund zur Freude: der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle. Foto: dpa

HB KÖLN. 53 Prozent der Deutschen sind von der Partei enttäuscht, der sie bei der letzten Bundestagswahl ihre Stimme gegeben haben. Das ergab der am Donnerstag in Köln veröffentlichte aktuelle Deutschlandtrend der ARD. Nur 27 Prozent sagten, dass sich ihre Erwartungen an „ihre“ Partei erfüllt hätten.

Vor allem SPD-Wähler sind der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap zufolge unzufrieden. 67 Prozent der SPD-Wähler und 51 Prozent der Unions-Wähler äußerten sich ein Jahr nach der Bundestagswahl von ihrer Partei enttäuscht. Mehrheitlich zufrieden seien mit 51 Prozent allein Wähler der FDP.

Als häufigsten Grund für ihre Enttäuschung nannten 29 Prozent der 1000 repräsentativ Befragten nicht eingehaltene Wahlversprechen. Die Frage, ob sie sich noch einmal für diese Partei entscheiden würden, verneinten 33 Prozent der SPD- und 22 Prozent der Unions-Wähler.

Dies schlug sich auch in den Antworten auf die Frage an 1500 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger nieder, wen sie wählen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die CDU kommt aktuell mit 34 Prozent auf das schlechteste Ergebnis seit Juli 2001. Die SPD verlor ebenfalls einen Prozentpunkt auf 28 Prozent.

Die FDP konnte sich um zwei Prozentpunkte verbessern und erreichte mit 14 Prozent den besten je von Infratest dimap für sie gemessenen Wert. Unverändert blieben die Grünen (zehn Prozent), die Linke.PDS (neun Prozent) und die Sonstigen mit fünf Prozent.

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