DIHK und Arbeitgeber warnen Tröglitz schadet Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt

Die deutsche Wirtschaft fürchtet, dass der Brandanschlag von Tröglitz der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt schadet. DIHK und Arbeitgeber warnen vor einem Imageverlust für den Standort Deutschland.
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In der Nacht zu Samstag hatte es in einer geplanten Unterkunft für Asylbewerber gebrannt. Quelle: dpa
Ermittlungen nach Brandanschlag

In der Nacht zu Samstag hatte es in einer geplanten Unterkunft für Asylbewerber gebrannt.

(Foto: dpa)

BerlinDie Wirtschaft fürchtet, dass der Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim in Tröglitz der geplanten besseren Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt schadet. Angesichts von Überalterung und drohendem Fachkräftemangel könne es sich Deutschland nicht leisten, auf das Potenzial von Flüchtlingen zu verzichten, warnen DIHK und Arbeitgeber.

Mit den jüngsten Arbeitserleichterungen für Flüchtlinge sei die Republik auf dem richtigen Weg, lobt der Vize-Hauptgeschäftsführer des DIHK, Achim Dercks, und warnt zugleich: „Das dürfen wir als globalisiertes Industrieland nicht leichtfertig wieder aufs Spiel setzen“. Denn auch der Absatz von Produkten „Made in Germany“ hänge nicht nur an der technischen Qualität der Produkte, "sondern auch das Image und die Werte Deutschlands schwingen dabei mit".

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer fordert, dass Asylsuchenden spätestens ab dem sechsten Monat arbeiten dürfen, ohne dass geprüft wird, ob es einen Bewerber aus der EU gibt. Geduldete sollten sofort ohne diese Vorrangprüfung arbeiten dürfen. Und „gerade für jugendliche Flüchtlinge darf das Asylverfahren kein Lebensstillstand bedeuten.“

Nach einer noch unveröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung gibt es inzwischen jedoch einen Antragsstau von rund 200.000 Fällen. „Diese hohe Zahl ist im europäischen Vergleich ohne Parallele“, warnt der Autor. „Die Erleichterungen bei der Arbeitsaufnahme werden damit administrativ zunichte gemacht, denn für Asylbewerber ebenso wie für potenzielle Arbeitgeber ist nichts planbar, wenn das Asylverfahren noch nicht einmal begonnen hat.“

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9 Kommentare zu "DIHK und Arbeitgeber warnen: Tröglitz schadet Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt"

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  • "die Arbeitgebe"
    DIE Arbeitgeber? SO pauschal kann man das sicher nicht sagen!

  • Das gaz bewußte Zerstören Deutchlands machen nun auch die Arbeitgebe mit.
    Also die Umvolkung ist voll angesagt.
    Was für ein Dreckgesindel, ich dacht immer, nur für die Politik gilt diese Bezeichnung, nun also auch für Vertreter der Arbeitgeber.
    Haben diese Typen schon mal überlegt, wa sie tun, wenn auch ihre Kindr n 3 oder 5 Jahren mit dem Kopftuch in die Schule müssen?
    Ach, ich hab vergessen, für die gibt es ja dann Privatschulen
    Was ist los in unsrem Land?
    Wollen die alle Krieg?

  • Suche: "Tröglitz: Keine rechten Täter? Linke empört" (pi.news) Sieht wirklich sehr nach einem Ablenkungsmanöver aus, um Andere zu diskreditieren. Wie schon angemerkt, sollte man wirklich erst einmal die polizeilichen Untersuchungen abwarten. Von dem Fall Vorra hat man seltsamerweise auch nichts mehr gehört, warum wohl...?

  • Wenn unser "Image" als Weltsozialamt bei dieser Art "Flüchtlinge" leiden sollte, sei`s drum. Ich fürchte nur, daß das so nicht ist.

  • Die deutsche Wirtschaft und Industrie hat überhaupt kein Mandat über die gesellschaftspolitische Asylproblematik auch nur annähernd eine Aussage zu tätigen.

    Sollte sie ausländische Arbeitnehmer benötigen, hat sie diese im Ausland zu rekrutieren.

  • "Was, bitte sehr, sollte man in unserer anspruchsvollen Arbeitswelt mit solchen Menschen anfangen? Wer sollte sie einstellen?" Hm... Bahn, Post, Bundeswehr...? Oder sie gehen in die Politik, da kommts auf die paar Ungelernten auch nicht mehr an.

  • Für das was wir hier zu arbeiten haben brauchen wir diese Menschen nicht.
    DIHK und Arbeitgeber sind ja aus dem selben Holz geschnitzt, sie saugen den Steuerzahler aus wo es geht und dann darf die Allgemeinheit am Ende alles zahlen.
    Die sollen erst mal garantieren das sie 500.000 gut qualifizierte Hartz4 Empfänger
    in Arbeit bringen,
    Den Arbeitgeber will ich sehen der so jemanden einstellt.
    Die Pfarrerstocher aus der Uckermark und der Bundespfaffe haben wohl um Unterstützung gebeten. Da kriegt der Deutsche Angst wenn der Arbeitsmarkt schwächelt, besser ein Arbeitsplatz von dem man nicht Leben kann wie gar keiner, oder wie.

  • Wer sollte sich denn für Arbeitskräfte interessieren, die hier noch nicht einmal die Straßenverkehrsordnung kennen, über keine qualifizierte Ausbildung und über Sprachkenntnisse verfügen? Was, bitte sehr, sollte man in unserer anspruchsvollen Arbeitswelt mit solchen Menschen anfangen? Wer sollte sie einstellen? Und wer sollte dieses hohe Risiko bezogen auf Arbeitssicherheit, Pünktlichkeit, Loyalität und Arbeitstempi eingehen ....... und dafür auch noch Geld bezahlen?

  • Tröglitz schadet Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt..

    Das frustriert mich, der Arbeitsmarkt wird geschädigt, eine heilige Kuh, wie soll es nur weitergehen,
    all diese Fachkräfte ohne Tiere.

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