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Drogen- und Suchtbericht 2015Zehntausende Tote durch Alkohol

Rausch, Gewohnheit, Leistungssteigerung – der Griff zur Flasche, zur Zigarette oder zu Crystal Meth kann viele Gründe haben. Millionen Menschen in Deutschland kommen nicht von den Suchtmitteln los. Das sind die Zahlen.

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    8 Kommentare zu "Drogen- und Suchtbericht 2015: Zehntausende Tote durch Alkohol"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "damit sage ich nicht das andere Wertesysteme in anderen Weltregionen damit automatisch besser wären"

      Schön so etwas aus ihrer "Feder" zu lesen.
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      "Es besteht ... kein Anlass im Westen ... vom hohen moralischen Ross zu predigen"

      Wer nur einigermaßen intelligent ist, wird dem nicht widersprechen können.
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      "verbotene harte Drogen finanzieren den gesamten Bereich verbotener Geheimdienstaktivitäten im Westen"

      Ich bin nicht auf dem Laufenden: läuft das auch noch unter Obama weiter? Aber ich habe doch sicher nichts verpasst, wenn ich davon ausgehe, dass diese Praktiken nicht vom deutschen Geheimdienst angewendet werden?

    • Fortsetzung

      Alle Maßnahmen, die
      a) sowohl dazu beitragen, dass speziell bei jungen Menschen der Konsum vom Drogen nicht zur Gewohnheit wird
      b) als auch diese dazu befähigen, eigenverantwortlich ohne Schaden für ihre Gesundheit die gesellschaftlich hoffähigen Drogen zu konsumieren
      sind ein Schritt in die richtige Richtung.
      ---
      Da in der Regel die Elternhäuser damit überfordert sind, bei ihrem Nachwuchs Punkt b) zu gewährleisten, ist die Haltung der Drogenbeauftragten in punkto Cannabis zu unterstützen um damit Punkt a) zu gewährleisten:
      "Cannabis ist eine ernsthafte Gesundheitsgefahr gerade für Jugendliche, deshalb müssen wir alles vermeiden, was den Eindruck erweckt, es sei ein harmloses Genussmittel.“
      Die langfrist die Gehirnstruktur pathogen verändernden Wirkungen von Cannabis sind - zumindest in Fachkreisen - bekannt.
      ---
      Da analog auch für Alkohol gilt:

      "Alkohol ist eine ernsthafte Gesundheitsgefahr gerade für Jugendliche, deshalb müssen wir alles vermeiden, was den Eindruck erweckt, er sei ein harmloses Genussmittel.“

      *müsste* - man beachte den Konjunktiv - dieser genauso wie Cannabis behandelt werden, da auch Punkt b) offensichtlich nicht gewährleistet ist. ... Soviel zur Macht gesellschaftlicher Gewohnheiten und Traditionen ... Bleibt also hier Punkt b) zu stärken. Die traurigen Opfer dieser Droge mögen den Jugendlichen als abschreckendes Beispiel dienen - dann hat ihr Schicksal wenigstens noch etwas gutes.

    • Alkohol: ein Herzchirurg hat es einmal auf den Punkt gebracht: selbst die minimalste Menge an Alkohol schädigt die Lipid-Struktur der Zelle unwiderruflich. Die positiven Wirkungen, die z.B. dem Konsum von Wein zugeschrieben werden, mögen durch die enthemmende Wirkung durch psychologische Faktoren bedingt sein. Soweit der Herzchirurg.
      ---
      Wohlbefinden - auch wenn die enthemmende und gefäßerweiternde Wirkung des Alkohols die Tür dazu geöffnet hat - hat auch wieder einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Wer also soviel Alkohol genießt, dass sein Wohlbefinden - auch wenn der Abend in die Nacht übergeht und auch noch am nächsten Tag - nicht durch den Konsum beeinträchtigt wird, kann hoffen, dass das Reparatursystem des Körpers die Zellschädigung in den Griff bekommt - vorausgesetzt, dass es sonst keine die unermütliche Arbeit der Körper-Physiologie schwächenden Lebensumstände gibt - und diese können auch durch die Sicht auf das Leben, die Haltung zum Leben induziert sein.
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      Selbst viele Menschen, die aus medizinischen Gründen eine strenge Diät halten müßten und auch genau die Zusammenhänge verstehen, schaffen dies nicht auf Dauer, fangen wieder an fettig, viel etc. zu essen, zu rauchen, Bier zu trinken, so wie vorher auch, als noch alles "gut" war.
      => allgemeine Aufklärung ist also nur ein Baustein.
      => die Macht der Gewohnheit spielt eine bedeutende Rolle.

