Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Einlagensicherung Nur ein "Reförmchen" zur Einlagensicherung?

Seite 2 von 2:

Bei der EdW soll sich die Höhe der Beiträge künftig daran orientieren, wie hoch das Risiko des Mitglieds ist, pleitezugehen. Die Aufsicht soll diese Gefahr regelmäßig dadurch einschätzen, dass sie die Mitglieder überprüft. Die EdW erhält außerdem das Recht, Sonderbeiträge festzulegen und Kredite aufzunehmen. Die EdW hat 790 Mitgliedsunternehmen.

Interessenvertreter der Mitglieder fragen sich jedoch, wie die EdW dadurch nachhaltig auf sichere Beine gestellt werden soll. Nach Angaben des Verbands unabhängiger Vermögensverwalter (VUV) seien bereits zehn finanzkräftige Institute aus- und in die Entschädigungseinrichtung privater Einlagenkreditinstitute eingetreten. Alle Institute, die bis zum 30. September aus der EdW ausschieden, würden nicht mehr zur Finanzierung des Phoenix-Schadens herangezogen werden. Der Verband der Finanzdienstleistungsinstitute weist darauf hin, dass rund 40 Prozent der EdW-Mitglieder lediglich den Mindestbeitrag von 300 Euro pro Jahr zahlen würden. Das Beitragsaufkommen der EdW belaufe sich lediglich auf rund 3,5 Mill. Euro im Jahr.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen