Dresden Gebetsteppiche vor Frauenkirche entfernt

Kurz vor einer Pegida-Demonstration hatte ein Künstler vor der Dresdner Frauenkirche muslimische Gebetsteppiche ausgelegt. Die Stadt hat sie entfernen lassen. Der Mannheimer Künstler ist empört.
14 Kommentare
Wenige Stunden vor einer geplanten Pegida-Kundgebung hat der Mannheimer Künstler Kurt Fleckenstein 175 Gebetsteppiche vor der Dresdner Frauenkirche ausgelegt. Mit der Aktion wollte er ein Zeichen für Offenheit und Toleranz und gegen Pegida setzen. Quelle: dpa
Zeichen für Offenheit und Toleranz

Wenige Stunden vor einer geplanten Pegida-Kundgebung hat der Mannheimer Künstler Kurt Fleckenstein 175 Gebetsteppiche vor der Dresdner Frauenkirche ausgelegt. Mit der Aktion wollte er ein Zeichen für Offenheit und Toleranz und gegen Pegida setzen.

(Foto: dpa)

DresdenDie Stadt Dresden hat die Installation eines Mannheimer Künstlers entfernen lassen, der kurz vor einer Pegida-Demonstration vor der Frauenkirche muslimische Gebetsteppiche ausgelegt hatte. Mitarbeiter der Stadtreinigung hätten die 175 Gebetsteppiche eingesammelt und mit zwei Lastwagen weggeschafft, sagte Kurt Fleckenstein, der mit der Aktion ein künstlerisches Zeichen für Offenheit und Toleranz setzen wollte, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Für Montagabend hatte das islamkritische Pegida-Bündnis vor der Frauenkirche eine Kundgebung angemeldet.

„Wie sich die Stadt gebärdet im Umgang mit einer Kunstaktion, die sich kritisch mit Pegida auseinandersetzt, ist ungeheuerlich und entbehrt jeder Rechtstaatlichkeit“, sagte Fleckenstein. Die Aktion sei durch die grundgesetzlich garantierte Kunstfreiheit gedeckt gewesen. Er kündigte an, die Stadt wegen der Beseitigung seines Werks auf Schadenersatz zu verklagen.

Ein Sprecher der Verwaltung sagte Radio Dresden, die nicht genehmigte „Sondernutzung“ habe nicht geduldet werden können, weil der Platz für eine andere Versammlung vorgesehen gewesen sei.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

14 Kommentare zu "Dresden: Gebetsteppiche vor Frauenkirche entfernt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • sorry ... streiche Kahreswechsel, setze Jahreswechsel

  • Werter Herr Knoll,

    auch wenn es weh tut, meine Meinung ist sehr wohl deckungsgleich mit der Mehrzahl der Deutschen ....... gemäß einer repräsentativen Umfrage zum Kahreswechsel von YouGov im Auftrag von ZEIT ONLINE sympathisiiert jeder Zweite mit PEGIDA, eine Mehrheit der Deutschen hat Sorge dass der radikale Islam an Bedeutung gewinnt. PEGIDA ablehnend äußerten sich insgesamt nur 23 Prozent (!).

    Was die Leute auf der Straße angeht, nicht jeder traut sich aus Angst vor gewalttätigen Übergriffen der Antifa und öffentlichen Repressalien zu einer Kundgebung zu gehen. Die schweigende Mehrheit sagt was anderes. Im übrigen sind die von Linken und Gewerkschaften subventionierten Gegendemonstranen mittlerweile auf der Straße auch immer weniger.

  • Der Mann nennt sich Künstler?
    Der ist für mich ein brandgefährlicher dunkelgrüner Spinner und Hetzer.

