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Differenzen bei Kindererziehungszeiten CDU und CSU bei Rentenkonzept uneins

CDU und CSU konnten sich bisher offenbar nicht auf ein gemeinsames Rentenkonzept einigen. Streit gibt es vor allem über die Anrechnung von Erziehungszeiten.

HB BERLIN. CDU und CSU haben offenbar noch kein gemeinsames Rentenkonzept erarbeitet. Das Thema solle bei der gemeinsamen Sitzung der Präsidien beider Parteien nicht einmal angesprochen werden, berichtet der «Münchner Merkur». Besondere Differenzen gebe es offenbar bei der Anrechnung der Kindererziehungszeiten. Während die CDU die Kindererziehungszeiten, die auf die Rente angerechnet werden, für die vor 1992 geborenen Kinder von einem auf drei Jahre erhöhen und für die später geborenen Kinder sogar sechs Jahre anrechnen will, will die CSU nur die Erziehungszeiten für die nach 2005 geborenen Kinder anheben, und dann auch nur auf fünf Jahre.

Die von der CDU vorgesehene Regelung gilt in der CSU als zu teuer. Angesichts der Löcher in der Rentenkasse sei sie nicht finanzierbar, heißt es. CDU-Vize Jürgen Rüttgers forderte beide Parteien auf, ein gemeinsames Konzept vorzulegen. Dieses müsse die Verpflichtung zur Zusatzversicherung enthalten, sagte er dem , «Kölner Stadt-Anzeiger». Die Lebensarbeitszeiten müssten erhöht werden. Zudem müsse die Mindestsicherung höher sein, als dies von Rot-Grün vorgesehen werde.

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