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Das reichste Prozent der Bevölkerung vereint dem DIW zufolge rund 35 Prozent des Vermögens auf sich.

(Foto: Maskot/Getty Images)

DIW-Studie Ungleiche Vermögensverteilung: SPD-Chef will Reiche stärker zur Kasse bitten

Das wohlhabendste Zehntel der Bevölkerung vereint laut einer Studie mehr als zwei Drittel des Vermögens auf sich. Die Verteilung ist damit noch ungleicher als bisher angenommen.
15.07.2020 - 18:30 Uhr 14 Kommentare

Berlin Als Andrea Nahles noch Sozialministerin war, zog sie gelegentlich kräftig über die Reichen in Deutschland her. Immer häufiger würden große Summen vererbt. „Das sind quasi leistungslos erworbene Vermögen für Menschen, die wie in einer eigenen Gesellschaft, wie in einer Kaste leben“, sagte sie Ende 2016 der „Bild“. 

Das Thema Reiche sei in Deutschland „wie eine Black Box, ein schwarzes Loch“. Wenn das so bleibe, könnten sich Strukturen von mächtigen Zirkeln entwickeln, warnte die Ministerin und einstige SPD-Chefin, die sich inzwischen aus der Politik zurückgezogen hat, damals. „Es gibt auch bei uns einen Trend zur Refeudalisierung.“

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat nun in einer neuen Studie versucht, die Black Box zu öffnen und die Gesellschaft der Reichen stärker auszuleuchten. Kernergebnis: Die Verteilung der Vermögen ist in Deutschland noch ungleicher als bisher ausgewiesen. Das reichste Prozent der Bevölkerung vereint demnach rund 35 Prozent des Vermögens auf sich, das wohlhabendste Zehntel mehr als zwei Drittel.

In ihrem aktuellsten Armuts- und Reichtumsbericht von 2017 war die Bundesregierung von deutlich niedrigeren Werten ausgegangen. Demnach besaßen die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte rund 59 Prozent des gesamten Nettovermögens, während die Haushalte in der unteren Hälfte der Verteilung nur über rund ein Prozent verfügten.

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    Die Summe aller Nettogesamtvermögen in Deutschland beziffert die Bundesregierung für das Jahr 2013 auf rund 4,9 Billionen Euro – im Durchschnitt rund 123.000 Euro je Haushalt.

    Die gängige Datenerhebung über das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) hat allerdings einen blinden Fleck, weil sehr Wohlhabende von der repräsentativen Bevölkerungsbefragung kaum erfasst werden. Dort sind nur Vermögen in maximal niedriger einstelliger Millionenhöhe abgedeckt. Aus sogenannten Reichenlisten weiß man jedoch, dass es 2017 rund 700 Familien oder Einzelpersonen mit einem Vermögen von mindestens 250 Millionen Euro gab.

    Datenlücke geschlossen

    Das DIW hat nun, unterstützt vom Bundesarbeitsministerium, diese Datenlücke geschlossen. Ausgehend von der Überlegung, dass besonders Wohlhabende oft zumindest einen Teil ihres Vermögens in Form von Unternehmensbeteiligungen halten und Unternehmen wiederum verpflichtet sind, Informationen über ihre Eigentümerstrukturen zu veröffentlichen, wurde eine neue Stichprobe aus einer entsprechenden Datenbank gezogen.

    In dieser Stichprobe befinden sich viele Hochvermögende, die erfolgreich für die Befragung im Sozio-oekonomischen Panel gewonnen werden konnten. Ergänzt wurden die Daten um die 700 reichsten Deutschen, die das „Manager Magazin“ im Jahr 2017 in seinem entsprechenden Ranking führte.

    Die Erkenntnis, dass die Vermögenskonzentration noch stärker ausfällt als bisher angenommen, ist Balsam für linke Politiker, die schon seit Jahren behaupten, die Schere in Deutschland zwischen Arm und Reich gehe immer weiter auseinander.

    „Während Kurzarbeiter froh sein können, wenn sie ihren vollen Arbeitsplatz zurückbekommen, widmen sich andere der Frage, welche Aktienkäufe, Kunstwerke oder Oldtimer demnächst den größten Gewinnzuwachs versprechen“, sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans dem Handelsblatt. „Das treibt die Gesellschaft weiter auseinander.“

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    Das Bild, dass Vermögende vorwiegend auf der faulen Haut liegen und ihren Reichtum genießen, stimmt so pauschal allerdings nicht, wenn man sich die Spitze der Vermögenspyramide anschaut. Dort stehen die Wohlhabenden mit Vermögen zwischen 126.000 und einer Million Euro und die Millionäre. Zwar ist rund ein Drittel der Erwachsenen aus diesen beiden Gruppen bereits im Ruhestand. Aber unter den beruflich aktiven Millionären stellen die Selbstständigen mit 73 Prozent den größten Anteil. „Auch der Anteil der Beschäftigten in Leitungspositionen steigt entlang der Vermögensverteilung deutlich“, heißt es in der Studie.

