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Digitalisierung Big Data in der Amtsstube

Eine neue Umfrage zeigt: Verwaltungen nutzen immer häufiger große Datenmengen, um ihre Leistungen zu verbessern. Vor allem die großen Verwaltungen sind Vorreiter.
28.09.2017 - 15:58 Uhr
78 Prozent der befragten öffentlichen Verwaltungen bezeichnen Datenanalysen als einen „entscheidenden Baustein“ für die eigene Arbeit. Quelle: obs
Rechenpower für Big Data

78 Prozent der befragten öffentlichen Verwaltungen bezeichnen Datenanalysen als einen „entscheidenden Baustein“ für die eigene Arbeit.

(Foto: obs)

Berlin Immer mehr Verwaltungen nutzen Daten zur Verbesserung ihrer Leistungen für Bürger und ihre internen Abläufe. Das zeigt eine Umfrage, die die Unternehmensberatung KPMG gemeinsam mit Bitkom Research unter 103 Behörden- und Abteilungsleiter aus Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen mit mindestens 100 Mitarbeitern durchgeführt hat. Die Studie wird am Freitag vorgestellt. 

78 Prozent der befragten öffentlichen Verwaltungen gaben demnach an, dass Datenanalysen zunehmend ein „entscheidender Baustein“ für die eigene Arbeit seien. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um sechs Prozentpunkte. „Bei der Nutzung von Daten hat sich bei der öffentlichen Verwaltung in den letzten zwölf Monaten schon viel bewegt“, sagt Mathias Oberndörfer, Partner und Bereichsvorstand Öffentlicher Sektor bei KPMG. „Mittlerweile hat jeder verstanden, dass Datenanalyse wichtig ist.“

Besonderes Potenzial sehen die befragten Verwaltungen vor allem darin, durch die Analyse von Daten die Zufriedenheit der Bürger, die Verwaltungsleistungen nutzen, zu bewerten und um Personalengpässe zu verhindern. 

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