Dreikönigstreffen in Stuttgart Parteichef Lindner muss der FDP Mut machen

Das Dreikönigstreffen ist für die FDP der Auftakt ins politische Jahr. Parteichef Lindner muss die Liberalen aufrichten und fit machen für die Europawahl. Sein Vize Kubicki sieht die FDP schon wieder raus aus der „Reha“.
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Für den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner wird die Bundestagswahl 2017 entscheidend. Quelle: dpa

Für den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner wird die Bundestagswahl 2017 entscheidend.

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StuttgartBeim traditionellen Dreikönigstreffen will der neue FDP-Vorsitzende Christian Lindner an diesem Montag seine am Boden liegende Partei wieder aufrichten. Die Liberalen hatten bei der Wahl im September erstmals in der Nachkriegsgeschichte den Einzug in den Bundestag verpasst.

2014 stehen neben der Europawahl im Mai drei Landtagswahlen im Spätsommer sowie übers Jahr verteilt elf Kommunalwahlen an. Neben Lindner werden bei dem Treffen in der Stuttgarter Oper die neue Generalsekretärin Nicola Beer und der Chef von Baden-Württembergs FDP, Michael Theurer, sprechen.

Vize-Parteichef Wolfgang Kubicki sagte am Sonntagabend in Stuttgart, von dem Dreikönigstreffen solle die Botschaft ausgehen, dass die Partei aus der „Reha“ raus sei. „Wir werden dokumentieren, dass mit der FDP im politischen Geschehen wieder zu rechnen ist.“

In einem Beitrag für die für die Kolumnenreihe „Die außerparlamentarische Opposition“ (APO) von Handelsblatt Online schreibt Kubicki: „Die Herausforderung von Stuttgart wird darin bestehen, nicht nur die Erinnerung zu wecken an historische Situationen in Deutschland und Europa, die ohne die Mitwirkung der Liberalen hätten schlecht ausgehen können, sondern deutlich zu machen, was ohne die liberale Idee und Liberale Persönlichkeiten im Deutschen Bundestag und in der Regierung an Lebensgestaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen fehlt.“ Und er zieht das Fazit: „Die Botschaft von Dreikönig ist: die FDP ist zurück und sie wird nicht zulassen, dass die Große Koalition mit einer falschen Schwerpunktsetzung die Zukunft unseres Landes zu verspielen droht.“

Fixierung auf die Union ist vorbei
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  • Zitat:

    Der „Bild“-Zeitung sagte Kubicki, die Fixierung der Liberalen auf die Union als Koalitionspartner sei für immer vorbei. „Wir müssen uns niemandem annähern, sondern unsere eigene Position definieren“.

    -

    Kennen wir diese Einstellung und dieses Verhalten nicht irgendwo her?

    …und dann ist da auch noch der Stress mit den Eltern, die einfach nur noch peinlich sind und nerven.

    Doch das ist in der Pubertät ganz normal.

    Jugendliche beginnen Meinungen und Lebenseinstellungen zu entwickeln.

    Sie wollen sich stärker von ihren Eltern lösen und abgrenzen und entwickeln eine kritische Distanz zu den Eltern, d. h. sie fordern nun vermehrt eigene Entscheidungsspielräume ein und hinterfragen familiäre Regeln.

    Dieser Rückzug von den Eltern ist ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenständigkeit…


  • Der blutleere Lindner soll's nun richten? – Und Kubicki gibt den Brüderle. Viel weiter sind die nicht.

  • Das sehe ich genau so. Die FDP hat gar kein Profil mehr. Im Übrigen ist Lindner bezogen auf das Alter und damit die Lebens- und Berufserfahrung weit von der Mittelstandsklientel entfernt. Aber es gibt ja eine Alternative.

  • Braucht man wirklich eine gelbe CDU/CSU/SPD?

  • Sie haben es immer noch nicht verstanden. Wer nach diesem Desaster einen profilierten Euro-Kritiker wie Frank Schäffler auf dem Parteitag abstraft, statt ihn in die erste Reihe zu stellen, hat nichts gelernt und will offensichtlich den Willen der (ehemaligen) Stammklientel nicht berücksichtigen. Für den Mittelstand ist die FDP weiter unwählbar.

    Zum Glück gibt es eine Alternative.

  • Es ist zu bedauern, aber die FDP ist so, wie sie sich politisch positioniert, so überflüssig wie eine Warze im Gesicht. Wenigstens eine inländerfeindliche Partei ist aus dem Bundestag geflogen. Sie hat genug Unheil angerichtet.
    Die NSU Geschichte, um auch dieses Thema zu berühren, kann glauben wer will. Das Urteil in München steht doch schon fest. Es wurden Straßen, Plätze nach den Ermordeten benannt, Entschädigungen bezahlt, alle Parteien, gesellschaftliche Organisationen
    entschuldigten sich, ebenso wie die Bundes-und die Landesregierungen, Bundestag, Bundesrat, alle Landtage usw., für den Nazi-Terror. Wie kann dieses Gericht noch der Sache auf den Grund gehen? Deutschland würde eine riesige Staatskrise erleben, kämen, einmal angenommen, nur einmal angenommen, andere Hintergründe zu Tage, als die von allen Medien verbreiteten.
    Ich war ein Kind als am Heiligen Abend 1959 "Neonazis" die Synagoge in Köln mit verbrecherischen Naziparolen beschmierten. Diese "Neo-Nazis" handelten im Auftrag des Geheimdienstes der damaligen CSSR. Übrigens, die Täter, Strunk und Schönen, lebten nach ihrem verbrecherischen Tun nicht mehr lange. Die Dinge gleichen sich, und nicht nur in diesen Fällen.

  • Wer will diesen versagenden Heinis noch glauben? Sie hatten 4 Jahre Zeit, eine starkes Wählervotum, und haben nichts daraus gemacht, was den Bürgern weitergeholfen hätte. Man hat die Seele der FDP verkauft, indem man ihren Inhalt wie Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung mit den Füßen getreten hat und nutzlos über die Union an Europa verkauft hat. Dieser FDP glaubt man keine Zukunftsaussagen mehr. Da finde ich das Programm und die Klarheit der AfD viel besser für einen Neuanfang. Als Mitglied bin ich von der FDP zur AfD gewechselt.

  • Ich war in der FDP und habe an Infoständen für diese Partei geworben. Nun bin ich geheilt. Diese Partei kann nur die Lippen schürzen, pfeifen kann sie oder darf sie nicht, mit Herrn Lindner schon gar nicht.
    Aber eine Partei die Freiheit und liberale Werte vertritt brauchen wir, allerdings eine die es ernst meint.

  • Herr Lindner möchte erst einmal die in ihn und seine Start-Ups (Moomax, die Königsmacher, usw.) investierten Steuer-Millionen-€ der KfW mit Zins und Zinseszins an den Steuerzahler zurück erstatten.

    Auch die versuchte Manipulation seines Wikipedia-Eintrages sollte er überdenken.

    Danach kann er sich gerne als der neue Heilsbringer mit voller verpflanzter Haarpracht darstellen.

    Mit Insolvenzen kennt er sich ja bestens aus ;-)

    Einfach mal in seiner Vita stöbern:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Lindner

  • ein typ der firmen in die pleite geritten hat und den banken, äh steuerzahlern, Mios schuldet, macht politikern Mut.
    Na, es klappt doch mit deutschland :-))

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