    Millionäre haben zudem mit durchschnittlich 46,9 Stunden die höchste Wochenarbeitszeit, bei Wohlhabenden sind es noch 37,6 Stunden. In der unteren Hälfte der Vermögensverteilung wird im Schnitt 36,4 Stunden pro Woche gearbeitet.

    Das durchschnittliche Bruttovermögen, also ohne Schulden und Verbindlichkeiten, liegt in der untersten Hälfte der Verteilung bei 11.000 Euro. Das Geld wird hier vor allem in Fahrzeuge und selbst genutztes Wohneigentum investiert.

    Wohlhabende, ungefähr das obere Viertel der Vermögensverteilung, besitzen im Schnitt ein Bruttovermögen von 330.000 Euro, das zu fast 60 Prozent auf selbst genutztem Wohneigentum beruht. Bei den Millionären, von denen nicht mal ein Drittel Frauen sind, liegt das durchschnittliche Bruttovermögen bei gut drei Millionen Euro.

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    Während sich für das Vermögen klar belegen lässt, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht, stimmt der Befund bei den Einkommen so nicht. Die Nettoeinkommen in Deutschland haben sich zwar zwischen 1997 und 2005 stark auseinanderentwickelt, seither öffnet sich die Schere aber nicht weiter.

    Und im internationalen Vergleich ist die Einkommensungleichheit in Deutschland immer noch verhältnismäßig gering, weil der deutsche Staat stark umverteilt und Unterschiede in den Bruttoeinkommen durch Steuern und Sozialtransfers ausgleicht.

    „Gift für den sozialen Zusammenhalt“

    Bei der Vermögensungleichheit landete Deutschland bereits vor den Erkenntnissen aus der neuen DIW-Studie international im Spitzenfeld. Schon nach der alten Datenlage lag der sogenannte Gini-Koeffizient bei 0,78. Der Koeffizient kann Werte zwischen null und eins annehmen, wobei null bedeutet, dass Vermögen gleichmäßig verteilt ist, und eins, dass nur eine Person das gesamte Vermögen besitzt.

    Mit der erweiterten Datenbasis ist der Koeffizient für Deutschland auf knapp 0,83 angestiegen. In den USA liegt er laut Global Wealth Report der Credit Suisse bei 0,85, in Russland bei knapp 0,88, in beiden Ländern sind vermögen also ungleicher verteilt als hierzulande.

    Im Mittel haben die Deutschen 22.800 Euro Nettovermögen, das heißt, die eine Hälfte der Erwachsenen verfügt über mehr, die andere über weniger. Dieser Wert hat sich gegenüber der alten Datenlage kaum verändert. Das durchschnittliche Vermögen, das stärker von Ausreißern nach oben oder unten beeinflusst wird, ist dagegen von rund 108.000 auf 127.000 Euro gestiegen.

    Aus der Vermögensverteilung in Deutschland lässt sich aber nicht zwangsläufig ableiten, dass es hierzulande besonders ungerecht zugeht. So liegt eine spezifische Ursache für die ungleiche Verteilung in der Wiedervereinigung. Nach der Wende hatten viele Ostdeutsche schlicht kein Vermögen. Im Vergleich zu Westdeutschen ist ihr Vermögen deshalb bis heute gering.

    Auch fördert ein internationaler Vergleich Überraschendes zutage: So ist ausgerechnet in den als besonders sozial geltenden skandinavischen Ländern die Vermögensungleichheit noch höher als in Deutschland.

    Studien etwa der Europäischen Zentralbank (EZB) führen dies auf Unterschiede in den Sozialsystemen zurück: Je geringer die Sozialausgaben eines Staates sind, desto höher sind die Nettovermögen des unteren Einkommensviertels der Bevölkerung. Auch die DIW-Forscher schreiben, dass der Aufbau von Vermögen wesentlich vom jeweiligen Sozialsystem eines Landes abhänge. So setzen etwa angelsächsische Länder viel mehr auf eigene Vorsorge als Länder wie Deutschland.

    Für SPD-Chef Walter-Borjans ist die Konzentration von immer mehr Vermögen auf immer weniger Haushalte dennoch „Gift für den sozialen Zusammenhalt. Wenn Vermögenszuwächse da landen, wo sie weder produktiv investiert noch konsumiert werden, und Geld fehlt, wo es zur Finanzierung des Alltags dringend gebraucht wird, dann wird Vermögensungleichheit auch zu einer empfindlichen Wachstumsbremse“, sagt er.