      Fortsetzung

    • Werter Herr wulff baer, ein Vollpfosten ist derjenige der eine im Vergleich zu Alkohol “harmlos weiche“ Droge kriminalisiert und dämonisiert und die massenhaft gesundheitsgefährdende und die allein hier zu lande zigtausendfach den Tod bringende harte Droge Alkohol erlaubt und Steuern daran verdient.
      Wer sich ernsthaft mit dem Thema „Verbot von Cannabisprodukten“, angefangen ca. Mitte der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts in den USA, beschäftigt und auch aus diesen Informationen seine logischen Schlüsse zieht kann kein Vollpfosten sein, der hat nämlich im Gegensatz zu den anderen einen funktionierenden kritischen Verstand. Die Betrüger aber, die ständig vorsätzlich lügen oder diejenigen die dumm daher sabbeln und gar nichts wissen sind definitiv Vollpfosten, eingeschlossen diejenigen die sich ständig von ihren “Führern“ ein X für ein U vormachen lassen!!! Diese fehlgeBILDeten Vollpfosten sind in vielerlei Hinsicht und in allen Polit- und Gesellschaftsfeldern ein untragbares Handicap unserer Gesellschaft, denn gerade diese in der Regel großmäuligen Geistesproleten merken noch nicht einmal wie peinlich und schädlich sie für alle sind. Allein und nur diese massenhaft vorkommenden Vollpfosten garantieren der Feudalkruste die unumschränkte Macht!

      Im Übrigen ist das gesamte Drogenschauspiel eine verlogene Propagandashow der übelsten Sorte, denn verbotene harte Drogen finanzieren den gesamten Bereich verbotener Geheimdienstaktivitäten im Westen, - auch das weiß man, wenn man kein Vollpfosten ist. Das Verbot dieser Todessubstanzen garantiert einmal die hohen Einnahmen und man kann diese kriminellen und lukrativen Aktivitäten sehr leicht und unproblematisch durch Drogenkriege unter Geheimdienstkontrolle zwingen.
      So sieht das hochgepriesene Wertesystem des Westens aus und damit sage ich nicht das andere Wertesysteme in anderen Weltregionen damit automatisch besser wären. Es besteht allerdings kein Anlass im Westen weiterhin vom hohen moralischen Ross zu predigen!!!

    • Es ist doch eigentlich egal, wie man seinen Leben ein Ende setzt. Irgendwann muss jeder sterben. Andere vegetieren Jahre lang in einen Alternheim vor sich hin und müssen rund um die Uhr gepflegt und behandelt werden. Dieses dahinvegitieren ist schlimmer als ein Suchttod.

    • Das ist eben die Pest der Moderne; und trotzdem sollte jedes Individuum selbst darüber entscheiden können ob er was einnimmt, einwirft oder nicht.

      Perfide ausgedrückt kann man auch feststellen das ganze Industrie - und Gesundheitszweige von den Süchtigen gut lebt. Und damit meine ich auch die normale Tablettenverschreibepraxis der "Gesundheitsindustrie".

      Stell Dir vor alle Menschen wären gesund, voller Elan, keiner säuft, kifft und raucht, tatkräftig und dann auch noch clever - schlau.
      Das wäre doch eine Katastrophe.

      Diese Berichte etc. zu Unfällen und Drogenstatistiken sind für mich persönlich reine Heuchelei. Wenn sich einer totsaufen oder sich den Goldenen setzen will soll er es tun; aber bitte ohne Mitmenschen a´la Germanwings mitzunehmen.

    • das nur 2,3 Millionen Medikamentensüchtig sind glaube ich nicht.

      Guckt man sich den Verbrauch von Schmerztabletten und Nasenspray an, müssen es an die 20 Millionen sein.

    • Und jetzt gibt es die Vollpfosten-Idee, Haschisch freizugeben, also den Einstieg in die totale Verblödung mit Argumenten für die med.Behandlung.
      Einen Werbeträger könnte ich auch schon empfehlen, er war mal Buka, sitzt im Norden und wäre ein gutes Vorbild für alle Drogensüchtigen.