  • Na Gott sei dank Herr Prinz, ist Ihre Meinung nun wirklich nicht die der Mehrzahl der Deutschen, auch wenn Sie es so gerne hätten. Aber ja, ich vergass. Die Deutschen, die Ihre Meinung nicht teilen sind linksradikale ANTIFA und SED - Anhänger.
    Aber mal im Ernst: glauben Sie wirklich, dass die Mehrzahl der Menschen in unserem Lande sich vor den PEGIDA-Karren spannen lassen? Also dafür sind mir zu viele Menschen auf den Strassen, die das Gegenteil beweisen. Und die Kommentare in diesem Forum sind nun wirklich nicht repräsentativ. Schon Sie mal in andere Foren der "Lügenpresse". Vielleicht fällt Ihnen da ja was auf.

  • Schickt "Uboot der Springer-Presse" und V-Mann BACHMANN nach hause - wählt ein Dredner-Kommitee als Führung von PEGIDA !! Mein Vorschlag !

    ---

    "... +++ Bombardierung Dresdens: Grüne beklagen »Opfermythos«, AfD: »Grüne haben Haß auf das eigene Volk« +++ ..."

    http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/bombardierung-dresdens-gruene-beklagen-opfermythos/

    ---

    "...Der Fernsehsender CNN hat die ukrainischen Truppen als „proamerikanisch“ (pro-U.S. troops) bezeichnet. Dies geschah während einer Nachrichtensendung, in der Präsident Barack Obama zitiert wurde, der Waffenlieferungen an Kiew nicht ausschloss. ..."

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150210/301034723.html#ixzz3RL56kTyw

  • "Entmündigte Bürger". Roland Tichy gestern bei PHOENIX - gestern nachts 0 Uhr.

    Hier der Stream SEHENSWERT !!

    http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/913083

  • @Alexander Troll

    was glauben Sie wie "pappe satt" mittlerweile ein Großteil der Deutschen solche Islam-Relativierer wie Sie haben!? Meines Erachtens stellt sich längst die Frage inwieweit der Islam (und da sind mir die viel zitierten Auslegungen längst pappe) noch unter dem Deckmantel der Religionsfreizügigkeit geschützt werden darf .... der Isalm war, ist und bleibt ähnlich dem Nationalsozialismus eine fundamentalistische Ideolgie ... und da gibt es keine Toleranz!

  • Lieber Herr Trantow,

    ich habe es pappe satt immer wieder diese dummen und falschen Meinungen in Bezug auf den Islam zu hören. Der Islam ist wie auch andere Religion tausende von Jahren alt und basiert auf den damals festgelegten Grundsätzen. Je nach dem wie man diese Grundsätze interpretiert sind verschiedene Auslegungen möglich. Es gibt die tolerante weltoffene Auslegung, es gibt die radikale und rückwärts gerichtete Auslegung und dazwischen hunderte von Interpretationen. Da es im Islam keine derartig starke Institutionalisierung wie im Christentum gibt wo die Kirche die einheitliche Auslegung des Glaubens überwacht und diktiert, ist die Meinung über den Islam als einheitliche reaktionäre Religion schon mal deswegen falsch. Und sich an den negativen und zutiefst barbarischen Auswüchsen wie die IS zu orientieren zeugt von einer ziemlich schlichten Weltauffassung.

  • „Künstler“, mein Gott, hat der den Knall immer noch nicht gehört? Es reicht doch, daß „unsere“ Kotaupolitiker dem politischen Islam, den die sog. „muslimischen Verbände“ vertreten, in den Hintern kriechen. Vielleicht hätte er, bevor er den Platz mit „Gebetsteppichen“ auslegt, das Gespräch von Frank A. Meyer mit Güner Yasemin Balci in 3sat ansehen sollen, dann hätte ihm ein Seifensieder aufgehen können. Bei eher linkslastigen Intellektuellen, wie ihm, vermutlich Fehlanzeige, außerdem viel zu spät am Tag, nach 23:00 Uhr, damit die Sendung auch wirklich niemand sieht.

  • Das ist öffentlicher Raum und niemand kann da machen was er will. Außer der Staat der Demonstrationen verbieten kann wenn sie einen nicht passen. Eine Demonstration von Gebetsteppichen gehört hier als Provokation daher nicht her , auch wenn alle Politiker die Daumen drücken das die liegen bleiben können.

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%