    Deshalb sei es ein Gebot der wirtschaftlichen und sozialen Vernunft, die Vermögensteuer für die reichsten zwei Prozent der Bevölkerung endlich oben auf die Tagesordnung zu setzen und Erbschaften angemessen zu besteuern.

    Die DIW-Forscher können einer Vermögensteuer aber nur wenig abgewinnen. So hielten viele der sehr Wohlhabenden Betriebsvermögen. Hier die Steuern zu erhöhen „kann langfristige Konsequenzen für den materiellen Wohlstand aller haben, weil Investitionen, die Arbeitsplätze geschaffen hätten, möglicherweise nicht mehr oder weniger umfangreich getätigt werden“, heißt es in der Studie. Weil die Vermögensteuer ertragsunabhängig gemessen werde, könne sie zudem in einer Krisensituation wie derzeit die Rezession noch verschärfen.

    Geld macht offenbar doch glücklich

    Das Bundesarbeitsministerium will die Ergebnisse der DIW-Studie in den sechsten Armuts- und Reichtumsbericht einfließen lassen, der aktuell erstellt und voraussichtlich im Frühjahr 2021 vom Bundeskabinett verabschiedet werde, wie das von Hubertus Heil (SPD) geführte Ressort mitteilte.

    Da könnte dann auch die Erkenntnis Eingang finden, dass Geld offenbar doch glücklich macht. So bedeutet wachsendes Vermögen laut DIW-Studie auch eine höhere Lebenszufriedenheit. In der unteren Hälfte der Vermögensverteilung rangiert sie auf einer Skala von 0 bis 10 bei 7,1 Punkten. Wohlhabende und Millionäre erzielen dagegen mit 7,6 und 8,2 Punkten deutlich höhere Zufriedenheitswerte.

    Aus der Gruppe der Millionäre gibt es allerdings Klagen über mangelnde Freizeit, hier nimmt die Zufriedenheit gegenüber den weniger Wohlhabenden ab. So ganz scheint das Bild vom Lebemann, der Kunstwerke und Oldtimer sammelt und seinen Aktienbesitz mehrt, dann doch nicht zu stimmen.

    Mehr: Eine Vermögensteuer würde die Spaltung verschärfen – ein Kommentar.

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    14 Kommentare zu "DIW-Studie: Ungleiche Vermögensverteilung: SPD-Chef will Reiche stärker zur Kasse bitten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Stichwort Frau Nahles: Alles, was sie damals vielleicht sagte, hat sie selbst aber auch nicht daran gehindert, sich jetzt mehr oder weniger leistungslos feudal die Taschen voll zu machen...!

    • Ich stimme zu dass bei dieser Betrachtung wie meist zwei Punkte fehlen:

      - Einkommen und leistungsunabhängiges Vererben werden vermischt. Wieso wird nicht einfach die Erbschaftssteuer nach oben angepasst? Auch bei Betriebsvermögen muss es effizient zugehen, d.h. wenn der Nachwuchs die Erbschaftssteuer nicht erwirtschaften kann, dann ist es wohl besser wenn ein Dritter Fremder übernimmt der seinen Kaufpreis erwirtschaften kann/muss.

      - Bei der Messung der Vermögensverteilung werden wieder die gesetzlichen Renten- und Pensionsansprüche vergessen. 20+ Jahre Ansprüche aus der gesetzlichen Rente verändern hier einiges. Diese haben die achso reichen Selbstständigen nicht (im Gegenteil Sie tragen die Hauptlast der EKSt und damit des Defizits des Rentensystems)

    • Borjans diagnostiziert ein Auseinandergehen der Schere, obwohl die Veränderung vielleicht durch die neue Bemessungsgrundlage entstand. Auf die ignorierte millionenschwere (Barwert) Altersversorgung großer Gruppen haben Leser schon hingewiesen. Vermögen in Gestalt von Unternehmen ist sehr vergänglich. Heute Millionär, morgen pleite. Und bei der herrschenden Finanzverwaltungsbewertung von Unternehmen ist schon ein klein erscheinender Prozentsatz an Vermögensteuer ein großer Anteil am Gewinn und wirkt damit destabilisierend. Wie wichtig Gewinnthesaurierung ist, sah man 2008/9 und jetzt wieder. Die ErbSt als „Lösung“ ist beliebt, aber genauso falsch angesetzt. Auch weil es dabei nach einer Stichtagsbewertung geht. Eine Zusatzbesteuerung der nachfolgenden Gewinne und Ausschüttungen bei den Erben wäre angemessener. Der Vorschlag ist nicht neu aber man hat bisher lieber rumgebastelt.

