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Die Linke Dora Heyenn: Bewusste Opposition

Die Linke will auch in Hamburg ins Landesparlament einziehen. Eine ehemalige SPD-Politikerin soll für die nötigen Stimmen sorgen. Die Umfragen machen ihr Mut, die Regierungsbildung in der Hansestadt würde das aber nicht erleichtern.
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Dora Heyenn steht mit der Linkspartei vor dem Einzug in die Bürgerschaft. Foto: dpa Quelle: dpa

Dora Heyenn steht mit der Linkspartei vor dem Einzug in die Bürgerschaft. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB HAMBURG. Dora Heyenn zieht als Spitzenkandidatin der Linkspartei in die Endphase des Hamburger Wahlkampfes. Wie in den letzten beiden Landtagswahlkämpfen in Hessen und Niedersachsen setzen auch die Hamburger Linken auf klaren Oppositionskurs. Vor allem mit bundespolitischen Themen wie Hartz IV oder Mindestlohn wird auf Wähler gezielt. Das könnte erfolgreich sein, denn in Umfragen liegt die Partei meistens über der Fünf-Prozent-Hürde.

Ihre Spitzenkandidatin Dora Heyenn ist in der norddeutschen Politik keine Unbekannte. Fast 30 Jahre engagierte sich die 58 Jahre alte Biologie- und Chemielehrerin in der schleswig-holsteinischen SPD und gehörte auch dem Landtag in Kiel an.

1999 verließ die auf der Insel Fehmarn geborene Mutter dreier Kinder jedoch die Partei, weil die Sozialdemokratie "zu oft ihre Grundsätze verraten" habe. 2005 trat sie "in bewusster Opposition zur Agenda 2010" in die WASG, die später mit der PDS zur Linkspartei fusioniert, ein. Politisiert wurde Heyenn nach eigenen Angaben als 14-Jährige durch das Tagebuch der Anne Frank. Außerparlamentarisch engagierte sie sich in der Anti-Atom- Bewegung.

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