Dieselskandal Verbraucherschützer fordert von Scheuer härteren Kurs gegen Autobauer

Verbraucherschützer sagen, die Schonfrist für die deutsche Autoindustrie sei abgelaufen. Der Minister müsse die Konzerne zur Verantwortung ziehen.
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„Wer ein Auto für viel Geld kauft, darf doch erwarten, dass er das bekommt, was er bestellt hat.“ Quelle: dpa
Klaus Müller

„Wer ein Auto für viel Geld kauft, darf doch erwarten, dass er das bekommt, was er bestellt hat.“

(Foto: dpa)

Düsseldorf, BerlinDie Verbraucherlobby fordert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Dieselskandals zu einem härteren Kurs gegen die Autohersteller auf. „Der Verkehrsminister muss wissen, dass die Schonfrist für die deutsche Autoindustrie vorbei ist“, sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Auch seine Glaubwürdigkeit nimmt großen Schaden, wenn er es nicht schafft, die Autohersteller zur Verantwortung zu ziehen und in die Pflicht zu nehmen: Wer ein Auto für viel Geld kauft, darf doch erwarten, dass er das bekommt, was er bestellt hat“ sagte Müller.

Der Verbraucherschützer betonte, dass Millionen Verbraucher mit „immensen Risiken“ betroffen seien. „Wir Verbraucherschützer werden nicht müde zu fordern, dass Verbraucher nicht auf den Schäden sitzen bleiben dürfen. Darauf muss der Minister zügigst Antworten finden.“

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