    • Den Kommentar von Herrn Peter Michael teile ich "1:1"

    • Der Artikel erscheint sehr ausgewogen und nicht nur - wie sonst häufig in dieser Thematik - klassenkämpferisch.
      Lediglich Herr Borjans mit seinen alt-sozi- Einstellung ist ein wenig aus der Zeit gefallen.
      Nach wie vor ist es in Deutschland so, dass man bei entsprechender Leistungsbereitschaft, zu etwas bringen kann - heute einfacher als früher.
      Die Digitalwirtschaft z.B. mit den Plattform-Geschäftsmodellen verbessert die Möglichkeit, sich auch ohne viel Eigenkapital, aber mit guten Ideen, Idealismus und Willen eine eigene Firma zu gründen und langfristig nachhaltig zu betreiben.
      Man muss nur machen und nicht nur mit neidischen Unterton auf die Reichen zu zeigen und sich in Ungerechtigkeitsphantasien zu verlieren.
      Wenn - gerade auch bei den Normalverdienern - jedoch durch unser Sozialsystem zu viel vom Staat einbehalten wird - ist eine Vermögensbildung einfach schwieriger.
      In Deutschland meint die Politik, durch einen Nanni-Staat mit Vollkaskomentalität die Menschen von einer notwendigen Eigenvorsorge abhalten zu müssen. Und diese Verwöhnung (der Staat wird es schon für mich richten) ist häufig "Gift" für Eigeninitiative und Mut.

      Eigene Erfahrung - es ist nicht das Geld was unbedingt glücklicher mach, es beruhigt nur, sondern der Stolz auf die eigene Leistung und die Freiheit zu machen was man liebt.
      Hierzu gehört aber Mut, neues zu probieren, Risiken einzugehen und eine gewisse Unsicherheit auszuhalten.



    • Das hat mit NEID nichts, aber auch gar nichts zu tun.
      Es sind Tatsachen daß die Reichen immer reicher werden und der Rest immer ärmer.
      Bitte keine Märchenstunden mehr bezüglich der Schaffung von Arbeitsplätzen oder die sinnlosen Sprüche,: mit meiner Hände Arbeit sei dies oder jenes geschaffen worden.
      Auch die Redaktion im HB sollte in den letzten 40 Jahren da zu gelernt haben.

    • Nahles und Walter-Borjans sind gute Beispiele dafür, wie verlogen die Argumentation der SPD ist. Gerade in der Politik gibt es ausreichend Beispiele für die Selbstbedienungsmentalität, sowohl bei den direkten Einkünften als auch bei den Ruhestandsbezügen. Nur ist dort alles über Ansprüche gegenüber dem Staat abgesichert (mit deutlich mehr Sicherheit als in der Rentenversicherung), während viele "der Reichen" diese Möglichkeit nicht hatten und aufgrund von Verantwortungsbewusstsein privat vorgesorgt haben bzw. privat vorsorgen mussten.

    • Leider findet in Deutschland keine Differenzierung zwischen Einkommens- und Kapitalvermögen statt. Hier liegt jedoch der ein markanter Unterscheid. In Deutschland wird bei Einkommen nach Besteuerung und Transferleistungen bereits ziemlich gut umverteilt, so dass wir auf einen Gini-Koeffizienten von 0,29 kommen. Dieser beschreibt die Umverteilung in einer Gesellschaft (0=perfekte Verteilung; 1=eine Person besitzt alles). Im OECD Vergleich ist Deutschland im vorderen Feld vertreten.
      Als "ungerecht" kann man lediglich die Verteilung von Kapitalvermögen betrachten. Hier kommt zum tragen, dass Deutschland von Familienunternehmen dominiert wird, in Deutschland die Regulation für den Erwerb von eigengenutzten Immobilien recht ungünstig ist und dass die Regierung absolut falsche Leitplanken für die private Altersvorsorge gesetzt hat und immer noch setzt.

    • Es wird der übliche (und sattsam bekannte) Fehler immer wieder gemacht bei diesen Berechnungen: die Renten-/Pensionsansprüche der deutschen Sozialversicherungs- und Pensionssysteme werden NICHT umgerechnet in "Kapital" bzw. "Vermögen". Daher hat Deutschland im Vergleich mit Ländern, deren Rentensysteme auf Kapitalakkumulation beruht, eine angeblich "ungleichere" Vermögensverteilung bzw. niedrigeres Vermögen.
      Wer diese "Fake News" gegen besseres Wissen der Öffentlichkeit präsentiert/einredet, hat sich bei diesem Thema als sog. Forscher oder Politiker (oder auch als Journalist) selbst diskreditiert!

    • Werden bei der Ermittlung der Vermögen dann auch die Pensionsansprüche des Beamtentums berücksichtigt?

      "Das zweitgrößte durchschnittliche Nettovermögen haben Beamte des gehobenen oder höheren Dienstes" Quelle: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-vermoegen-nur-jeder-dritte-hat-reserven-6400.htm

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