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Die EU und ihr Weinkeller Diplomaten bangen wegen Brexit um Weinbestand

Seit den 1970er Jahren besitzt die EU ihr eigenes Weindepot. Knapp 16.000 Flaschen stehen bereit, damit bei jedem Dinner im Haus der jeweils passende Tropfen auf den Tisch kommt. Doch bald könnte der Vorrat schrumpfen.
06.01.2017 - 09:41 Uhr 13 Kommentare
Besuchen oder gar fotografieren darf man das Weindepot der EU nicht. Quelle: dpa
Verschlossene Türen

Besuchen oder gar fotografieren darf man das Weindepot der EU nicht.

(Foto: dpa)

Brüssel 17 Konferenzsäle, mehr als 40.000 Quadratmeter Bürofläche und ein riesiges Atrium – im Rat der Europäischen Union geben die Regierungen der 28 Mitgliedsstaaten den Kurs vor. Im Brüsseler Ratsgebäude wird jedoch nicht nur gearbeitet, sondern auch gespeist.

Damit zu jedem Gericht das passende Getränk auf den Tisch kommt, hat der Rat einen eigenen Weinkeller. Der ist nicht gerade klein: Knapp 16.000 Flaschen Wein lagern unter dem Justus-Lipsius-Gebäude. Dazu kommen mehr als 1000 Flaschen mit anderen alkoholischen Getränken.

Seit den 1970er Jahren besitzt die EU ihr eigenes Weindepot. Junger Wein werde direkt beim Produzenten oder Großhändler eingekauft und reife dann im Keller, erklärt der Rat. So könne die EU den Wein zu günstigen Preisen beziehen. Zudem brächten EU-Präsidentschaften aus Weinanbauländern Weine aus ihrer Heimat mit nach Brüssel.

Diplomaten in Brüssel fragen sich nun, was im Falle eines Brexits mit dem britischen Getränkeanteil wird. Anschauen oder gar fotografieren kann man ihn wie das ganze Depot nicht. Der Rat hält die Türen geschlossen.

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    Bei einer solchen Menge Wein könnten die Arbeitsessen der EU-Staats- und Regierungschefs regelrechte Weinproben sein. Die Politiker halten sich aber wohl zurück. Nach letzten Zahlen aus dem Jahr 2011 trank jeder Dinnergast im Schnitt nur ein Glas Wein.

    • dpa
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    13 Kommentare zu "Die EU und ihr Weinkeller: Diplomaten bangen wegen Brexit um Weinbestand"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der hessische Trinker-Verein, dem ich und meine Leber seit Jahren angehöre,
      werden die EU mit ein wenig mehr Sympathie betrachten. Die Beschaffung
      und Lagerung von Alkohol hat immer politischen Vorrang !!

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

    • Herr Juncker hat den Schlüssel und für ihn reicht der Vorrat schon noch für ein paar Jahre

    • ....e besorgten Politiker

      wenn Computer zu langsam sind - Technik halt!

    • Also, ich kann die Aufregung schon verstehen. Eine Made, die statt Aas nur noch Knochen vorfindet, wird ähnliches empfinden, wie dies

    • Vielleicht...aber nicht jeder hat den Weinkellerschlüssel.

      Der wird nähmlich auf Lobbyisten-Veranstaltungen für das engagierteste Lobbywerkzeug vergeben.

    • Ein Satiriker hat erst kürzlich behauptet, alle Politiker wären Alkoholiker.
      Sollte er Recht haben, oder???

    • @ Nelly Sachse

      Sie gehen davon aus, dass das Personal in Brüssel nicht aus Menschen besteht.
      Die würden es merken.

      Allerdings würde bei dieser These die reale Zahl der Psychopaten und Kriminellen erheblich reduziert werden. Da die offizielle Zahl der Psychopaten und Kriminellen die inoffiziellen eh nicht beinhaltet, sollte dies jedoch kein Problem darstellen.

      Ich muss Ihnen also hier recht geben.

    • Der Hofstaat zu Brüssel gehört aufgelöst samt Personal und Weinkeller und allem sonstigen Unfug. Kein Mensch würde es merken geschweige denn irgendeinen Nachteil haben.

    • Es ist doch gar kein Problem.

      Dafür werden die Politiker auch bezahlt oder kennen Sie "Spitzenpolitiker" in D und den meisten Staaten die sich den Fragen der Menschen stellen?

      Wann hat sich Merkel ohne 2-wöchiger Vorbereitung und ohne Regisseur im ARD-Studio auf eine Bühne gestellt und Fragen beantwortet?

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