Dieter Hundt Arbeitgeberpräsident kritisiert Verdi wegen Flughafen-Streiks

Mit deutlichen Worten hat Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt auf die Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi an deutschen Flughäfen reagiert.  Nach dem Wochenende sollen die Streiks weitergehen.
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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Quelle: dapd

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.

(Foto: dapd)

BerlinArbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Gewerkschaft Verdi wegen der Warnstreiks an deutschen Flughäfen scharf kritisiert. „Es ist unverantwortlich, völlig utopische Lohnforderungen von 30 Prozent und mehr auf dem Rücken der Fluggäste und Fluggesellschaften auszutragen“, sagte Hundt der „Bild“-Zeitung laut Vorabbericht. „Die Behauptung von Hungerlöhnen ist schon deshalb absurd, weil mit Verdi vereinbarte gesetzliche Mindestlöhne zum Beispiel in Düsseldorf von 8,23 Euro und Tariflöhne bis 12,36 Euro gelten“, fügte er hinzu.

Das Sicherheitspersonal hatte am Freitag an den Flughäfen Köln-Bonn und Hamburg die Arbeit niedergelegt. Zahlreiche Flüge fielen aus. Am Samstag und Sonntag soll es keine neuen Ausstände geben, danach drohen jedoch neue Streiks. „Wir streiken solange, bis wir ein neues Angebot vorliegen haben“, zitierte die Zeitung Günter Isemeyer, Verdi-Sprecher in Nordrhein-Westfalen. „Wir wollen vor den Ferien fertig werden.“

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16 Kommentare zu "Dieter Hundt: Arbeitgeberpräsident kritisiert Verdi wegen Flughafen-Streiks"

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  • Hundt heizt die agressive Stimmung mit seinen ignoranten Verbalentgleisungen nur noch an. Eigentlich gehört er als Arbeitgeberpräsident schon längst abgelöst! Anstatt ausgleichend zu wirken geht er permanent auf Konfrontationskurs und zeigt damit, dass er mit seinem Job überfordert ist. Die Gewerkschaften waren nach Schröders Agenda 2010 wie paralysiert und haben durch ihr Stillhalten ebenfalls versagt, denn dadurch wurde generell einen Lohnerhöhungsbedarf generiert, der so schnell gar nicht ausgeglichen werden kann. Die Arbeitgeberseite sollte in diesem Tarifkonflikt ihre Verweigerungshaltung allerdings schleunigst aufgeben, damit nicht auch noch Menschen in ihrer Sicherheit gefährdet sind.

  • Kommt darauf an auf welchen Betrag, die 30% draufgeschlagen werden. Bei 8,23€ ist es, trotzdem ein Hungerlohn, bei den heutigen Miet und Lebenshaltungskosten.

  • Vielen Dank, dem kann ich nichts hinzufügen.
    Die Verlierer sind ja nicht nur die Arbeitnehmer, auch viele Firmen,die anständige Gehälter Zahlen,können bei Ausschreibungen nicht mithalten und gehen leer aus.
    Das sollte sogar dem Herrn Hundt klar sein.

  • Als Arbeitgeber bin ich absolut sauer und verärgert darüber, dass hier von "meinem" Präsidenten nur Reflexbeissen und Gekläffe kommt. Wozu sitzt er denn auf dem Schild? Um sich einen Lenz zu machen? Warum, zum Geier, ist er nicht in STÄNDIGER Kommunikation mit der Verhandlungspartei, um Streiks wirksam auf dem Verhandlungswege zu verhindern?! Um letztlich auch so betriebs- und volkswirtschaftlichen Schaden abzuwenden?! Versagen auf der ganzen Linie, würde ich das nennen, was er als Präsident da abliefert. Außerdem finde ich gar nicht nett, dass er den Arsch seiner Mitmenschen riskiert, indem er das Sicherheitspersonal auf Flughäfen verachtend entlohnt. Das nehme ich persönlich!

  • Da könnte ich auch gleich weinen, ich kenne Bauunternehmer die angeblich Mindestlohn zahlen für 110 Std. im Monat, gearbeitet wird aber 180 und mehr Stunden. Bei einer Zollkontrolle wird behauptet der Rest wurde Bar auf die Hand bezahlt natürlich ohne Quitung und dass geht wird schnell Selbstanzeige geleistet dem Arbeitgeber wird geglaub, der Arbeitnehmer wandert wegen Schw. Arbeit ins Gefängniss.
    Das ganze System ist doch krank und solange die Arge Menschen Transaliert jede Arbeit anzuznehmen bei Kündigung Sperre verhäng bis Du der letzte Depp, wie willst Du dich währen,wenn Du dann auch noch Schulden hast und Unterhalt zahlen mußt????

  • Bei dem Kommentar kommen mir gleich die Tränen. Herr Hundt würde für 8,23 € keinen Finger rühren. Was sind denn 30 % von so einem lächerlichen Betrag? Ich muss mich schon wundern, wie Leute die wählen dürfen, sich so plump von unseren Staatsmedien und ihrer Lobbywirtschaft für dumm verkaufen lassen.

  • 30% sind als Forderung so irrational und beliebig wie es 25 oder 45 Prozent wären. Sie auf diese Weise typisch für Verdi und deren Vorsitzenden.


  • Herr Hundt hat völlig recht. ver.di nimmt unschuldige Passagiere in Beugehaft, um utopische Lohnerhöhungen von 30% zu erpressen.

    Tausende von Geschäftsterminen sind geplatzt, Urlaubsträume ebenso und Väter können nicht zu Ihren Familien.

    Die Verantwortlichen sollte man einsperren.

  • ja - wenn man den artikel nicht liest wie Sie ist das schon traurig... -
    Worin liegt Ihre Leistung für die Gesellschaft...?
    Beantworten Sie doch einfach meine Fragen...

  • Ja der Herr Hundt, der hätte doch lieber die kriminelle Abzock-Leiharbeit noch ein bißchen mehr ausgeweitet und noch viele viele Aufstocker von Merkel.
    Dann wäre Hundts Welt in Ordnung
    Den Mann kann ich nicht mehr sehen, da bekomme ich Brechreiz
    Das sind doch diese Leute, die zusammen mit einigen Politikern unser Land vernichten. Sie hätten am allerliebsten wieder Leibeigene

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