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Dritte Verhandlungsrunde abgebrochen IG BAU will Gespräche zum Bau-Mindestlohn für gescheitert erklären

Die Gewerkschaft fordert 12,20 Euro pro Stunde. Für die Arbeitgeber offenbar zu viel – die dritte Verhandlungsrunde endete nun ergebnislos.
26.10.2019 - 10:30 Uhr Kommentieren
Im Streit um höhere Mindestlöhne in der Branche soll nun die Schlichtung angerufen werden. Quelle: dpa
Baubranche

Im Streit um höhere Mindestlöhne in der Branche soll nun die Schlichtung angerufen werden.

(Foto: dpa)

Berlin Die Verhandlungen über höhere Mindestlöhne in der Baubranche stecken in der Sackgasse. Nach Angaben der Gewerkschaft IG BAU wurde die dritte Verhandlungsrunde am Freitagabend ohne Ergebnis abgebrochen. Die IG BAU wolle nun das Scheitern erklären und die Schlichtung anrufen, teilte die Gewerkschaft am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Von den Bau-Arbeitgeberverbänden ZDB und HDB lagen zunächst keine Informationen vor.

Die IG BAU fordert deutliche Lohnerhöhungen und die Einführung einer zusätzlichen Untergrenze für qualifizierte Fachkräfte im Osten. Eine konkrete prozentuale Forderung stellt die Gewerkschaft nicht. Sie pocht aber angesichts des Immobilienbooms auf eine „kräftige Anhebung“.

Derzeit gilt im Bauhauptgewerbe mit rund 820.000 Beschäftigten ein bundesweiter Branchenmindestlohn von 12,20 Euro je Stunde. Für qualifizierte Beschäftigte im Westen haben Arbeitgeber und Gewerkschaften zudem eine Mindestvergütung von 15,20 Euro vereinbart - diese Stufe fehlt in Ostdeutschland. Die IG BAU will sie auch dort verankern.

„Die Fronten sind völlig verhärtet. Der Tarifstreit ist festgefahren - und jetzt ein Fall für den Schlichter“, erklärte IG-BAU-Verhandlungsführer Dietmar Schäfers laut Mitteilung und sprach von einem „drohenden Dammbruch“ bei den Bau-Löhnen. „Im schlimmsten Fall steht der Bau im kommenden Jahr ohne untere Lohngrenze für die Branche da. Dann würde der Stundenlohn beim gesetzlichen Mindestlohn von 9,35 Euro liegen.“

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    Mehr: Anders als in der Bau-Branche hat die IG BAU bei Gebäudereinigern einen Durchbruch erzielt. Fast 650.000 Beschäftigte profitieren künftig von höheren Löhnen und großzügigeren Urlaubs-Regeln.

    • dpa
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