Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

DGB-Studie Mehr als jeder Zweite fühlt sich im Job gehetzt

Hetze im Job ist alles andere als eine Seltenheit – auch wenn Dauerstress krank machen kann. Viele klagen über ein gewachsenes Arbeitspensum. Auch der DGB klagt: Arbeitsmenge und Arbeitszeit passten oft nicht zusammen.
03.12.2015 - 16:14 Uhr
Wegen Personalknappheit und ungeplanter Zusatzaufgaben müssen Angestellte oft mehrere Dinge gleichzeitig erledigen – das empfinden viele als besonders stressig. Quelle: dpa
Multitasking gefragt

Wegen Personalknappheit und ungeplanter Zusatzaufgaben müssen Angestellte oft mehrere Dinge gleichzeitig erledigen – das empfinden viele als besonders stressig.

(Foto: dpa)

Berlin Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich im Job gehetzt. Bei mehr als jedem Dritten hat nach eigenen Angaben das Arbeitspensum innerhalb des vergangenen Jahres dabei deutlich zugenommen. Das geht aus der am Donnerstag in Berlin vorgestellten Umfrage „DGB-Index Gute Arbeit“ hervor.

23 Prozent geben an, sich bei der Arbeit sehr häufig gehetzt oder unter Zeitdruck zu fühlen. Bei 29 Prozent ist dies oft der Fall. Nur 33 Prozent sagen „selten“, 15 Prozent „nie“.

„Die Arbeitsmenge und die Arbeitszeit passen immer weniger zusammen“, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann. Vor allem Multitasking, also mehrere Aufgaben parallel erledigen zu müssen, zu wenig Personal und ungeplante Zusatzaufgaben machten vielen das Leben schwer.

So führen fast zwei von drei der gehetzten Arbeitnehmer an, dass sie häufig durch zu viele gleichzeitig zu bearbeitende Vorgänge unter Druck seien. Fast ebenso viele klagen über zu wenig Personal als Ursache von Stress und Hektik.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Verdi-Chef Frank Bsirske sagte, Ausfalltage und Frühverrentungen wegen psychischer Belastungen hätten parallel zu den Belastungen deutlich zugenommen. Das Thema einer angemessenen Personalbemessung stehe für Verdi und andere Gewerkschaften deshalb zu Recht oben auf der Tagesordnung. Hoffmann forderte mehr Betriebsvereinbarungen gegen gesundheitlich riskanten Arbeitsstress.

    So arbeiten Sie effektiver
    Den Blick nach draußen schweifen lassen
    1 von 10

    Es ist kein Zufall, dass uns die besten Ideen oftmals unter der Dusche, beim Autofahren oder Joggen kommen. Schweifen die Gedanken ab, verarbeitet das Gehirn im Hintergrund Informationen und trägt zur Bildung neuer Aktivierungsmuster bei. Sich kurzzeitig von Problemen zu entfernen ist daher oftmals der beste Weg, diese zu lösen. Auf diese Weise bilden unsere Neuronen neue Verbindungen.

    Quelle: Steelcase, Stand: November 2015

    (Foto: dpa)
    Ziele definieren
    2 von 10

    Um wirklich aufmerksam arbeiten zu können, muss das Gehirn wissen, wie sich der Rahmen einer Tätigkeit gestaltet. Aufgaben benötigen daher einen deutlichen Anfang und ein noch deutlicheres Ende, damit die geistigen Ressourcen bestmöglich eingeteilt werden können.

    (Foto: Imago)
    Eine To-do-Liste schreiben
    3 von 10

    Können erledigte Aufgaben wortwörtlich abgehakt werden, aktiviert dies das innere Belohnungssystem und motiviert uns für noch bevorstehende Tätigkeiten. Dies erscheint vielleicht unbedeutend, das Gehirn sehnt sich jedoch geradezu nach diesen kleinen Belohnungen. Die Folge: weniger Stress. Erfolgsgefühle bedingen positive Rückkopplungsschleifen in unserem Gehirn und bewegen uns dazu, das erfolgreiche Verhalten zu wiederholen.

    (Foto: Fotolia.com)
    Selbstgespräche führen
    4 von 10

    Diese Situation kennt vermutlich fast jeder. Statt konzentriert zu arbeiten, schweifen die Gedanken ab. Kleine Nebentätigkeiten wie Selbstgespräche oder Kritzeleien, helfen uns dabei, Ablenkungen auszublenden und so klare Gedanken zu fassen.

    (Foto: Imago)
    Pausen einlegen
    5 von 10

    Die Kapazitäten des Gehirns sind begrenzt und daher ermüdet es, wenn es überbeansprucht wird. Sich länger als 45 Minuten vollständig auf eine Aufgabe zu fokussieren, ist für die meisten Menschen nahezu unmöglich. Es bringt also nicht viel, aufgrund von Zeitdruck auf Pausen zu verzichten. Ganz im Gegenteil: Eine Einteilung der Arbeit mit regelmäßigen Pausen kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns enorm steigen.

    (Foto: Imago)
    Für ausreichend Schlaf sorgen
    6 von 10

    Genügend Schlaf ist für unsere Konzentration und Aufmerksamkeit unerlässlich. Schlafmangel führt außerdem dazu, dass die Lernfähigkeit abnimmt und wir anfälliger für Stimmungsschwankungen sind.

    (Foto: Imago)
    Blickkontakt suchen
    7 von 10

    Die Aufmerksamkeit ist in hohem Maße davon abhängig, wie nah wir neuronalen Reizen sind. Neue Ideen lassen sich daher viel einfacher in Umgebungen entwickeln, in denen problemlose Kommunikation möglich ist, Augenkontakt gehalten wird und Informationen einfach geteilt werden können.

    (Foto: Imago)
    • dpa
    Startseite
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%