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Ehe für alle Merkels Kursschwenk schreckt Kirchen auf

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Umfrage: 74,7 der Deutschen für Öffnung der Ehe für Homosexuelle

Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat keine Einwände gegen die Ehe für alle. Die Ehe biete die besten Voraussetzungen für das Zusammenleben von zwei Menschen. „Dass auch für gleichgeschlechtlich liebende Menschen, die den Wunsch nach einer lebenslang verbindlichen Partnerschaft haben, der rechtliche Raum vollständig geöffnet wird, in dem Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung durch gesetzliche Regelungen geschützt und unterstützt werden, begrüßen wir“, erklärte der Rat der EKD.

Die Bedeutung der Ehe zwischen Mann und Frau werde dadurch keineswegs geschmälert, sie werde im Gegenteil noch einmal unterstrichen, hieß es in der Mitteilung. Gleichzeitig räumt das Gremium ein, dass es in den evangelischen Landeskirchen wie auch weltweit unterschiedliche Auffassungen in der Frage der Ausgestaltung eines rechtlichen Rahmens gibt.

Innerhalb der Bevölkerung ist die Stimmungslage indes eindeutig. Nach einer Umfrage des Instituts Insa für die „Bild“-Zeitung sprechen sich 74,7 der Deutschen für die Öffnung der Ehe für homosexuelle Partner aus, 19,8 Prozent sind dagegen. Zwei Drittel der Befragten befürworten außerdem ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, nur jeder Fünfte ist dagegen. 72,2 Prozent begrüßten, dass Merkel bei der Abstimmung im Bundestag den Fraktionszwang freigegeben hat.

CSU-Chef Horst Seehofer übte indes scharfe Kritik am Vorgehen der SPD. „Normalerweise ist das ein Koalitionsbruch“, sagte Seehofer der „Augsburger Allgemeinen“. Er empfinde es als „unwürdig“, dass die SPD das Projekt auf die Tagesordnung setze und eine parteipolitische Auseinandersetzung im Wahlkampf suche. Der mit Merkel verabredete Kurswechsel mit der Union sei für viele in CDU und CSU überraschend gekommen und werde sehr kontrovers gesehen, räumte er ein.

Die Spitzen von CDU und CSU hatten die neue Position am vergangenen Wochenende entschieden. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann wies im Bundestag den Vorwurf zurück, dass die Sozialdemokraten aus taktischen Gründen gehandelt hätten.

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12 Kommentare zu "Ehe für alle: Merkels Kursschwenk schreckt Kirchen auf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Herr Franz Pfaff..........."Deutschland braucht einen MACRON, der die Politiker der etablierten Parteien zum Teufel schickt, dafür sollten wir alle täglich beten............
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    Lassen wir Gott in der Politik aus dem Spiel; denn das kann nur zur Kreuzigung führen. Für die Politik ist der Teufel ein wunderbarer Lehrmeister und deshalb ist es nicht notwendig, die Politiker dorthin zu schicken, weil sie - überwiegend - schon bei ihrem Lehrmeister ihren Platz gefunden haben.

  • „Er (Jesus) antwortete ihnen : Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer...
    Das Geld ist wichtig und wir Investoren schöpfen es und nicht ein Zimmerer.
    Haste Kohle in der Tasche, kannste den Hobel lasse. Ha Ha Ha

  • Für jeden gläubigen Christen ist die gleichgeschlechtliche Ehe ein Sakrileg !

    Matthäus 19 – Vers 4 – 6 :
    „Er (Jesus) antwortete ihnen : Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer von Anfang an sie als Mann und Frau geschaffen hat und gesagt hat : Deshalb wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie also nicht mehr zwei sondern ein Fleisch.“

    Wenn also Kirchen gleichgeschlechtliche Partnerschaften ihren Segen geben, geschieht das ganz klar außerhalb des Evangeliums und sie fungieren als weltlicher Zeremonienmeister.

