EEG-Umlage Grüner Strom wird teurer

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Preisabstand zu konventionell erzeugtem Strom sinkt kaum

Bei der Förderung der erneuerbaren Energien stellt die Umlage das wichtigste Instrument dar. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert den Betreibern von Anlagen zur Stromproduktion aus Wind, Sonne, Wasser, Geothermie oder Biomasse über 20 Jahre feste Vergütungssätze für jede Kilowattstunde Strom. Sie liegen teilweise erheblich über den Börsenpreisen für konventionell erzeugten Strom.

Die Mehrkosten werden mit der EEG-Umlage auf alle Stromverbraucher verteilt. Ausnahmen gelten für die Industrie. Für das Inkasso der Umlage sind die Übertragungsnetzbetreiber zuständig. Sie legen jeweils Mitte Oktober den Wert für das folgende Kalenderjahr fest. Da der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von 17 Prozent in 2010 auf derzeit 20 Prozent gestiegen ist, erscheint ein Anstieg der Umlage unausweichlich.

Aber nicht nur der steigende Anteil der Erneuerbaren bei der Stromproduktion spielt eine Rolle. Die Netzbetreiber überweisen die bei den Stromverbrauchern einbehaltene EEG-Umlage auf ein separates Konto, das sie getrennt vom Kerngeschäft führen. Bei der Festlegung der Umlage für 2010 wies das Konto eine Unterdeckung von 1,2 Milliarden Euro auf. Dieses Minus sollte im Laufe des Jahres 2011 durch die auf 3,53 Cent erhöhte Umlage ausgeglichen werden. Ein ausgeglichenes Konto würde bei der Festlegung der neuen Umlage Spielraum nach unten eröffnen. Derzeit beträgt das Minus auf dem EEG-Umlagekonto aber immer noch 700 Millionen Euro, so dass in dieser Hinsicht wenig Entlastung zu erwarten ist.

Auch ein starker Anstieg der Großhandelspreise für konventionell erzeugten Strom würde die EEG-Umlage schrumpfen lassen. Denn sie beschreibt im Prinzip den Preisabstand von konventionell erzeugtem Strom zu Ökostrom. Wird der herkömmlich produzierte Strom teurer, sinkt die Preisdifferenz zum EEG-Strom. Wider erwarten ist der Großhandelspreis in den vergangenen Monaten aber nur moderat gestiegen.

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2 Kommentare zu "EEG-Umlage: Grüner Strom wird teurer"

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  • Die Ankündigung im Sommer, die Umlage konstant halten zu wollen, zeugt davon, dass die Politik nicht mal 1 + 1 zusammenzählen kann. Bei den Wachstumsraten der erneuerbaren Energien war abzusehen, dass es nicht dabei bleiben wird.
    Mit dem EEG wird schon lange keine Förderung betrieben, sondern der Staat betätigt sich als Unternehmer. Das muss schiefgehen. Es wird nicht mal Kosteneffizienz eingefordert. Kein Wunder auch: es zahlt alles der Stromverbraucher der das ja sogar noch "toll" findet, so der Umweltminister aus einer vom UBA mitfinanzierten Studie.

  • Solange Altersarme, Hartz4er und Kinder ohne Spielplatz und Winterscvhuhe

    die Aluminium - Karossen

    der hiesigen Luxus - Extrem - Öko - KFZ - Boliden

    finanzieren ist die Exportwirtschaft in Ordnung.

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