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Dienstreise Kretschmann zahlt jetzt selbst

Die Kritik an seinem umstrittenen Helikopter-Flug hat Winfried Kretschmann offenbar nicht vergessen: Nun zahlt der Ministerpräsident Baden-Württembergs eine Reise zu einem Wahlkampfauftritt in Düsseldorf selbst.
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Zu dem nächsten Termin wird Winfried Kretschmann wohl nicht mit dem Hubschrauber anfliegen. Quelle: ap

Zu dem nächsten Termin wird Winfried Kretschmann wohl nicht mit dem Hubschrauber anfliegen.

(Foto: ap)

BerlinDie baden-württembergischen Ministerpräsidenten scheinen alles zu können, nur das Reisen bekommen sie nicht auf die Reihe. Der frühere Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) musste einst wegen der sogenannten „Traumschiff-Affäre“ zurücktreten. Ihm war Vorteilsnahme wegen gesponserter Ferienreisen vorgeworfen worden.

Seinen Nachnachfolger Winfried Kretschmann von den Grünen erwischte es bereits wenige Monate nach Amtsantritt, als er wegen eines Flugs nach Lübeck herbe Kritik einstecken musste. Als einziger der Länderchefs reiste der Grüne zur Konferenz der Ministerpräsidenten per Helikopter und ließ seinen Dienstwagen die Strecke hinterherfahren. Für den Steuerzahler eine teure Angelegenheit: Rund 9.000 Euro kostete der Ausflug Kretschmanns.

Im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf will Kretschmann jetzt dafür vorbildlich vorangehen. Am 7. Mai soll er auf einer Veranstaltung für seine Partei in Düsseldorf reden. Auf Anfrage des Handelsblatts, wer denn diesmal die Kosten für die Anreise tragen werde, antwortete ein Sprecher des Ministerpräsidenten: „Nach Informationen aus dem Büro von Herrn Kretschmann und dem Landesverband der Grünen Nordrhein-Westfalen zahlt Herr Kretschmann sein Fahrt nach Düsseldorf und zurück und die seiner Begleitung selbst“. Bald könnte es also heißen, die baden-württembergischen Ministerpräsidenten können alles, auch das Reisen.      

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1 Kommentar zu "Dienstreise: Kretschmann zahlt jetzt selbst"

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  • Kretsche, fahr mit dem Tandem...dann ist´s politisch & ökologisch "voll korrekt"

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