Einheitspreis statt Förderdschungel Neuanfang für die Energiewende

Ökonomen und Energieexperten fordern von der künftigen Regierung einen Schnitt in der Klimapolitik. Das jetzige System aus Steuern, Abgaben und Umlagen führe „in die Sackgasse“. Ihr Vorschlag: ein CO2-Preis.
Experten fordern einen einheitlichen Preis für CO2 statt eines wilden Förderdschungels. Quelle: picture alliance/dpa
Stromproduktion in Niedersachsen

Experten fordern einen einheitlichen Preis für CO2 statt eines wilden Förderdschungels.

(Foto: picture alliance/dpa)

BerlinWer jemals einen Blick in das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geworfen hat, erkennt rasch, dass die Väter des Gesetzes jedes Detail präzise regeln wollten. Die Vergütungen für Strom aus erneuerbaren Quellen sind in einem Facettenreichtum festgeschrieben, der keinen Vergleich zu scheuen braucht. Gestaffelt nach Energiequellen, Größenklassen und Aufstellungsort wird alles haarklein bestimmt. Dabei steht das EEG ja nur für einen Teil der politischen Bemühungen, das Klima zu schützen und fossile Energieträger zu verdrängen. Weitere Regelungen gibt es in Hülle und Fülle. Umlagen, Abgaben und Steuern sind zu einem Dickicht verwachsen, das kaum mehr zu durchdringen ist.

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