Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dienstleistungsfreiheit Koalition verteidigt Meisterpflicht

Die EU-Kommission will Handwerkern das Arbeiten in anderen Ländern erleichtern. Doch es gibt Gegenwind aus Deutschland: Politik und Wirtschaft setzen sich massiv gegen die Pläne aus Brüssel zur Wehr.
02.03.2017 - 18:18 Uhr
Wenn es nach der EU-Kommission geht, sollen im Binnenmarkt Hürden für Dienstleistungen fallen. Quelle: dpa
Handwerker

Wenn es nach der EU-Kommission geht, sollen im Binnenmarkt Hürden für Dienstleistungen fallen.

(Foto: dpa)

Brüssel, Berlin Aus Sicht von Elzbieta Bieńkowska geht es um viel: Es sei in Europa nach wie vor zu schwierig, als Handwerker, Steuerberater oder Architekt seine Dienste über nationale Grenzen hinweg anzubieten, warnte die EU-Industriekommissarin. „Dadurch verschenken wir ein riesiges Potenzial für Beschäftigung und Wachstum.“ Mit mehreren konkreten Initiativen wolle sie nun einige der Hürden für den Binnenmarkt für Dienstleistungen aus dem Weg räumen, kündigte die Polin Mitte Januar an.

In Deutschland kommen Bieńkowskas Pläne allerdings nicht gut an. In Bundestag und Bundesrat formiert sich nach massiver Kritik aus der Wirtschaft der Widerstand: Die Vorschläge aus Brüssel verletzten „die Grundsätze der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit“, heißt es in einem Antrag von Union und SPD, der nächste Woche im Wirtschaftsausschuss beschlossen werden soll. Es bestünden sogar „Zweifel an der Vereinbarkeit mit dem Demokratieprinzip“, schreiben die Autoren des Papiers, das dem Handelsblatt vorliegt.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%