Einsatz von Spitzeln 40 V-Leute im Umfeld der Terrorzelle NSU

Etwa 40 V-Leute und Spitzel sollen das Umfeld der Terrorzelle NSU überwacht haben. Die deutschen Nachrichtendienste haben die Informanten in den Reihen des Neonazi-Netzwerkes „Thüringer Heimatschutz“ eingesetzt.
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Ermittlungsakten im NSU-Untersuchungsausschuss. Quelle: Reuters

Ermittlungsakten im NSU-Untersuchungsausschuss.

(Foto: Reuters)

Erfurt Im Umfeld der Terrorzelle NSU hat es einem Zeitungsbericht zufolge zahlreiche Geheimdienst-Spitzel gegeben. Die Nachrichtendienste von Bund und Ländern seien von insgesamt etwa 40 V-Leuten und Spitzeln aus dem "Thüringer Heimatschutz" informiert worden, berichtete die "Thüringer Allgemeine" am Dienstag unter Berufung auf interne Berechnungen der Untersuchungsausschüsse von Bundestag und Landtagen. Aus den Reihen des "Heimatschutzes" sollen auch die mutmaßlichen Mitglieder der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe stammen.

Der "Heimatschutz" war dem Bericht zufolge in den 1990er Jahren das stärkste Neonazi-Netzwerk in Thüringen. Ihm gehörten demnach in Hochzeiten rund 140 Mitglieder an, darunter auch die mutmaßlichen Terroristen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe. "Die Organisation war von Spitzeln durchsetzt", sagte die Vize-Chefin des Thüringer Untersuchungsausschusses, Martina Renner (Linke), der Zeitung.

Die NSU-Gruppe soll für die Ermordung von neun Migranten und einer Polizistin zwischen 2000 und 2007 verantwortlich sein. Außerdem werden ihr zwei Sprengstoffanschläge in Köln 2001 und 2004 mit insgesamt 23 Verletzten sowie eine Serie von Banküberfällen zur Last gelegt. Mundlos und Böhnhardt waren Anfang November 2011 nach einem gescheiterten Banküberfall tot in einem Wohnmobil in Eisenach gefunden worden.

  • afp
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6 Kommentare zu "Einsatz von Spitzeln: 40 V-Leute im Umfeld der Terrorzelle NSU"

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  • man liest ja,was andere dazu schreiben..
    und so weiß ich,das bei allen auch bei mir,das erwähnte Verhältnis von 140 Heimatschutzmitgliedern und das soll zu Hoch-Zeiten gewesen sein,vierzig Spitzel eingeschleust wurden..wie es im Artikel steht,aber bei Wiederholung eines jeden Foristen ,genau diese Passage editiert wurde..
    Damit fanden weder persönliche Angriffe gegen andere Nutzer oder soziale Gruppen statt und bezog sich
    einzig und allein,auf dem Artikel..und
    das von jedem in nicht mehr als einem Satz in der das
    Verhältnis Heimat/Spitzel kurz erwähnt wurde.




  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++
    Pilitisch korreckt gelöscht.

  • Vom Beginn der Tatserie bis zum jetzigen Zeitpunkt -
    ein sehr fragwürdiger Fall.

    Es gibt so viele ungeklärte Abzweigungen und Möglichkeiten, dass Romaneschreiber sich darin die Finger wund schreiben könnten ...

    Ein Romanstoff der Potential in sich birgt...

  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

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  • (...)
    wow..da haben es die Salafisten,Islamisten doch geradezu
    gemütlich gegen..Hat der Geheimdienst keinen Zutritt.
    Und was hat die Masse der Spitzel nun bewirkt oder
    verhindert..nichts.
    Rausgeschmissenes Geld.Ist Spitzel sein,eigentlich ein Beruf..?

    +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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