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Einige Zeitungen mit dünneren Ausgaben Tarifrunde für Redakteure von Warnstreiks begleitet

In dem Tarifkonflikt fordern die Arbeitgeber weit reichende Zugeständniss von dem Gewerkschaften. Unter anderem soll das Urlaubsgeld gekürzt und die Arbeitszeit verlängert werden.

HB FRANKFURT. Die Tarifverhandlungen für die rund 14 000 Redakteure bei deutschen Tageszeitungen am Montag fortgesetzt worden. Sie wurden jedoch nach wenigen Stunden erneut vertagt. Beide Seiten beharrten auf ihren Forderungen. Begleitet waren die Verhandlungen von Warnstreiks bei etlichen Zeitungen.

Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verid legten bundesweit rund 800 Redakteure bei mehr als 60 Tageszeitungen die Arbeit stundenweise oder ganztägig nieder. Die Verhandlungen sollen am 15. Dezember in Berlin fortgesetzt werden.

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) und Verdi lehnen die Forderungen der Zeitungsverleger nach einer Kürzung des Urlaubsgelds und längeren Arbeitszeiten ab. Außerdem verlangen die Arbeitnehmervertreter, dass der von den Arbeitgebern Ende 2002 gekündigte Manteltarifvertrag wieder in Kraft gesetzt wird. Eine Lohnforderung wurde bislang nicht vorgelegt. Eine Sprecherin des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger zeigte Unverständnis für die Protestaktionen bei mehreren Zeitungen, weil derzeit bei den Tarifverhandlungen nur Positionen ausgetauscht würden.

In der Chefredaktion der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ in Essen hieß es, wegen der Warnstreiks würden einige Regionalausgaben am Dienstag in verringertem Umfang erscheinen. Auch in Baden-Württemberg wurden Zeitungen bestreikt. Der „Mannheimer Morgen“ und die „Heilbronner Stimme“ würden mit weniger Seiten gedruckt, hieß es bei den Betriebsräten der Blätter. Auch bei der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ wurde nicht ausgeschlossen, dass Regionalausgaben in verringertem Umfang erscheinen.

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