Einfluss von Gewerkschaften Unheimliche Nähe

Anders als noch zu Zeiten von SPD-Kanzler Gerhard Schröder, diktieren Gewerkschaften nun immer stärker die Politik der Regierung. Ausgerechnet CDU-Regierungschefin Merkel übt den Schulterschluss. Eine Analyse.
Die Kanzlerin pflegt ein gutes Verhältnis zu den Arbeitnehmervertretern. Ist es vielleicht zu gut? Quelle: AFP
Angela Merkel mit DGB-Chef Reiner Hoffmann

Die Kanzlerin pflegt ein gutes Verhältnis zu den Arbeitnehmervertretern. Ist es vielleicht zu gut?

(Foto: AFP)

BerlinEs ist noch gar nicht so lange her, da war das Verhältnis zwischen dem deutschen Regierungschef und dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) äußerst frostig. „Das ist der, der mich in Deutschland immer ärgert“, soll Bundeskanzler Gerhard Schröder einst DGB-Chef Michael Sommer auf einer Südafrika-Reise vorgestellt haben. Die Agenda-Reformen zur Sanierung des Arbeitsmarkts, deren Früchte Schröders Nachfolgerin Angela Merkel heute ernten kann, hatten das Klima zwischen dem „Genossen der Bosse“ und dem Arbeiterführer nachhaltig vergiftet.

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