    Dass ausgerechnet Kardinal Marx, der gelegentlich auch schon mal auf Wunsch islamischer Würdenträger sein Kreuz ablegt, besorgt ist, kann natürlich nicht verwundern. Wie soll man da als "christlicher" Kardinal die Kurve kriegen, wenn Muslime die gleichgeschlechtliche Ehe ablehnen und in einigen muslimischen Ländern derartigen Verbindungen mit der Todesstrafe gedroht wird.

  • ich finde, die Kirchen sollten sich bei diesem Thema heraushalten. Sie sollten viel eher dafür sorgen dass durch ihre (bei den Katholen) zölibateren Lebensform niemand anderer zu schaden kommt. Neuester Fall des australischen Pfaffen der wegen Kindesmissbrauchs angeklagt ist. Dann hat diese Kirche ca. 276 Millionen Dollar oder Euros an Schadenersatzleistung erbracht. Die müssen Geld wie Dreck haben um Schäden durch ihre pädophilen Pfaffen zu begleichen. Die Kirche ist die letzte Organisation der man über den Weg trauen sollte. Ratschläge hinscihtlich Ehe und Familie sollten von diesen Leuten nicht angenommen werden. Diese Leute sind nicht vertrauenswürdig.

  • „Wo ist der Schaden für die Kirche, wenn von staatliche Seite gleiche Pflichten mit gleichen Rechten ausgestattet werden? Noch kein Bischof konnte diese Frage schlüssig beantworten,"

    Das muß auch kein Bischof beantworten. Diese ganze Diskussion entsteht nur, weil man kurzerhand den Begriff "Ehe" neu definiert. Wenn man aus guten Gründen von der wirklichen Bedeutung ausgeht, handelt es sich bei einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft eben um etwas anderes. Damit ist auch niemand diskriminiert. Aber soweit sind wir in D ja inzwischen, dass bestimmte Kreise die Deutungshohheit über Begriffe erlangen und dann von Andersdenkenden Toleranz verlangen. Solange, bis sie das Ziel erreicht haben, dann werden die Andersdenkenden nur noch als "ewig Gestrige" verunglimpft. Eine Ehe ist eine Verbindung von Mann und Frau und wird es immer bleiben. Alles andere ist keine Ehe und wird es auch nicht, selbst wenn der Begriff zweckentfremdet wird. Wenn das nicht mehr so sein soll, können wir die Institution Ehe auch gleich abschaffen, sie wird dann nicht mehr gebraucht.

  • ausgerechnet die Kirchen, die bisher bzgl. der "bunten" Politik der Rautenkanzlerin so begeistert waren, "schrecken nun auf"?

    Wie blöd muss man sein?

  • Genial von Frau Merkel ! Sie braucht fast keine Wünsche zu äußern , ein Nebensatz genügt und man liest sie ihren Augen ab , folgt bereitwilligst und setzt sie umgehend um !
    Das ist treue Gefolgschaft !

  • In Deutschland gibt es keine Opposition und die Medien sind gleichgeschaltet.
    Frau Dr.Merkel kann also machen was sie will, egal wie hoch die Schäden sind.
    Ich der DDR gelernt und in der BRD perfektioniert.

  • Für die Macht würde Frau Merkel alles, aber auch alles tun. Es ist schlimm, wenn ein Mensch nur noch seinen Beruf als Lebensinhalt hat. Deutschland braucht einen MACRON, der die Politiker der etablierten Parteien zum Teufel schickt, dafür sollten wir alle täglich beten............

  • War von Fr. Merkel was anderes zu erwarten? Einfach mal so im Interview eine Position aufgeben, das kennen wir schon (Atomausstieg) Merkels Markenzeichen ist die Beliebigkeit, für die Sie mit der "Raute" steht. Und dann die großzügige Geste, dass der Fraktionszwang aufgehoben sei. Man kann das GG wenden wie man will, aber ein Zwang im Sinne einer Weisung sieht das GG nicht vor.

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