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Doppelte Abrechnung Bundeswehr-Beraterfirma Accenture bestreitet Betrugsvorwürfe

In der Berateraffäre bei der Bundeswehr soll ein Accenture-Berater doppelt abgerechnet haben. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück.
Update: 11.02.2019 - 12:11 Uhr Kommentieren
In einem Untersuchungsausschuss des Bundestags soll den Vorwürfen der Vetternwirtschaft und des Betrugs in der Berateraffäre der Bundeswehr nachgegangen werden. Quelle: AFP
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

In einem Untersuchungsausschuss des Bundestags soll den Vorwürfen der Vetternwirtschaft und des Betrugs in der Berateraffäre der Bundeswehr nachgegangen werden.

(Foto: AFP)

Berlin Accenture, die Beraterfirma der Bundeswehr, bestreitet betrogen zu haben. Es habe zwar eine „Diskrepanz“ gegeben, dabei habe es sich aber um ein Versehen gehandelt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Fehler sei bei einem Übergang zwischen zwei Verträgen entstanden. Die zu viel gezahlten 25.000 Euro will Accenture zurückzahlen. Auch von Seiten der Bundeswehr gäbe es keine Betrugsvorwürfe gegenüber der IT-Strategieberatung.

Die „Bild am Sonntag“ hatte berichtet, dass sich die Firma für IT-Strategieberatung wegen möglichen Betrugs rechtfertigen müsste. Nach Informationen der Zeitung soll ein Manager der Firma 2017 Beratungsstunden für IT-Probleme doppelt abgerechnet haben. Damit habe die Firma insgesamt 25.000 Euro zu viel bekommen. Der Betrug sei zunächst nicht aufgefallen, da unterschiedliche Behörden an den entsprechenden Rahmenverträgen beteiligt gewesen seien.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte gegenüber der „BamS“, dass es Auffälligkeiten bei der Abrechnung von Projekten gegeben habe. Das IT-Unternehmen wollte selbst nicht Stellung zu den Vorwürfen nehmen.

In einigen Tagen nimmt ein Untersuchungsausschuss des Bundestags die Arbeit auf, um dem Einsatz von Beratern im Verteidigungsministerium nachzugehen. Dabei geht es um Verstöße gegen das Vergaberecht, den Vorwurf der Verschwendung von Steuereinnahmen und um mögliche Vetternwirtschaft.

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