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Ehrenamt So viel könnte Kramp-Karrenbauer als CDU-Chefin verdienen

Der CDU-Vorsitz wird als Ehrenamt üblicherweise nicht entlohnt. Dennoch soll Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Parteichefin nicht leer ausgehen.
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Annegret Kramp-Karrenbauer hatte sich bereits mit ihrem Abschied aus der saarländischen Landesregierung finanziell verschlechtert. Quelle: dpa
Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer hatte sich bereits mit ihrem Abschied aus der saarländischen Landesregierung finanziell verschlechtert.

(Foto: dpa)

BerlinDie CDU prüft derzeit, wie die neue Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrem Ehrenamt entlohnt werden kann. Dies sei aber noch völlig offen, sagte eine Sprecherin der Partei am Montag in Berlin. Der CDU-Vorsitz ist grundsätzlich ein Ehrenamt – Ehrenämter werden eigentlich nicht oder nur geringfügig entlohnt.

Die „Rheinische Post“ (Montag) berichtete aus Parteikreisen, dass die Bezüge von Kramp-Karrenbauer an die Bezüge eines Bundestagsabgeordneten angelehnt werden könnten. Kramp-Karrenbauer selbst lehnte einen Ministerposten im Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel ab. „Ich bin zur Wahl als Parteivorsitzende angetreten, weil ich für eigenständige Positionen der Union stehen will“, sagte sie der „Saarbrücker Zeitung“. „Dafür brauche ich keine Einbindung ins Kabinett.“

Die „Rheinische Post“ berichtete weiter, dass sich Kramp-Karrenbauer bereits finanziell verschlechtert habe, als sie zu Jahresanfang ihr Amt als saarländische Ministerpräsidentin aufgegeben hatte, um CDU-Generalsekretärin zu werden.

Die Abgeordnetendiät beträgt seit Juli dieses Jahres monatlich 9780,28 Euro. Theoretisch könnte die 56-Jährige auch Rentenzahlungen aus ihrer Tätigkeit als Regierungsmitglied und Landtagsabgeordnete im Saarland beantragen, so die Zeitung weiter.

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  • dpa
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