Drei Prozent Kein Ausweg aus dem Umfragetief

Es dürfte mit ein Grund für den Rücktritt Christian Lindners gewesen sein, dass die Umfragewerte der FDP seit Monaten im Keller sind. Am Mittwoch kam die nächste Umfrage – und wieder gab es schlechte Nachrichten.
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Eine Butterbrotdose der FDP: Beim Wähler im Abseits. Quelle: dpa

Eine Butterbrotdose der FDP: Beim Wähler im Abseits.

(Foto: dpa)

Und täglich grüßt das Umfragetief: Als am Mittwochmorgen die neuen Ergebnisse des Forsa-Wahltrends von Stern und RTL kamen, freute sich die SPD über ein Plus von zwei Prozent, die Linke ärgerte sich über ein Minus von einem Prozent und die FDP? Verharrte im Keller.

Seit Monaten liefern die Umfragen den Liberalen das gleiche triste Bild. Geht es nach den Demoskopen, ist die Partei bereits seit Langem klinisch tot. Ihr Glück ist, dass die Sonntagsfrage eine hypothetische ist, denn die nächste Bundestagwahl steht erst 2013 im Kalender – wenn die Koalition nicht vorher zerbricht.

Das letzte Mal, dass die FDP ein zweistelliges Umfrageergebnis verbuchen konnte, ist bereits zwei Jahre her. Am 20. Januar 2010 war das, damals kamen die Liberalen bei Forsa auf elf Prozent. Seitdem ging es steil bergab. Die überlebensnotwendige Fünf-Prozent-Hürde übersprangen die Liberalen bei Forsa zum letzten Mal im Sommer, am 31. August. Danach stand noch bestenfalls eine Vier hinter dem blau-gelben Parteilogo.

Und es kam noch schlimmer: Seit dem 19. Oktober liegen die Liberalen konstant bei drei Prozent. Den einzigen Ausreißer gab es am 16. November: Ausgerechnet nach dem Sonderparteitag in Frankfurt, von dem sich die FDP-Führung Rückenwind erhofft hatte, stürzte die Partei noch weiter ab – auf zwei Prozent. 

Auch alle anderen Meinungsforschungsinstitute sehen die FDP aktuell bei drei Prozent. Lediglich bei Allensbach und der Forschungsgruppe Wahlen schneiden die Liberalen besser ab: Hier kommen sie auf vier Prozent. Für die Parteispitze dürfte das nur ein schwacher Trost sein.

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1 Kommentar zu "Drei Prozent: Kein Ausweg aus dem Umfragetief"

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  • Als langjähriger FDP-Wähler kann ich nur sagen: diese Partei hat sich mittlerweile eine Illiberalität auf den Leib geschneidert, dass mich diese Partei nur noch anwidert. Ich freue mich auf ihr Ableben. Das wird ein Fest, wenn diese Schmierenkomödie mit dieser Partei bald ein Ende findet. Dann ist endlich wieder Platz für eine wirkiche freiheitliche Partei!
    Stichworte? Mövenpick, Ermächtigungsgesetzt ESFS und ESM, undemokratische "politische Projekte" die in die EUSSR einmünden... das allein reicht völlig aus.
    Mögen diese Trottel weiter Genscher hinterherlaufen. Wie die Lemminge. Mitleid ist nicht angemessen. Die FDP hat sich überlebt - sie ist völlig entbehrlich geworden!

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