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Dieter Köhler Dieser Arzt ist der Wortführer der Grenzwert-Skeptiker

Dieter Köhler wünscht sich in der Diesel-Debatte um Grenzwerte und Fahrverbote mehr Sachlichkeit. Sein Werdegang verleiht seinen Worten besonderes Gewicht.
1 Kommentar
Diesel-Debatte: Dieser Arzt führt die Grenzwert-Skeptiker an Quelle: imago/Future Image
Dieter Köhler

Der Hesse zweifelt an den Diesel-Grenzwerten.

(Foto: imago/Future Image)

Düsseldorf Der Mann vertritt in der emotional geführten Debatte um Schadstoffbelastung und Dieselfahrverbote in deutschen Städten eine unbequeme Gegenposition: Die geltenden Grenzwerte für Stickoxid und Feinstaub seien völlig übertrieben, argumentiert Dieter Köhler. Eine Gesundheitsgefährdung lasse sich nicht wissenschaftlich belegen.

Köhler ist Experte für Lungenerkrankungen, arbeitete als Chefarzt. Als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin sowie des Arbeitskreises Pneumologischer Kliniken mischte der heute 70-Jährige jahrelang in der Verbandspolitik mit.

Vor seiner medizinischen Karriere machte er eine Lehre zum Rundfunk- und Fernsehtechniker und schloss ein Studium als Diplom-Ingenieur ab. „Insofern verstehe ich etwas mehr von Technik als viele Ärzte“, sagte Köhler diese Woche in der ARD-Talkshow „Hart aber fair“. Als Grenzwert-Skeptiker avanciert er zum gern geladenen Interviewgast.

Mit mehr als 100 Kollegen hat der Wortführer einen Brandbrief veröffentlicht, in dem er die vorherrschenden wissenschaftlichen Thesen bei der Dieselbelastung auseinandernimmt. Es gehe ihm um eine „Versachlichung der Diskussion“. Doch mit dem Vorstoß hat er sich mitten in den politischen Streit katapultiert.

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1 Kommentar zu "Dieter Köhler: Dieser Arzt ist der Wortführer der Grenzwert-Skeptiker"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • In der aktuellen Diesel-Hysterie-und Situation ist Prof. Köhler der einzige veritable Gesprächspartner, der mit Sachverstand und belastbaren Fakten die vielen Panikmacher ad absurdum führt. Natürlich sind Stickoxyde, Feinstaub und alles andere, was bei einem Verbrennungsvorgang in die Umwelt abgegeben wird, nicht gesund.
    Aber seit langem wird von Tausenden von Toten und dem Diebstahl von Lebenszeit besonders bei Dieselmotoren gesprochen. Jeder Verbrennungsvorgang produziert Abfall und den menschlichen Abfall spülen wir in der Regel jeden Morgen durch die Toilette. Es gibt keinen einzigen Menschen, der an Stickoxyd oder Feinstaub verstorben ist, denn dazu bräuchte es eindeutige Obduktionsergebnisse. Und die gibt es nicht. Also, was soll das Gerede von den 6000 oder mehr Toten und dem Diebstahl von Lebenszeit Das ist Volksverdummung und hat nichts mehr mit sachlicher Auseinandersetzung zu tun. 80 Jahre auf 100000 Einwohner. Das sind pro Einwohner acht!! Stunden. Da kann man sich ob soviel Schaden nur noch fragen, wer eigentlich mehr geschädigt ist; unsere Einwohner oder diejenigen, die diesen Schwachsinn verbreiten.

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