Diskussion um Protestbewegung Wirtschaft stellt sich gegen Pegida

Politiker diskutieren, wie sie mit Pegida umgehen sollen. SPD-Chef Gabriel setzt auf das Gespräch mit den Anhängern. Andere, etwa der Autobauer Opel, beziehen deutlich und symbolträchtig Stellung gegen die Bewegung.
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5.000 Dresdner beziehen Stellung gegen Pegida-Demo

Dresden/BerlinDie Frage nach dem richtigen Umgang mit der islamkritischen Bewegung Pegida sorgt für heftigen Streit in den Parteien. In der SPD entbrannte nach dem Besuch von Parteichef Sigmar Gabriel bei einer Diskussionsrunde mit Pegida-Anhängern eine Kontroverse darüber, ob ein Dialog mit dem Bündnis nötig ist oder nicht.

Auch in den anderen Parteien gibt es darüber Uneinigkeit. Mehrere CDU-Minister unterstützten Gabriels Vorstoß. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) selbst plant dagegen vorerst kein Treffen mit Pegida-Sympathisanten. Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl warnte davor, die Bewegung durch zu große Annäherung salonfähig zu machen.

Teile der Wirtschaft haben sich bereits eindeutig positioniert. So schaltet das Opel-Werk in Rüsselsheim symbolisch für die Dauer der Demo in Frankfurt am Abend die Beleuchtung des Opel-Blitzes abstellen, twitterte Karl-Thomas Neumann. Der Vorstandsvorsitzende von Opel und Präsident von GM Europe hatte sich schon zuvor via Twitter kritisch gegenüber Pegida geäußert.

Auch der Autobauer Ford bezog Stellung, allerdings deutlich zurückhaltender: „Vielfalt, Freiheit und Solidarität zählen in einer Gesellschaft zu den tragenden Säulen, die es zu schützen und zu fördern gilt“, teilte Ford auf Handelsblatt-Anfrage mit. AmCham Germany [das American Chamber of Commmerce in Deutschland, Anmerk. der Redaktion] sowie Ford setzten sich für diese Werte gleichermaßen wie für unternehmerische Verantwortung aktiv ein. „Wir sprechen uns dagegen aus, die Vielfalt in der Gesellschaft zu beschränken.“

Das Bündnis „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) organisiert seit Mitte Oktober wöchentlich Demonstrationen in Dresden. Am Sonntag hatte das Bündnis dort erstmals seit der Terrordrohung gegen den inzwischen zurückgetretenen Pegida-Frontmann Lutz Bachmann wieder demonstriert. Es kamen gut 17.000 Menschen. Damit war die Teilnehmerzahl erstmals rückläufig. Zeitgleich gingen in Dresden erneut mehrere tausend Pegida-Gegner auf die Straße.

Für Montagabend sind in zahlreichen Städten erneut Kundgebungen von Pegida-Ablegern und Gegenaktionen angekündigt. In Dresden war unter dem Motto „Offen und bunt - Dresden für alle“ ein großes Konzert geplant, bei dem unter anderem Herbert Grönemeyer auftreten wollte.

Stiftung: Mit Pegida nehmen Pöbeleien gegen Flüchtlinge zu
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66 Kommentare zu "Diskussion um Protestbewegung: Wirtschaft stellt sich gegen Pegida"

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  • Das ist der typische "linke" Sicht auf Kriminalität und Verbrechen, die immer mehr Menschen einfach nur noch moralisch abstoßend finden.

    Erstens ist für linke Ideologien einzig die politisch-motivierte Gewalt wirklich von Interesse - nur ihr wird eine wirkliche Bedeutung zuerkannt - zur Verhöhnung der 95%+ nicht-politisch-motivierter "ordninärer" Gewalt.

    Zweitens tun sie allen Ernstens so, als gäbe es keine politisch-motivierte, rassistische Gewalt gegen Deutsche oder andere weiße Europäer. Antideutsch-rassistische oder deutschenfeindliche Gewalt wird von ihnen entweder ignoriert oder gleich vollständig abgeleugnet. Deutsche sind für sie als Täter vordefiniert - eine Ansicht, die extrem rassistisch ist.

  • >>@ Herr Roman Tersano
    "...ich kann ihnen sagen, dass der wahre Anteil noch deutlicgh höher liegt als bei "nur" 20%-25%." Woher beziehen Sie Ihre Weisheit?<<

    Ich ziehe diese Weisheit aus der Tatsache, dass mittlerweile Millionen Migranten gibt, die eingebürgert sind, und damit rechtlich keine "Ausländer" mehr und damit nicht in dieser Statistik enhalten.
    Und unter diesen Millionen Migranten gibt es zwangsläufig auch Menschen, die kriminell werden.

  • Die Wirtschaft (oder zumindest Teile davon) hat ein Interesse an offenen Grenzen und (Massen-)Zuwanderung:

    Zuerst einmal sorgt staatlich geförderte Zuwanderung sorgt für ein künstlich erhöhtes Angebot von Erwerbsfähigen auf dem Arbeitsmarkt und schwächt somit die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer durch Aufhebung marktwirtschaftlicher Grundsätze, fördert Dumpinglöhne und Abbau von Arbeitnehmerrechten.
    Darüber hinaus wird die Bevölkerung ethnisch-kulturell gezielt heterogenisiert, um die eine gesamtgesellschaftliche Entsolidarisierung zu begünstigen.

