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Premium Eckpunktepapier des Wirtschaftsministeriums Bundesregierung macht Weg frei für Wasserstoffnetze – und enttäuscht Gasnetzbetreiber

Deutschland macht einen Schritt hin zu einer Infrastruktur für Transport und Verteilung von Wasserstoff. Die Finanzierung über die Entgelte der Gasnetzkunden kommt allerdings nicht.
10.12.2020 - 13:20 Uhr
Noch fließt Erdgas durch die Netze, künftig soll es mehr und mehr durch Wasserstoff ersetzt werden. Quelle: imago images/blickwinkel
Gas-Verteilnetz unter dem Gehweg

Noch fließt Erdgas durch die Netze, künftig soll es mehr und mehr durch Wasserstoff ersetzt werden.

(Foto: imago images/blickwinkel)

Berlin Aus dem Erdgasnetz soll ein Wasserstoffnetz werden: Die „Eckpunkte einer Übergangsregulierung für Wasserstoffnetze“ aus dem Bundeswirtschaftsministerium setzen auf einen schrittweisen Einstieg in die Umnutzung der bestehenden Erdgas-Netzinfrastruktur für den Transport und die Verteilung von Wasserstoff.

Dem Wunsch der Erdgasnetzbetreiber, die Gasnetzregulierung einfach auf Wasserstoff auszuweiten, kommt das Ministerium nicht nach.

„Eine bloße Ausweitung des Gasbegriffs des Energiewirtschaftsgesetzes auf Wasserstoff entspräche keinem geeigneten Ordnungsrahmen für einen zügigen Ausbau der Wasserstoffnetzinfrastruktur“, heißt es in dem Eckpunktepapier. „Dies wäre für die Aufbauphase nicht passgenau und eine damit einhergehende Refinanzierung beider Netzinfrastrukturen über ein gemeinsames Netzentgelt“ wäre mit EU-Recht nicht vereinbar und daher „nicht möglich“, heißt es weiter.

„Eine Querfinanzierung des Aufbaus einer Wasserstoffnetzinfrastruktur über von Erdgas- und Wasserstoffkunden zu entrichtende gemeinsame Netzentgelte erfolgt nicht.“ Die Finanzierung solle vielmehr „im Grundsatz allein durch die Wasserstoffnutzer erfolgen“.

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