    Es hat seinen guten Grund, warum Linke und Gewerkschaftler in den klassischen Einwanderungsländer (USA, Neusseland und Australien) früher tendenziell sehr Zuwanderungsfeindlich eingestellt waren.
    Die damaligen Linken wussten nur zu gut, dass Zuwanderung die Situation der einheimischen Arbeiter eher schadet und ausbeuterischen Ambitionen Vorschub leistet. Die heutigen Linken – die leider heute vornehmlich kulturmarxistische/ k u l t u r e l l e Linke sind als ö k o n o m i s c h e Linke sind– arbeiten mit ihren Lieblingsprojekten Multikulti und "Antirassismus" den Zielen des Großkapitals auch noch entgegen.

  • >>Deutschen Straßen Muslime "Juden ins Gas" gerufen und den Hitlergruß gezeigt haben.
    Wo war da eigentlich die sogenannte "AntiFa"?<<

    Die eine Hälfte war zu beschäfigt damit, "Islamofeindlichkeit" unter dem "deutschen Mob" (Antifa-Bezeichnung für deutsches Volk) zu bekämpfen.
    Die andere Hälfte war mit auf der Straße.

  • Totaltärer Linke Ideologie

    Und ich weiß nicht, warum das Handelsblatt Vertretern einer totalitären linken Ideologie, wie sie auch aus ihrem Kommentar spricht, hier ein Forum gibt.

    Allein ihre Ausdrucksweise "rechten Clique ", die synonyme Verwendung von "rechts" und "Neonazi" verdeutlicht, dass es ihrer Meinung nach keine nicht-linken Meinungen und Menschen geben darf. Ihre Vorstellungen eines Staates laufen also auf eine linke Alleinherrschaft hinaus. Und das nennt man u. A. Totalitarismus. Wer ihnen nicht links genug ist, ist ein "Rechter", und "Rechte" sind für sie Neonazis, die man "einfach abschalten" soll.

    Und überhaupt: Gibt es nicht genug, "nicht-rechte", linke Medien, Fersehsender und Publikationen? Gibt es nicht genug Medien, die keinen Kommentarberreich haben oder zumindest einen solch zensierten, dass nur Kommentare veröffentlicht werden, die auf der linken Linie der Redaktion sind. Kurzum: Ist es denn zu viel verlangt, wenn man uns bösen Rechten zumindest im einer Zeitung, wenn auch nur im Online-Kommentarberreich eine Plattform gibt.

  • Früher bin ich Opel gefahren, wollte mir eigentlich als nächstes Auto wieder einen kaufen um heimische Arbeitsplätze zu sichern. (Auch wenn in dem Japaner den ich gerade fahre wahrscheinlich mehr deutsche Produkte drin stecken als in den meisten hier gebauten Wagen...) Das hat sich jetzt erledigt.

    Was die können kann ich auch. Aus Protest gegen den Opel Protest halte ich meine Brieftasche immer in der Nähe eines Opelhändlers fest verschlossen.

  • @Herr Markus Müller

    Wie ist es denn?
    Sie sagen dass es so nicht ist. Sie stellen sich als der grosse Experte in Sachen Migration dar.

    Also bitte stichhaltige Erklärungen, sonst werden Sie schnell widerlegt. Beachten Sie dabei auch die Kriminalstatistik.

  • einige kurze Punkte zur Thematik:
    Die Wirtschaft ist gegen PEGIDA - warum? Weil bekannt wurde, dass uns jeder Immigrant knapp 80.000 € kostet. Diese Zahl könnt ja nun von der Industrie zurückverlangt werden. Dieses Geld ließe sich ja auch nutzen, um viele Arbeitsplätze mit Hilfe modernster Technologie weg zu rationalisieren. Diese Immis bräuchte man dann nicht mehr. Ohne Diese Zuwanderer wäre dann auch kein Lohndumping mehr möglich. Und ohne Zuwanderer hätten wir dann die Möglichkeit die JunkfoodMafia in erträgliche Größen schrumpfen zu lassen. Dieses Schrumpfen und Preisdrücken wäre dann in etlichen Branchen hilfreich. Friseure a la HairKiller, Fingernagelstudios, etc.
    Die Politiker fürchten Pegida, weil hier die kommende APO entsteht. Und zwar aus dem konservativen Lager. Das zielt gegen Union und SPD. Fördert aber die AfD. Es könnten plötzlich Themen auftauchen, die für diese Parteien nicht tödlich aber sehr gefährlich werden könnten. zB: Warum wird seit 30 Jahren immer noch Steinkohle abgebaut? Warum hat man zig zehntausende von Immis geholt um diese konkurrenzlos teure Kohle zu fördern? Und das mit Hilfe von anpassungsunwilligen Moslems? Hier werden bis heute Milliarden von € verbrannt, nur um das Wählerklientel der SPD zu erhalten und den GRÜNEN das MultiKulti Märchen zu ermöglichen. Und der Steinkohlebergbau ist nicht das einzige Milliardenloch, das mit Hilfe der Immis erhalten bleibt. Dreckige und schlechte Arbeitsplätze haben wir überall. Hoch - und Tiefbau könnten schon längst automatisiert sein. Und zu guter Letzt - die Immis ermöglichen unseren Politikern die Geburtenrate dt. Frauen auf fast Null runterrauschen zu lassen. Familien- und Kinderpolitik und die entsprechenden politischen Maßnahmen sind vernachlässigbar. Es ist ja so Igitt Bevölkerungspolitik in den Wortschatz aufzunehmen. Adolf könnte ja grüßen. Der Lebensborn wieder auferstehen. Dann doch lieber Moslems, gelle? Da kann man Gutmensch spielen.

  • Die Klarheit, besser, Simplicität Deiner Einstellung, ist bezeichnend für eine Gutmenschen-Mitläufer!

  • @ Roman Tersano

    Genau, die von mir in einer anderen Antwort auf einen Ihrer Kommentare zitierten 20,5% der deutschen Bevölkerung mit Migrationshintergrund...

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